Sushi: Einst für Trendsetter - heute World Food
"Stomach Share": Im TV Kochsendungen gucken - und beim Fast-Food-Stand zulangen oder Pizza online bestellen: so läuft es doch. Die sinkenden Umsätze der Einzelhändler bei unverarbeiteten Lebensmitteln zeigen es. Die Detailhandelsbranche muss zunehmend Anstrengungen unternehmen, um den schwindenden "Stomach Share" in den Läden zu kompensieren. (Wenn immer weniger Leute daheim kochen und backen, also weniger Mehl, Eier, unverarbeitetes Gemüse und rohes Fleisch kaufen, muss der Umsatz irgendwie wettgemacht werden. Das versteht man unter dem schwindenden "stomach share"). Diesem Phänomen stehen nahezu alle Detaillisten gegenüber. Deshalb kaufen sich Einzelhändler wie Migros und Coop bei Restaurantketten ein, werden Franchisenehmer oder Master Franchisees oder lancieren eigene Konzepte. Coop (Basel) hat sich kürzlich bei Two Spice (Yooji's/ Sushi, Rice up/Bowls, etc.) beteiligt. Mehr...
Frühere Beiträge über Migros, Coop, Globus weitere Handelsgastronomie und Shopping Centers...
Den Einzelhändlern kommt die Kundschaft in Zeiten des Online-Booms abhanden. Doch Gäste sind zugleich bereit, mehr für Essen und Trinken außer Haus auszugeben. Eine Chance, die immer mehr Händler entdecken. Schaumwein-Bars in den Damenmode-Abteilungen und Gastronomie in Delikatessenabteilungen sollen das Geschäft beflügeln. Mehr...
"Food ist das neue Fashion" - so bringt es Foodservice-Berater Jonathan Doherty auf den Punkt. Damit ist gemeint: Der Einzelhandel erhält immer mehr Konkurrenz durch den Online-Handel. Wie erhöht man also im "Offlinegeschäft" die Attraktivität von Warenhäusern und Shoppingcenters? Manche Verantwortliche glauben, das Rezept gefunden zu haben. Es lautet: Essen und Shoppen in einem Aufwasch - ein attraktives Gastro-Angebot soll mehr Kunden bringen. Tatsächlich gibt es einige positive Beispiele. Manchen Wirten dürfte indessen noch mehr Konkurrenz durch die Handelsgastronomie erwachsen. Mehr...
Shopping Center Stücki, Basel soll "Erlebniszentrum" werden. Hart an der deutschen Grenze fristete das 2009 eröffnete Einkaufszentrum jahrelang ein eher erfolgloses Dasein - Stichwort Einkaufstourismus. Doch jetzt übernimmt Swiss Prime Sites (SPS) das Zepter als Ankermieter und plant unter anderem ein Multiplex-Kino sowie eine Verbindung zum nahe gelegen Sciencepark . Mit ziemlicher Sicherheit dürfte auch der Gastronomie mehr Raum gewährt werden, doch äussert sich SPS noch nicht dazu. Mehr...
Zürich/Bern: Umsatzrückgang bei Globus. Nun will sich das Migros-Unternehmen wegen des kräftig wachsenden Internethandels neu ausrichten. Die Warenhauskette mit zwölf Schweizer Standorten an besten Lagen in Stadtzentren will zum Show Room für seinen Internetshop werden. Das Sortiment vor Ort wird gemäss Globus-Chef Thomas Herbert "entrümpelt". Frei werdende Verkaufsflächen müssen der Gastronomie und der Inszenierung des Online-Angebots weichen. Während jetzt schon in der Lebensmittelabteilung der Berner Filiale immer mehr Tische und Stühle stehen, soll auch das Flaggschiff an der Zürcher Bahnhofstrasse stark auf Konsumation im Warenhaus ausgerichtet werden. Beispielsweise wird in der Damenmodeetage eine Bar mit 50 Schaumweinsorten entstehen. Mehr...
Yo Bar by Emmi". Der Schweizer Milchverarbeiter Emmi will am boomenden Take- und Fast-Food-Markt teilhaben. Emmi bietet künftig in 80 m2 grossen Bars nicht nur Emmi Caffè Latte und Joghurt, sondern auch Bagels und Salate an. Der Start soll in Luzern erfolgen. Eine Filiale in Zürich ist bereits fest eingeplant. Falls sich das Konzept als erfolgreich herausstelle, stehe einer Expansion nichts im Weg, sagte Konzernchef Urs Riedener an der kürzlich abgehaltenen Medienkonferenz. Mehr...
