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STC am Pranger

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Schweiz. Weko rügt Swiss Travel Centre (STC). Die Buchungsplattform, an der Hotelleriesuisse eine Minderheitsbeteiligung hält, knebelt Hoteliers in ganz ähnlicher Weise wie die Big Players der Branche. Der Standardvertrag ist auf der Website von Hotelleriesuisse aufgeschaltet und enthält pikanterweise eine ähnliche Preisparitätsklausel wie die oft kritisierten Verträge von Booking und Expedia — mit einem Unterschied: Booking.com und die anderen Grossen wenden eine enge Preisparitätsklausel an, das heisst: Sie verbieten dem Hotelier, auf seiner eigenen Website tiefere Zimmerpreise zu offerieren als auf der Buchungsplattform. Das STC hingegen verlangt die weite Preisparität, das heisst: Der Hotelier darf zwar auf seiner Website billigere Zimmerpreise offerieren, aber nicht auf einer anderen Buchungsplattform. Mehr...

Frühere Beiträge über OTA (Online Travel Agencies), Bewertungs- und Buchungsplattformen...

Wieso wagt es eigentlich keiner zu schreiben? OTAs  wie hotel.de, hrs.de, booking.com etc. sind bei Internetnutzern deswegen so beliebt, weil sie sofort einen Überblick über das Hotelangebot am gesuchten Ort liefern. Und dies fein säuberlich, nach Preisen sortiert. Während vielen Jahren unternahmen Hoteliers nichts  gegen die wachsende Marktmacht der Online Travel Agencies (OTA). Und jetzt, da diese Buchungsplattformen immer mehr Nutzer aufweisen (s.unten), wird an den Provisionen geschraubt.  Manche Länder wie Deutschland (s.unten) haben den OTAs die Bestpreisklausel untersagt:  in der Schweiz hat der Bundesrat bekanntlich die entsprechende Motion Pirmin Bischoff abgelehnt. Ein User berichtet über seine Hotelsuche...

D: Streichung der Bestpreisklausel als "Befreiungsschlag" für Hoteliers. Mehr...

«Der Marktanteil der OTA (Online Travel Agencies) dürfte in den kommenden Jahren weiter steigen», sagt Roland Schegg, Professor an der Hochschule für Wirtschaft und Tourismus Wallis und Autor. Schegg, Autor einer aktualisierten, kürzlich präsentierten Studie, schliesst einen Buchungsanteil  der OTA von künftig 50 Prozent nicht aus.  Die Vorteile für Gäste sind hinlänglich bekannt. Der schnelle Überblick und die Vergleichsmöglichkeiten des Hotelangebot am gewünschten Reiseziel bringt Portalen wie Booking.com oder HRS massenhaft Besucher. Daran dürfte auch die in vielen Ländern Europas hinfällige Bestpreisgarantie nichts ändern. Allerdings bestehe immer auch die Möglichkeit, dass neue Akteure – ähnlich wie Airbnb – künftig den Markt aufrollen würden, so Schegg. Mehr...

Die Europäische Kommission hat Dokumente zu Online-Portalen (OTA) veröffentlicht, die eine immer bedeutendere und dominante Rolle auch im Tourismus einnehmen. Hotrec unterstützt ausdrücklich die von der EU-Kommission in Aussicht gestellten „Schlüsselprinzipien für Vergleichsinstrumente“, die sowohl den Verbraucher unterstützen, Buchungsentscheidungen gut informiert zu treffen, als auch Hotels vor Schaden bewahren, z.B. durch nicht als Werbung zu erkennende Zahlungen für bessere Ranking-Platzierungen auf solchen Portalen. Hotrec begrüßt ausserdem ausdrücklich die Benennung der „unfairen Paritätsklauseln mit schädlichen Auswirkungen für die Verbraucher“, die einen Eingriff in die unternehmerische Freiheit der Betriebe darstellen, Preise und Konditionen zu bestimmen. Mehr...

Branchenproblem erreicht Boulevardpresse. blick.ch thematisiert die wachsende Abhängigkeit der Hotels von OTAs(Online Travel Agencies). "Sie sind nicht nur mächtig, sie diktieren uns auch noch die Preise", sagt etwa Heinz Rüfenacht vom Park Hotel Oberhofen am Thunersee (Berner Oberland). Mehr...

booking.com lanciert Chat-service. Um eine bequeme Kontaktaufnahme zwischen Gästen und Hotels zu erleichtern, startet booking.com den Dienst mit Übersetzungsfunktion. Mehr... 

