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Fri, Apr

Strukturzucker: Hilfe für Zuckerjunkies

Gastronomie
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Bild: Echte Mandarine? Nein. Dies ist ein täuschend ähnliches Zucker-Kunstwerk des Patissiers Cédric Grolet

Vevey/Schweiz. Vielleicht können Pâtissiers bald den Zuckergehalt in ihren Desserts massiv senken. Das könnte die Renaissance der in die Ecke der lästigen Dickmacher gedrängten Nachtischs bedeuten. Zu gross ist der Diätwahn. Spitzenköche hätten denn auch das Dessert längst aufgegeben, schrieb kürzlich ein Kritiker (s.unten). Doch Nestlé kündigt eine bahnbrechende Neuerung an. Der Nahrungsmittelriese lanciert gemäss Medienmitteilung eine Weltneuheit: Der erste strukturierte Zucker, der den Zuckergehalt in Süsswaren drastisch reduzieren kann, wurde in Lausanne und Konolfingen (Schweiz) entwickelt. Allein 2017 soll Nestlé Schweiz 111 Tonnen zugesetzten Zucker aus seinen Produkten entfernt haben. Das entspreche 22 Millionen Teelöffeln, bzw. 444 Millionen kcal - ein Beitrag für mehr Lebensqualität und eine gesündere Zukunft. Weiter heisst es in der Medienmitteilung: "Nestlé kann im kürzlich lancierten Milkybar Wowsomes mit Strukturzucker den Zuckergehalt um 30 Prozent reduzieren (gegenüber vergleichbaren Produkten). Die Forscher fanden einen Weg zur neuen Strukturierung von Zuckerpartikeln, die sich im Mund schneller auflösen. Damit lässt sich der Zuckergehalt von Süsswaren signifikant verringern – bei unverändertem Geschmack". (pd)

 

Frühere Nachrichten über Desserts in der Spitzengastronomie....

Die internationale Foodie-Gemeinde hat einen neuen Star. Diesmal aus dem "klebrigen" Bereich. Cédric Grolet heisst der Pâtissier, der mit seinen kunstvoll komponierten Mandarinen-, Zitronen- und Aprikosen-Fakes die Feinschmecker bezaubert. Mehr...

Harsche Kritik von der "Wirtschaftswoche" an die Adresse der Gastronomen: Das Dessert im Restaurant sei meist lieblose Abzocke. Mehr...

"Coda", Berlin. René Frank, Pâtissier des Jahres 2013 und bisher im "La Vie" in Osnabrück tätig, gleist in Berlin sein eigenes Projekt auf. Coda heisst die neuartige Dessertbar - und wohlweislich sucht sich Frank als Standort für dieses ungewöhnliche Projekt die Metropole Berlin aus. Wahrscheinlich wäre der Start in einem kleinen Ort von vornherein zum Scheitern verurteilt.  Das Konzept hat er zusammen mit Oliver Bischoff entwickelt. Bischoff ist Geschäftsführer des Desgin-Büroset la benn mit  Schwerpunkt  Gastronomiekonzepte. erläutert Spitzenpâtissier René Frank seine Ideen. Die Konzept des Coda sei es, die experimentelle Pâtisserie der Spitzenküche für jeden zugänglich und verständlich zu machen. Die Gäste könnten zwischen einem und fünf Dessertgängen wählen, die zwischen acht und zwölf Euro kosten. Das Besondere sei ferner das Pairing (geschmacklich abgestimmte Kombination) mit Drinks", sagt Frank. Die Website...

 

 

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