Einkaufstourismus, Online-Handel - Schweizer Shopping Centers geraten immer mehr in die Defensive - reichhaltiges Gastronomie-Angebot soll Attraktivität erhöhen. Das Shopping Tivoli in Spreitenbach bei Zürich investiert jedoch weiter und will seinen Besuchern ein breit gefächertes Gastronomienangebot bieten. Zuvor hatte schon das Shopping Center Westside bei Bern umgerüstet. Frei werdende Flächen gingen an die Gastronomie: Statt einer Automobilausstellung gibt es dort jetzt Mexican Food und eine Sports Bar. Auch das Tivoli wertet gastronomisch auf. Ab dem Sommer 2016 lockt in Spreitenbach ein Food Court der neusten Generation auf über 800 zusätzlichen Quadratmetern im "Tivolifirst" mit gleich vier neuen Food-Konzepten: Italianità, Salads & frische Burger, Wok und Sushi sollen das bestehende kulinarische Angebot aufpeppen. Mehr...
Erst essen, dann shoppen. Erfolgreiche Ladenketten und Warenhäusern pflegen ihr Gastronomieangebot. Ihre Verantwortlichen wissen, wie stark sich das Gastronomiegeschäft auf die Ladenumsätze auswirkt. Ikea, Migros, Coop, Jelmoli, Globus und auch Edeka oder Harrods in London pflegen damit nicht nur ihr Image, sondern profitieren vom Zustrom der Einkaufswilligen. Nun liefert eine Handelskette aus Singapore Zahlen: Mit einer kulinarischen Idee für das Einkaufserlebnis soll der japanische Einzelhandelsriese Muji den Umsatz in seinem Flagshipstore http://cafemeal.muji.com im Shopping-Center Paragon in Singapur gewaltig gesteigert haben. Seit der Eröffnung eines "Café & Meal" in der Filiale vor zwei Monaten, stiegen die Verkaufserlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um satte 40 Prozent. Mehr...
Coop Schweiz lanciert im Bahnhof Stadelhofen Zürich ein neues Ladenformat. Halb Mini-Shop, halb Fast-Food-Bude - das heisst, mehr Konkurrenz für die traditionelle Gastronomie. Schlägt das neue Konzept ein, will Coop dieses Konzept schweizweit ausrollen. In fünf Jahren sollen rund 50 Coop-to-go-Läden entstehen - manche mit Sitzpläten. Auf kleinen Flächen in Innenstädten und bei Bahnhöfen sollen künftig selbst warme Mahlzeiten angeboten werden. Frische Sandwiches, Snacks, Früchte und Getränke – auch alkoholische – runden das Angebot ab. "Blick" kann sich einen Seitenhieb nicht verkneifen: "Da hat Coop wohl in Deutschland bei Rewe Inspiration geholt. Der Einzelhandelsriese nennt seine kleinen Verpflegungsshops schon seit geraumer Zeit «Rewe to go»". Beide grossen Schweizer Einzelhandelsunternehmen, die ewigen Rivalen Migros und Coop, bauen demnach die Sparte Fast Food gezielt aus. Stichworte: Schwindender "stomach share" (siehe auch unten, Kunden verpflegen sich zunehmend ausser Haus und kaufen weniger Lebensmittel ein), generell schwindende Einzelhandesumsätze durch Konkurrenten wie Aldi und Lidl, Auslandeinkäufe und den Onlinehandel. Mehr...
Coop-Chef Joos Sutter im Interview. Mehr...
Coop to go: Fast-Food-Boom ungebrochen. Wer Erfolg haben will, muss sich vom Standard abheben, sagt Trendforscherin Bettina Höchli vom (Migros-nahen) GDI. Mehr...
"Stomach Share": Im TV Kochsendungen gucken - und beim Fast-Food-Stand zulangen oder Pizza online bestellen: so läuft es doch. Die sinkenden Umsätze der Einzelhändler bei unverarbeiteten Lebensmitteln zeigen es. Die Detailhandelsbranche muss zunehmend Anstrengungen unternehmen, um den schwindenden "Stomach Share" in den Läden zu kompensieren. (Wenn immer weniger Leute Mehl, Eier, unverarbeitetes Gemüse und rohes Fleisch kaufen, muss der Umsatz irgendwie wettgemacht werden. Das versteht man unter dem schwindenden "stomach share"). Diesem Phänomen stehen nahezu alle Detaillisten gegenüber.