D/Booking.com will gegen die Entscheidung des Bundeskartellamts (s.unten) Berufung einlegen. Das Bundeskartellamt sei die einzige Wettbewerbsbehörde in Europa, die Online-Reisemittlern die Anwendung der eingeschränkten Ratenparitätsklausel in den Vereinbarungen mit Hotels und Unterkünften untersage, heißt es in einer Stellungnahme. Mehr...

D/Bundeskartellamt greift durch: Das Bundeskartellamt hat Booking.com in seinem Beschluss auch die erst im Juli diesen Jahres eingeführten engeren Paritätsklauseln in den AGB und sonstigen Vereinbarungen untersagt. Der deutsche und europäische Marktführer unter den Online-Buchungsportalen darf damit sowohl weite, als auch enge Paritätsklauseln gegenüber seinen Hotelpartnern in Deutschland nicht mehr anwenden. Mehr...

Schweiz/Wettbewerbskommission Weko: Hotelbuchungsplattformen dürfen von den Hotels keine Bestpreis-Garantie mehr verlangen. Das hat die Weko nach Untersuchungen gegen Booking.com, Expedia und HRS entschieden. Die Weko beurteilt die Vertragsklausel als Verstoss gegen das KartellgesetzZuvor hatten schon Frankreich und Deutschland Massnahmen gegen die OTA ergriffen - mit bescheidenem Erfolg. Mehr...

Trivago startet Express Booking. Mehr...

IHA teilt mit: Expedia hat am 31. Juli 2015 seine Hotelpartner in Deutschland – und damit nur einen Tag vor dem Inkrafttreten – über Änderungen seines Geschäftsgebarens informiert – und reichlich Verwirrung gestiftet. Expedia beabsichtigt wie schon der Konkurrent Booking.com, den Hotels günstigere Zimmerpreise online nur auf fremden Buchungsportalen zu erlauben, aber keinesfalls auf der eigenen Website. „Diese vermeintlichen Zugeständnisse aufgrund massiver kartellrechtlicher Bedenken genügen keinesfalls und werden auch nicht zu einer Belebung des Wettbewerbs führen. Sie sind einfach nur ein weiterer Winkelzug in einem unsäglichen Kräftemessen mit den Kartellbehörden“, kommentiert Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Mehr...

 

Booking Suite - "neues Tool" für Hoteliers. Gewinnen die Hoteliers den Kampf gegen die OTAs um die Preishoheit? In Frankreich zumindest hat die Nationalversammlung die Situation geklärt (s.unten). Nun droht neues Ungemach. Booking.com versucht, bequemen und unvorsichtigen Kollegen ein Tool namens Booking Suite unterzujubeln, was eine neue gefährliche Abhängigkeit hervorrufen könnte. Mehr...

Seit Jahren nutzen Buchungsplattformen (Online Travel Agency, OTA) ihre Markmacht (und die Versäumnisse der Branche) aus. Wie berichtet, hat Anfang Juli 2015 Frankreichs Nationalversammlung ein Machtwort gesprochen und den Hoteliers die Preishoheit  wieder zurückgegeben. Danach sind Ratenparitätsklauseln in den Verträgen zwischen den Hotels und den Hotelonlinebuchungsportalen  strikt verboten. Im Klartext: Die Hotels auf französischem Boden dürfen auf ihren eigenen Vertriebskanälen generell niedrigere Zimmerpreise anbieten als die Hotelbuchungsportale. Mit dem Nein in Paris kommt ein Quasi-Industriestandard ins Wanken, mit dem die Hotels landauf landab mehr oder weniger erpresst worden sind, indem die Hotelbuchungsportale ihre Kunden (Hotels) bisher zwangen, auf ihren eigenen Hotel-Homepages keinesfalls günstigere Preise zu veröffentlichen als es die Hotelbuchungsplattformen taten.Jetzt könnte andere Länder nachziehen und der Ratenparität ebenfalls Einhalt gebieten. In Deutschland hat das Oberlandesgericht Düsseldorf und das Bundeskartellamt Beschlüsse gefasst, wonach erst HRS und dann auch dem weltweiten Primus Booking.com sowie Expedia untersagt wurde, den besten Preis von der Hotellerie einzufordern. Dies dürfte die Marktmacht der OTA entscheidend schwächen. Mehr...

Frankreich. Das Land geht einen ungewöhnlichen Weg im Streit um die niedrigsten Hotelpreise. Die Nationalversammlung stimmte gegen die Ratenparität. Hotrec spricht von einer „Revolution für die französische Hotellerie“. Mehr...

