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Dieci Pizza - die Erfolgsgeschichte setzt sich fort

Gastronomie
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"Wenn wir pro Schicht 500 Pizzas ausliefern, erhalten wir einen Bonus", plaudert ein ungenannnt sein wollender Mitarbeiter von der Dieci-Pizza-Filiale an der Zürcher Hohlstrasse aus dem Nähkästchen. Das ist bloss einer von drei Stadtzürcher Standorten. Man rechne: Wareneinsatz für Mehl, Tomaten, etc. ein paar Rappen, ausser Mozzarella. Da lohnt es sich, auf Qualität zu achten und etwas mehr zu bezahlen. Das tut Dieci Pizza offensichtlich. Die Marge ist immer noch komfortabel. Der Laden läuft - und wie. Die Zahl der schwarzen Fiat-Panda-Lieferwägelchen vor der Filiale an der Hohlstrasse steigt und steigt.  Dieci Pizza ist inzwischen so stark auf dem lokalen Markt, dass selbst internationale Grossunternehmen zurückstecken, etwa Domino's Pizza. Und auch schweizweit ist Dieci immer besser vertreten, etwa in Basel, Baden, Bern, Biel, Thun und Winterthur. Inzwischen verfügen die Pizzabäcker mit der richtigen Dosis Italianità über 39 Standorte und gegen 120 Lieferfahrzeuge.

Best Pizza in Town zum zweiten: Rocco Delli Colli, der ehemalige Elektromonteur und Dieci-Pizza-Gründer, im Interview über die Zahl 10 (dieci), seine Expansionsziele und sein Erfolgsgeheimnis. Mehr...

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Frühere Beiträge zu Liefer- und Bestelldiensten ...

Best Pizza in Town: Rocco Delli Colli, der ehemalige Elektromonteur und Dieci-Pizza-Gründer, rollt zusammen mit seiner Führungsequipe förmlich die Front auf und beschäftigt heute schon 750 Mitarbeitende. Das Pizza-Delivery-Geschäft will er zügig weiter ausbauen. Zum Interview...

Rocco Delli Colli - das ist eine filmreife Geschichte. Mit 18 Jahren zog der Bauernsohn aus dem Umland von Rom nach Rapperswil am Zürichsee/Obersee. Vor nicht all zu langer Zeit feierte Rocco sein 25. Firmenjubiläum.  Dessen Pizza-Lieferdienst Dieci expandiert kräftig in der ganzen Schweiz  (siehe unten). Und dies trotz harter Konkurrenz. Das simple Erfolgsrezept: Himmlisch duftende Pizza, die man übrigens als "Margerita" auch halb gebacken bestellen kann, anschliessend je nach Gusto selbst belegt und im eigenen Ofen fertig bäckt. Die Zahl Zehn (italienisch dieci) bezieht sich übrigens nicht darauf, dass der Lieferdienst in zehn Minuten vorfährt... Mehr...

Mehr Pizza. Ab sofort ist Dieci AG Rapperswil SG mit ihrer 23. Pizzakurierfiliale an der Bernstrasse 13 in Thun /Schweiz ("Tor zum Berner Oberland") aktiv. Nebst einem Pizza, Pasta & Gelati Lieferservice für Thun und Umgebung bietet das neue Lokal auch ein Take Away-Angebot sowie Tische zum Verweilen an. Über dieci.ch kann zudem online bestellt werden. Die vor 25 Jahren gegründete Dieci wächst kontinuierlich - nicht zuletzt wegen der ausgezeichneten Qualität der Pizza. Wie Dieci-Geschäftsführer Patrick Bircher (45) erklärt, erwirtschaftete das Unternehmen 2014 mit, je nach Saison, 300-400 Beschäftigten rund 40 Millionen Franken Umsatz. Dazu trugen 23 Pizza-Outlets (Kurierdienst), fünf Gelaterias und fünf Pizzerien bei. Flaggschiff und Mutterhaus ist die Pizzeria Dieci mit Gourmet-Restaurant am malerischen Rapperswiler Hafen. Für das laufende Jahr rechnet Dieci mit einem flächenbereinigten Wachstum von fünf bis zehn Prozent.  Drei bis vier neue Pizzakuriere sind bereits in der Pipeline, wobei die Standorte Pfäffikon SZ und Basel (2. Standort) als mehr oder weniger sicher gelten. Und in fünf Jahren will Dieci die Expansion in der Schweiz abgeschlossen haben. Das heisst, sämtliche Agglomerationen mit 40 000 bis 50 000 Einwohnern sollen abgedeckt sein. Ist eine Expansion ins Ausland geplant? Das möchte Patrick Bircher nicht ausschliessen. Mehr...