Migros lanciert Fast-Food-Pilotbetrieb: "My Way". Der Detailhandelsriese Migros hat in den Lokalitäten der früheren Americano Bar, in der Spitalgass-Passage in der Berner City, ein neues Lokal eröffnet. Es heisst «My way» und bietet rasch zubereitetes Essen zum Mitnehmen an. Man wolle sich aber mit dem neuen Lokal von den herkömmlichen Take-Away- und Fast-Food-Angeboten abheben, sagt Mario Runco, der bei der Migros Aare für Neuentwicklungen zuständig ist. Bei «My way» kann die Kundschaft ihre Menus, ihre Salate oder ihre Sandwiches selber zusammenstellen. Alles wird frisch vor ihren Augen zubereitet und zudem werden alle paar Wochen neue Zutaten angeboten. Pikant: Wieder mal hat man bei Migros keine glückliche Hand bezüglich Marke/Namensgebung - "m-way", also ganz ähnlich, heissen die Migros-Läden, die Elektrofahrräder und -roller vertreiben. Mehr...
Gastronomie in Innenstädten und Einkaufszentren: Der Siegeszug des Onlinehandels macht sich bereits bemerkbar – allerdings anders als erwartet. Während Marktforscher seit Jahren das Veröden der Innenstädte vorhersagen, weil die Kunden lieber mit der Maus als zu Fuß einkaufen, geschieht in einigen europäischen Metropolen genau das Gegenteil. Die Innenstädte brummen. Der Grund: Schlecht vermietete Einzelhandelsflächen werden in auffällig großem Umfang in Gastronomieflächen umgewandelt. Auch Einkaufszentren wie das Berner Westside haben das Gastronomieangebot vergrössert - mit Erfolg. Mehr über das wachsende Gastronomieangebot in Einkaufszentren...
Migros: Ein Hybrid-Brötchen, knusprig wie ein Croissant und rund wie ein Bagel ist ab sofort in ausgewählten Take-Aways und Restaurants erhältlich. Das von der konzerneigenen Jowa-Bäckerei entwickelte Brötchen wird mit diversen Zutaten wie ein Sandwich gefüllt. Der Name Le Loop setzt sich aus zwei verschiedenen Sprachen zusammen. Mit Le wird an das französische Croissant und mit Loop (= Kreis) an den amerikanischen Bagel verwiesen. Vor zwei Jahren erregte der New Yorker Bäcker Domique Ansel mit einer süssen Gebäck-Variante weltweit Aufsehen. Um einen "Cronut" (Hybrid-Gebäck, Croissant und Donut) zu ergattern, standen die Menschen jeden Tag Schlange vor Ansels Bäckerei. Mehr zu Le Loop...
Mehr Chickerias. Migros Ostschweiz lässt sich offensichtlich vom hohen Frankenkurs und vom Einkaufstourismus nicht einschüchtern. Im Gegenteil - das Detailhandelsunternehmen setzt auf Angriff: In grenznahen Gebieten, von Schaffhausen bis ins Bündnerland, werden Millionenprojekte lanciert – auch in Triesen, Buchs und Wangs sind grössere Bauvorhaben geplant. Das konzerneigene Konzept Chickeria wird künftig forciert. Mehr...
U-Bahnstation statt Autobahnkreuz: Ikea sucht City-Standorte mit Anschluss an den Öffentlichen Verkehr. Auch der Kult-Köttbuller in den Ikea-Restaurnts erhält Konkurrenz - das junge, urbane Publikum liebt Gemüsebällchen. Mehr...
D/Boomender Internet-Handel schwächt Warenhäuser - und das hat Konsequenzen für die Gastronomie in den Stadtzentren. Warenhäuser galten bisher als Magneten für ganze Strassenzüge. Gemäss Warenhaus-Experte Gerd Hessert sind jedoch gegen 90 Standorte von rund 200 Warenhaus-Filialen in Deutschland bedroht. Die Schliessung der einen oder anderen Filiale dürfte sich demnach auf die Bonität der Lage in der Nachbarschaft auswirken. Wer für Gastronomiebetriebe Standorte sucht, muss sich also vorsehen. Mehr...