Hoteliers haben ab sofort Zugriff auf das Echtzeit-Instrument Realtime Feedback von Expedia. Damit soll die Gästezufriedenheit weiter optimiert und die Zahl der positiven Hotelbewertungen gesteigert werden. Mehr...

HRS Destination Solutions: "Nur Vorteile". Mehr...

Die Onlinemarketing-Experten von Myhotelshop  melden, dass sie bereits über 1 000 Hotels erfolgreich in den großen Meta-Suchen positioniert haben. Gemäss Mitteilung konnten somit die Buchungen der Hotels deutlich gesteigert werden. Mehr...

ebookers.ch: Trend zu mobilen Buchungen ungebrochen. Mehr...

Trivago trickst. Die Wettbewerbszentrale in Bad Homburg hat einmal mehr Schummeleien bei Reiseportalen aufgedeckt. Dieses Mal traf es das Preisvergleichsportal Trivago. Das Unternehmen hatte laut Wettbewerbszentrale im vergangenen Jahr bei einer Stichprobe  in einer Google-Anzeige die Zahl der Hotels für den sauerländischen Ferienort Winterberg mit 297 und für Sölden in den Alpen mit 610 beziffert. Die Angaben auf den eigenen Internet-Seiten wichen davon jedoch gravierend ab – tatsächlich standen wesentlich weniger Hotels zur Auswahl. Mehr...

hotel.de ist zum fünften Mal Website des Jahres! Aus der Sicht der User natürlich. Im Lager der Hoteliers wird die Auszeichnung kaum Begeisterungsstürme auslösen - zu gross ist der Druck, der in den letzten Jahren von Buchungsplattformen wie hotel.de und hrs.de aufgebaut wurde. Mehr...

Das neue Buchungsportal von STC, einem Unternehmen von hotelleriesuisse, Schweiz Tourismus und den Schweizerischen Bundesbahnen SBB, läuft neu unter www.swisshotels.com.

Britisches Ehepaar verfasst negative Kritik auf Trip Advisor - Hotelier belastet bei Zimmerpreis von 50 Euro "Busse" von 130 Euro. Mehr...

Auslastung verbessern "ohne Imageverlust". Wie geht das?  Blind Booking wird über Onlineplattformen wie Surprice Hotels  angeboten. Aus dem PR-Text: "Dort können Hoteliers ihre leer stehenden Zimmer zu einem besonders attraktiven Preis anbieten, ohne einen Imageverlust befürchten zu müssen. Das liegt daran, dass die Hotels blind gebucht werden. Das heißt, ein Hotelier kann seine leer stehenden Zimmer anbieten, ohne den Hotelnamen preisgeben zu müssen. Die günstigen Zimmer werfen demnach aus Sicht des potenziellen Gastes kein negatives Licht auf den Ruf und die Qualität der Unterkunft".  Mehr...

Wer gelobt wird, gewinnt - vereinfacht gesagt. Gemäss einer US-Studie sind öffentlich ausgebreitete Kundenmeinungen in der Reisebranche inzwischen viel mehr als der Sport einer kleinen Gruppe digitaler Freaks. Die Bewertungen oder Customer Reviews sind zu einem entscheidenden Faktor für den Markterfolg eines Hotels oder eines anderen touristischen Angebots geworden. Die positiven Erfahrungen früherer Gäste stehen mit 51 Prozent an erster Stelle der Gründe, warum sich in den USA Reisende für ein bestimmtes Hotel entscheiden – wichtiger noch als die Lage oder der Preis. Mehr...

Expedia bringt neues MICE-Portal. Mehr...

Auslastung verbessern "ohne Imageverlust". Wie geht das?  Blind Booking wird über Onlineplattformen wie Surprice Hotels  angeboten. Aus dem PR-Text: "Dort können Hoteliers ihre leer stehenden Zimmer zu einem besonders attraktiven Preis anbieten, ohne einen Imageverlust befürchten zu müssen. Das liegt daran, dass die Hotels blind gebucht werden. Das heißt, ein Hotelier kann seine leer stehenden Zimmer anbieten, ohne den Hotelnamen preisgeben zu müssen. Die günstigen Zimmer werfen demnach aus Sicht des potenziellen Gastes kein negatives Licht auf den Ruf und die Qualität der Unterkunft".  Mehr...

SRF-Sendung "Kassensturz" startet Versuch: Bewertungen auf den Portalen Tripadvisor oder Holidaycheck können manipuliert werden - auch durch spezialisierte Firmen. Ein Insider berichtet. Mehr...

