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Thu, Jul

Franchising: Game Changer Digitalisierung

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Kommentar von  artichox-Chefredakteur Christian Meyer
Alleingang oder Franchising? Franchising - nur Pleiten, Pech und Pannen? Unsere Meinung zu Franchising als alternatives Geschäftsmodell im Restaurant-Business mussten wir revidieren, und zwar aufgrund der Marktentwicklung: Game Changer ist das Smartphone, welches fast 90 Prozent der Bevölkerung täglich mehr oder weniger intensiv nutzen. Und damit  hat jeder Nutzer effiziente Apps zur Hand, die mühelos Delivery/Essensbestellungen und Bezahlvorgänge abwickeln. (wischen/klicken)


Der Delivery-Boom ist bekanntlich längst da - von uns übrigens schon vor sieben,  acht Jahren angekündigt. Und es ist immer noch kein Ende der satten Zuwächse abzusehen. Also stellt sich Gründern neben vielen weiteren eine eminent wichtige Frage. Wie gut ist der Franchisegeber in Sachen Digitalisierung aufgestellt? Denn da sind bei einem Alleingang erst mal stark erhöhte Gründungskosten bei Bereitstellung der betrieblichen Infrastruktur zu berücksichtigen. Etwa: Bauliche Massnahmen und Zusatzeinrichtungen wie Andockstellen im Betrieb für Delivery samt zusätzlichen Kassensystemen, entsprechend gestaltete Website/App und Organisation der internen Abläufe - bis zu Bildschirmen in der Küche. Doch auch künftige Provisionen an Drittfirmen wie Lieferdienste müssen genau analysiert und einkalkuliert werden. Die hohen Abgaben an Kurier-Unternehmen sind seit längerer Zeit ein Thema. Bietet der ins Auge gefasste Franchisegeber einen eigenen Lieferdienst, oder hat er Sonderkonditionen mit einer externen Firma vereinbart? Oder können Sie bei Ihrem geplanten Projekt Delivery als Zusatzgeschäft völlig ausser Acht lassen? Falls nein, unser Tipp: Ziehen Sie bei der Evaluierung einen Digital-Experten bei. Und vor allem: Schliessen Sie keine langfristigen Verträge mit Delivery-Firmen ab.

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Frühere Nachrichten zu Franchising;  Informationen zu Risiken des Franchising...

Nichts als Pleiten, Pech und Pannen? Zumindest war es mal so. Dieser Beitrag ist nicht mehr ganz aktuell - aber trotzdem lesenswert. Es geht um Franchising: Finger weg! heisst es da. Die Zeiten, als Lizenznehmer von BK, McD und weiteren Fastfoodern reich wurden, sind längst vorbei, meint Focus. Mehr...

srf.ch thematisiert Risiken bei Franchise-Verträgen in der Gastronomie. Einen Bretzelstand oder eine Saftbar eröffnen -  viele Menschen glauben, dies sei der richtige Weg in die Selbstständigkeit. Doch die Negativschlagzeilen über Franchising reissen nicht ab - die Branche kämpft zunehmend mit  Imageproblemen.  Das Video...

D: 500 Millionen Euro Schaden durch Franchise-Pleiten. Ja, es gibt sie, die schwarzen Schafe in der Franchise-Branche! artichox warnt immer wieder vor zu grossen Erwartungen. Wobei man fairerweise erwähnen muss, dass auch das beste Konzept scheitert, wenn Franchisenehmer unfähig sind, das Geforderte umzusetzen. Jenen droht die nahezu "lebenslängliche Strafe", nämlich die Schuldentilgung als Preis für den Traum vom Unternehmertum. Und dieser Preis kann hoch ausfallen: Durchschnittlich beläuft sich der Schaden pro Franchisenehmer (alle Branchen) auf rund 250 000 Euro. Einen gesetzlichen Schutz gibt es nicht. Mehr...

Bei Beliebtheitsumfragen sind panierte Schnitzel  und Pommes frites ("Schnipo") stets in den oberen Rängen anzutreffen. Doch das eine oder andere Schnitzelkonzept hat bereits eine Bauchlandung hingelegt. Ob es diesmal klappt? Schnitzelalm sucht Franchisenehmer. Mehr...

BK Deutschland erleidet einen empfindlichen Imageschaden durch das Verhalten eines Franchise-Partners. Risse im System wie aktuell bei Burger King, wo gleich 89 Restaurants wegen Hygienemängeln und schlechter Arbeitsbedingungen bei einem Partner dichtmachen mussten, sind Branchenkennern zufolge die Seltenheit. Dass ein Franchise-Nehmer überhaupt so viele Filialen auf einmal betreibe, sei „untypisch“, erklärt Martin Ahlert, Geschäftsführer des Internationalen Centrums für Franchising und Cooperation (F&C) an der Universität Münster. Mehr...

D/Freiburg Br.: Hoons geht neue Wege - Lizenvertrag mit fester Gebühr. Mehr...

Neues Restaurant: Currywurst in XXL: Erstes "Schweinske" in Dortmund eröffnet - Ruhr Nachrichten - Lesen Sie mehr auf:
http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/44137-Klinikviertel~/Neues-Restaurant-Currywurst-in-XXL-Erstes-Schweinske-in-Dortmund-eroeffnet;art930,2360048#plx1630698563

Master Franchising. Viele große Franchise-Ketten agieren nicht nur auf ihrem Heimatmarkt, sondern international. Unternehmen wie McDonalds, Coca Cola und Ibis sind sehr gute Beispiele dafür, wie man mit einem Franchising-Konzept auch über Ländergrenzen hinweg erfolgreich sein kann. Anders als beim nationalen Franchising geht die Lizenz hier allerdings nicht direkt vom Mutterunternehmen an die einzelnen Franchisenehmer. Es wird ein sogenannter Master-Franchisenehmer zwischengeschaltet. Mehr...

Swiss Break im Gegenwind - nur noch fünf Standorte - Expansion harzt. Die Akzeptanz von Rösti-Gerichten, Fondue und Raclette ist offenbar weniger gross als erwartet. Oder liegts an anderen Faktoren? Bemerkenswert: An grossen internationalen Sportveranstaltungen wie an Olympischen Spielen verbuchen Schweizer Gastronomen mit Raclette und weiteren Spezialitäten regelmässig Verkaufserfolge. Anders bei Swiss Break: Auch die Lancierung eines neuen Filialtyps soll dem Unternehmen nur mässigen Erfolg gebracht haben. Eröffnet wurde im vergangenen Jahr bloss ein Standort in Mülheim/D, mehrere hingegen wurden geschlossen. Aktuell listet Swiss Break noch fünf Restaurants auf der Website. Mehr über Swiss Break Franchising...

Was spricht für ein McD-Franchising? Zunächst einmal ist ein funktionierendes Firmenkonzept für jedes Unternehmen der Schlüssel zum Erfolg. Aber es gibt noch andere Faktoren. Ein wichtiger Punkt : McDonald's achtet darauf, dass die Filialen nicht zu nah aneinander stehen, so dass kein interner Verdrängungswettbewerb stattfindet. Mehr..

McD Deutschland: Lutz Schönefeld aus Laichingen gibt drei Betriebe ab. Mehr...

"impulse": Ironischerweise zählt das Gründermagazin McDonald's D zu den besten Franchisegebern. Mehr...

Subway ist nicht mehr Mitglied des Deutschen Franchise-Verbandes (DFV)

Rückblende ins Jahr 2008: Mit Franchise in die Pleite - stern.de berichtet über Subways Geschäftspraktiken...

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