Köttbullar statt Billy-Regale: Restaurant in der Ikea-Filiale Hamburg-Altona boomt. Das Angebot der Ikea-Gastronomen ist ein Lehrstück für Systemer. Da werde "quersubventioniert", merken manche Kritiker an. Mag sein. Doch die Quereinsteiger haben nicht nur den Möbelhandel revolutioniert, sie bringen auch frische Ideen auf den Teller. Inzwischen gehören die Köttbullar-Brater zu den erfolgreichsten Verpflegungsbetrieben Deutschlands, dicht hinter den grossen Ketten! Günstige Food-Angebote wie das schwedische Kultmenu locken zahlreiche Gäste in die Läden, auch in die bisher einzige Stadtfiliale des Möbelkonzerns in Hamburg-Altona. Dort liegt der Möbelverkauf allerdings noch hinter den Erwartungen zurück. Das dürfte sich schnell ändern - denn auch das Boutique-Sortiment (Dekoration, Geschirr, Küchenutensilien, etc.) ist Ziel vieler Schnäppchenjäger. Und den Hot Dog für einen Euro grabscht man sich im Vorbeigehen. Mehr...
Zürich. "Wir haben McDonald’s überholt», sagt Hansueli Siber, Marketingchef der Migros. Die Einzelhandelskette habe 2014 im Gastronomiebereich täglich 350'000 Gäste begrüsst und insgesamt 765 Millionen Franken erwirtschaftet – also 30 Millionen mehr als McDonald’s. Mehr...
Migros ist beliebtestes Unternehmen der Schweiz. Mehr...
Gediegen essen zwischen den Regalen: Bei Eataly Mailand, Globus und Jelmoli Zürich, Harrod`s in London längst Alltag. Nun folgt auch EDEKA. Ein gehobenes Restaurant in einem Supermarkt zu etablieren hört sich nach einer Schnapsidee an - das täuscht aber. Einkaufen und essen, freilich in der gehobenen Art, bringt Frequenzen und Kauflaune. Die Führungsleute von grossen Warenhäusern wissen dies längst. "Gourmet Bistro" nennt etwa EDEKA die Gastro-Inseln zwischen den Regalen. Mehr...
Migros verwendet in ihren Gastronomie-Betrieben ausschliesslich Schweizer Fleisch. Gemäss Medienmitteilung werden in den M-Restaurants und Take-aways seit Januar 2015enur noch Poulets und Poulet-Teile aus der Schweiz verkauft. Bei Rind, Kalb und Schwein werde schon länger nur einheimisches Fleisch verwendet. Geplant ist ferner, bis 2020 die hohen Schweizer Tierwohl-Standards auch bei allen Produkten aus dem Ausland einzuführen. Der Migros-Führung bietet sich jetzt die Chance, vorerst im Inland die Produktionsmethoden weiter zu beeinflussen. Besonders der unkontrollierte, oft präventive Einsatz von Antibiotieka in Pouletställen wird von Ärzten und Konsumentenorganisationen angeprangert. Die wachsende Antibiotikaresistenz bei Patienten in Spitälern wird auch von der Bevölkerung als Bedrohung wahrgenommen. Verbesserungen in diesem Bereich würden Migros einen grossen Wettbewerbsvorteil bringen. Mehr...
Pläne für Take-away-Konzept "My Way" der Migros Aare schreckt Alkoholgegner auf: Neu sollen Bier und andere alkoholhaltige Getränke angeboten werden. In den Migros-Filialen sind Bier- und Weinverkäufe immer noch ein Tabu, das einst von Gründer Gottlieb Duttweiler festgeschrieben wurde. Via Firmenkäufe wie Globus und Denner hat das Unternehmen jedoch längst ein starkes Bein im Bier-,Wein- und Spirituosengeschäft. Der Start für das erste Berner "My Way" ist im Frühling vorgesehen. Mehr...
Migros Zürich: Roll-out des Asia-Konzepts "Thai Curry". Es laufen bereits je einThai-Outlet im Migros City Löwenstrasse und im Migros Stadelhofen. Die Tester der Züritipp-Redaktion sind zufrieden: Das Fleisch im beschriebenen Betrieb (Migros City) wird von Thailänderinnen frisch zubereitet und schmeckt authentisch. Gemäss Züritipp soll die Münchner Kaimug das Konzept geliefert haben. Mehr...