Manipulationsversuche: Holiday Check disqualifiziert türkische Hotelkette. Mehr...

Tricksereien bei Hotelbewertungen sind offenbar alltäglich. Mit ausgeklügelten Methoden versuchen die Onlineportale zunehmend, Fälschungen zu enttarnen. Leichtes Spiel haben die Portal-Detektive, wenn Katalogbilder und Texte in Werbesprache hochgeladen werden. Da erscheinen Handyfotos und Normalsprache entschieden glaubwürdiger. Manche Portale gehen dazu über, Bewertern eine Kontrollmail zu senden. Mehr...

Bewertungs- und Buchungsportale: Kritik wächst. Wer im Internet eine Reise bucht, verlasse sich auf Onlinebewertungen anderer Urlauber, schreibt die "Welt". Weiter: "Doch Hotels und Reiseanbieter spielen mit der Macht der Bewertungsportale. Wie man geschönte Ratings enttarnt". Mehr...

Hotelbewertungen richtig nutzen. Unglaubliche neun Stunden verbringe ein deutscher Nutzer für die Urlaubsrecherche im Internet, heisst es in einem neuen Ratgeber für Hoteliers.  Dabei besuche er im Schnitt dreizehn verschiedene Websites. Die Bedeutung dieser Portale kann man also nicht hoch genug einschätzen. Das gilt insbesondere für kleinere Betriebe, die sich im Unterschied zu den weltumspannenden Hotelketten keine millionenschweren Werbebudgets leisten können. Bewertungs-Plattformen werden bei der jungen Generation künftig die zentrale Entscheidungshilfe darstellen, sagt etwa Marketingexperte Beat Krippendorf. «Und sie werden sogar all die Sterne und anderen Hotelklassifizierungen gehörig konkurrenzieren». Mehr...

Marktmacht wird gnadenlos ausgenützt: Hoteliers blechen hohe Provisionen. Inzwischen sind gegen 90 Prozent aller Hotels in Deutschland an mindestens einen dieser Zimmer-Broker angeschlossen - wie HRS, Hotel.de, Booking.com oder Expedia. Mit ausgefeilter Technik sorgen diese Plattformen für attraktive Tools für den Gast - und sind den allermeisten Hoteliers voraus. Mehr...

Gekaufte Hotelbewertungen. Erstmals liegt deutschen  Verbraucherschützern der Arbeitsvertrag einer Fälscher-Agentur vor.  1800 Euro im Monat – fürs Fälschen im Home-Office: “Wir können zumindest darauf schließen, dass es hier eine professionelle  Struktur gibt. Aufgrund dieses Vertrages müssen wir jetzt davon ausgehen, dass es hier eine ganze Branche gibt, die damit Geld verdient, hier möglichst positiv zu bewerten." Mehr...

Gekaufte Hotelbewertungen. Erstmals liegt deutschen  Verbraucherschützern der Arbeitsvertrag einer Fälscher-Agentur vor.  1800 Euro im Monat – fürs Fälschen im Home-Office: “Wir können zumindest darauf schließen, dass es hier eine professionelle  Struktur gibt. Aufgrund dieses Vertrages müssen wir jetzt davon ausgehen, dass es hier eine ganze Branche gibt, die damit Geld verdient, hier möglichst positiv zu bewerten." Mehr...

Neue Conrady-Studie: 90 Prozent aller Reisewilligen beachten Bewertungen - rund 15 Prozent sind gefälscht, weitere 15 Prozent sind ungenau. Ein schlechtes Hotel kann den ganzen Urlaub verderben. Die Bewertungen anderer Gäste könnten helfen, miese Unterkünfte auszusieben. Wären da nur nicht die vielen Fälschungen, die sich auf diversen Online-Portalen finden.  Mehr...

Tourismus-Professor Roland Conrady: "Mindestens jede dritte Bewertung ist gefälscht -  jedem Urlauber ist zu raten, solchen Bewertungen keinen allzu großen Glauben zu schenken". Mehr...

Studie: Margenerosion durch Buchungportale

Schweizer Buchungsplattform will grossen Portalen Paroli bieten

Britisches Office of Fair Trading ermittelt gegen Buchungsplattformen

Online-Buchungen: Immer mehr Hotels gehen weg von Portalen

Fast drei Viertel aller Urlaubsvorbereitungen beginnen inzwischen am Laptop.Die steigende Marktkonzentration bei den Buchungsplattformen hat böse Folgen für die Hoteliers: Die Provisionen steigen. Mehr...