"Hans im Glück" hat Ende Juli 2019 einen neuen Betrieb in der Ladenzeile im Untergrund des Bahnhofs Bern eröffnet. Ein Augenschein am Sonntag, den 4. August, mittags, zeigt: Gähnende Leere, die sicherlich zum Teil dem strahlenden Sommerwetter zuzuschreiben ist. Dies dürfte sich indessen schon bald ändern - kommt Zeit, kommt Herbst. Auch wenn das zu diesem Zeitpunkt noch niemand lesen will. Das Mutterhaus Enchilada in Gräfelfing bei München (s. unten) hat für die kommenden Monate ein Aktionsprogramm im Köcher. Der Berner Betrieb (Full Service, wie alle "Hans im Glück") könnte damit schon bald zum Hot Spot werden. Hören Sie sich das an: Mittagsangebot ("Combo") als Beilage für einen Burger ein "Geleit" (scheint ein kleiner Salatteller zu sein) eine kleine Portion Pommes frites, ein Getränk (nach Wunsch auch ein kleines Bier) uind einen Kaffee für 7.50. Allerdings, und das wollen wir nachreichen: Der Grundpreis, nämlich beispielsweise 14.50 für einen Klassik-Burger, wird addiert. Summe also: 22 Franken. Trotzdem: Das ist ein geradezu paradiesisch günstiger Preis für Schweizer Verhältnisse. Für ein Getränk zum Essen und einen Kaffee zahlt man anderswo allein neun Franken. Verzichtet man auf dieses Sonderangebot, werden für einen Klassik-Burger und ein Bier 18.50 fällig, Differenz 3 Franken 50. Diese Aktion dürfte die Konkurrenz schocken. Und es scheint sich auch nicht um eine kurzfristige Massnahme zu handeln; das Angebot stammt nicht von einem Sticker, Handzettel oder Flyer, es ist in die (gedruckte) Speisekarte integriert.
Ahi Poke: Ma Loa Poke Bowl wächst
Bild: Hawaiianisches Ahi Poke (Klicken oder wischen Sie auf das Bild, um den gesamten Text zu lesen)Poke Bowls, die aus Hawaii stammenden Gerichte aus Reis, Gemüse und beispielsweise rohem Fisch (oder auch abgewandelte Kreationen, die mit dem Original nichts zu tun haben), gehören zu den aktuellen Gastronomie-Trends. Das Gastronomie-Konzept Ma´Loa Poké Bowl eröffnete im Mai 2017 den ersten Standort in Berlin; mittlerweile gibt es drei in der Hauptstadt und einen Franchise-Betrieb in Köln. Nun wächst die Restaurant-Kette weiter. Mehr...
Beachten Sie bitte die unten stehenden Hinweise, falls Sie in Ihrem Betrieb Ahi Poke einführen möchten oder ein Restaurant mit Bowls auf der Karte eröffnen wollen.
Beachten Sie ferner Warnungen und Hinweise zu Franchising: Trau, schau wem...
Clubs: "Büdchenbier" wird zum Problem
Büdchbier? Diesen Ausdruck muss man Leuten südlich des Spätzlegürtels zuerst erklären. Das heisst: Dosenbier vom Kiosk oder vom Discounter am Bahnhof. Mit dieser Konkurrenz haben Wirte, besonders Club-Besitzer in Sous-Sols, zunehmend ein Problem. Wer will schon an einem schönen Sommerabend in stickiger Luft abhängen und für Getränke stolze Beträge ausgeben, wenn draussen endlich eine kühle Brise aufkommt? Und obendrein das Bier im Büdchen für ein paar Cents erhältlich ist? Das sagen sich immer mehr Leute, je länger die Schönwetterperiode dauert. Manche Clubs müssen mit argen Einbussen rechnen. Mehr...
Ausbildung: Negativschlagzeilen häufen sich
Symbolbild/Die Branche hat ein Imageproblem. Das ist nichts Neues. Neu ist indessen: Seit dem Frühjahr häufen sich die Negativberichte über Berufslehren in der Gastronomie und Hotellerie. Von hohen Abbruchquoten, schwarzen Schafen in der Branche und von unmöglichen Arbeitsbedingungen ist oft die Rede. Das macht Eltern unsicher - sie überlegen sich, ob sie ihren Sprösslingen eine Ausbildung in Küche oder im Service zumuten sollen.
Dabei bietet besonders die Gastronomie beste Berufsperspektiven und initiativen Menschen viele Möglichkeiten, sich zum gut bezahlten Spezialisten weiterzubilden, etwa in der Systemgastronomie, im Catering und in der Lebensmittelbranche. Ohnehin boomt der Ausserhausverzehr, wir sind noch lange von US-Verhältnissen entfernt. Dort werden bereits mehr Mahlzeiten auswärts eingenommen als zu Hause. Mehr über die Ausbildung in der Schweiz...
Food - Superfood: Alles Unsinn?
"Einteilung in gesunde und ungesunde Lebensmittel ist Unsinn", sagt Ernährungswissenschaftler Uwe Knop. In seinem neuen Buch fasst er das Wissen zusammen, das auf der objektiven Analyse von mehr als 5.000 aktuellen Studien basiert: "Dein Körpernavigator zum besten Essen aller Zeiten". Das Buch richtet sich an alle, "die genug haben von Ernährungswahn & Besser-Esser-Hybris". Mehr...
"Sterne zurückgeben" - geht leider nicht
Superstar Marc Veyrat hat es versucht. Und vor ihm schon weitere ganz grosse Namen am Herd, etwa Michel Bras. Die Antwort der Guide-Michelin-Verantwortlichen ist immer gleich. "Sterne zurückgeben", das gehe nicht. Begründung: Die Auszeichnung werde nicht dem Küchenmeister, sondern dem Betrieb und der ganzen Crew verliehen. Nun will auch Spitzenkoch Henrique Leis (60) im portugiesischen Almancil seinen Stern zurückgeben. Mehr...
Star-Hotelier Rocco Forte hält nicht viel von Michelin-Sternen. Mehr....
"Sharing": Der Gastgeber lädt ein
(Symbolbild)Ein Lokal, das nicht nur die Speisekarte auswechselt, sondern gleich die ganze Mannschaft: Das nennt sich Sharing-Konzept, eine Weiterentwicklung des Pop-up, sozusagen. Weil Produktionsräume, Gastraum und die nötige Infrastruktur zur Verfügung gestellt und dem aktuellen Konzept leicht angepasst werden können. In Leipzig startet das Sharing-Konzept "Gastgeber" des Gastronomen Michael Bauβ. "Gründer haben die Möglichkeit, ihr Konzept auf Marktfähigkeit zu testen und zu optimieren. Erfahrungen, die kein Unternehmensberater vermitteln kann", sagt "Gastgeber-Gastgeber" Michael Bauβ. Gegenwärtig ist ein Mexico-Konzept am Drücker. Mehr...
Ähnliches Konzept: "Laden ein" in Köln und Düsseldorf. Mehr...