Migros/Chickeria: Ausbau. Die Genossenschaft Migros Ostschweiz plant, auf Ende des Jahres 2015 in Wangs SG ein «Chickeria restaurant & takeaway» zu eröffnen. Bei der Gemeinde Vilters-Wangs hat sie ein entsprechendes Baugesuch eingereicht. Wenn alle weiteren Schritte reibungslos verlaufen, können die Bauarbeiten im Mai 2015 starten. Das tönt recht gut - Migros bringt es wohl endlich fertig, ein eigenes Konzept zum Blühen zu bringen. Anleihen bei (bis vor kurzem) erfolgreichen Fastfoodern sind trotzdem sofort ersichtlich: Chicken Fries und Pouletburger-Menus beispielsweise gibts seit längerer Zeit bei McD oder BK. Für Migros macht die Spezialisierung Sinn: Pouletfleisch ist relativ billig, bekömmlich und schmeckt Alt und Jung. Doch von der Kehrseite sprechen wir gleich. In Sachen Namensgebung hat man es auch gecheckt. Das anfängliche Pouletc. tönte zu kompliziert, so hat man die beiden ersten Pouletbeizen in der Ostschweiz kurzerhand auf "Chickeria" umbenannt. Wobei: Die Idee für die Namensgebung ist vermutlich wieder mal nicht auf dem Mist der Migros gewachsen, siehe Chickeria Kaiserslautern. Doch lassen wir das. Hoffentlich richten jetzt die Migros-Verantwortlichen das Augenmerk auf ein ernsthafteres Problem. Aufgrund der hohen, oft präventiv verabreichten Antibiotikagaben bei vielen Pouletmästern sind die Konsumenten verunsichert; Ärzte schlagen wegen der wachsenden Antibiotikaresistenz der Patienten Alarm. Mehr über das Projekt...
Migros: Chickeria ist bereit zum Abheben. Mehr...
Kaspar Wittwer heisst der neue Coop-Gastronomie-Chef. Mehr...
Coop: Umsatzrückgang alarmiert Konzernspitze. Fast Food, Fast Casual, Take away - ein boomender Markt - aber nicht für Coop, die bisherige Nummer zwei in der Schweizer Einzelhandelslandschaft. Offenbar schädigen die neuen Anbieter wie Subway, "Gärtnerei", etc. nicht nur die traditionelle Gastronomie. Auch das angejahrte Coop-SB-Konzept ist betroffen. Ausserdem frisst das hauseigene Take-Angebot Umsatz weg. In den letzten drei Jahren ist der Umsatz der Coop-Restaurants um drei Prozent gesunken. Rivale Migros hat schon vor fünf Jahren bei problematischen Gastronomieangeboten - etwa bei überdimensionierte SB-Restaurants in Quartieren - die Reissleine gezogen. Doch auch Migros hat seine Mühe mit dem schwierigen Gastronomiegeschäft: In der Vergangenheit produzierten die Migros-Leute die eine oder andere Bauchlandung mit glücklosen Konzepten. Seit Monaten sucht Coop nun einen valablen Nachfolger für den bisherigen Gastronomie-Chef Mirko Schwarz, der die hauseigene Marché-Kette übernahm. Mehr...
Rewes neues Gastrokonzept - die Bilder
Rewe will ins Restaurantgeschäft einsteigen
"Stomach Share"/Schweizer Detailhandelsriese Migros verstärkt Position mit neuem Take Away in der Berner City. Im TV Kochsendungen gucken - und beim Fast-Food-Stand zulangen: so läuft es doch. Die sinkenden Umsätze der Einzelhändler bei unverarbeiteten Lebensmitteln zeigen es. Die Detailhandelsbranche muss zunehmend Anstrengungen unternehmen, um den schwindenden "Stomach Share" in den Läden zu kompensieren. (Wenn immer weniger Leute Mehl, Eier, unverarbeitetes Gemüse und rohes Fleisch kaufen, muss der Umsatz irgendwie wettgemacht werden. Das versteht man unter dem schwindenden "stomach share"). Diesem Phänomen stehen nahezu alle Detaillisten gegenüber. Migros baut deshalb seine Take-Aways konsequent aus. Mit entsprechenden Folgen für die traditionelle Gastronomie. Mehr...
Ikea - die unmögliche Gastrokette. Es gibt Leute, die machen alles zu Geld, was sie anfassen. So auch Ikea-Gründer Ingvar Kamprad (und seine Nachfolger). Selbst wenn dem unmöglichen Möbelhaus aus Schweden Quersubventionierung in der Gastronomie nachgesagt wird: Es lohnt sich allemal, das Ikea-Gastrokonzept unter die Lupe zu nehmen, denn inzwischen haben die Ikea-Restaurants gar einen festen Platz unter den grössten Restaurantketten Deutschlands erobert. Mehr...