Gleich drei Start-ups treten in Berlin an, die Auslieferung für angesagte und gehobene Restaurants zu übernehmen, die bis dato auf einen  Lieferdienst verzichteten. Auch die Tycoons von Rocket Internet mischen mit: Sie haben den Lieferservice Volo übernommen – und von München nach Berlin umgesiedelt. Mehr...

Dietmakers: Veganes und Fitnessmenus vom Lieferservice. Senioren sollen Hauslieferdienste seit eh und je schätzen. Doch offenbar sind jetzt auch Jüngere bereit, zum Smartphone zu greifen, um sich gesunde Kost frei Haus liefern zu lassen. Die Gourmet-Mahlzeiten (so stehts im Pressetext) gibt es in drei unterschiedlichen, ernährungswissenschaftlich fundierten Menü-Programmen. Dabei ist “Slim & Sexy” die kohlenhydratreduzierte Variante, und “Vegan” ohne Zutaten tierischer Herkunft hergestellt. “Fresh & Power” wiederum ist kohlenhydratoptimiert und gut für aktive Sportler geeignet. Auf jegliche Zusatz- und Konservierungsstoffe wird in allen drei Programmen bewusst verzichtet. Mehr...

USA: Übernahmegerüchte um Gourmet-Lieferdienst Caviar. Statt Billig-Food wird in den USA vermehrt Feinschmeckerkost ausgeliefert - unterstützt von neuen Plattformen wie Caviar. Doch Caviar bietet zudem  einen speziellen Service: Mitarbeitende von Firmen können (von verschiedenen Geräten aus) Sammelbestellungen aufgeben. Dieses Tool kommt offenbar sehr gut an. Online-Riese Square soll sich u.a. deshalb für Caviar interessieren. Mehr...

Berlin: Start für Kukimi, Lieferdienst von Gourmet-Menus nach US-Vorbild. Mehr...

Hektik im boomenden Markt: In den umkämpften Markt der Lieferdienstportale kommt mächtig Bewegung: Delivery Hero strebt an die Börse. Zuvor war der Berliner Rivale Lieferando von der niederländischen Takeaway übernommen worden. Mehr...

Die Restaurant-Bestelldienste takeaway.com kauft Lieferando. Die Wagniskapitalfinanzierer Macquarie Capital und Prime Ventures wollen mit dem Zusammengehen ihrer beiden Beteiligungen den größten Essens-Lieferdienst auf dem europäischen Kontinent schmieden, wie die Unternehmen am Donnerstag mitteilten. In Deutschland sieht sich Lieferando als Nummer zwei hinter pizza.de, takeaway.com kommt aus den Niederlanden und ist hierzulande mit lieferservice.de vertreten. Mehr...

Grosserfolg: Lieferservice.de beschert einem Hannoveraner Restaurant Verdoppelung der Umsätze

D/Beispielsweise Pizza nach Hause ordern: Immer mehr Kunden wickeln ihre Bestellung via Internet ab. Die Branche ist noch sehr jung. Debütant in der Bundesrepublik war 2007 Pizza.de. Doch erst mit den Gründungen von Lieferando (2009) und Lieferheld (2010) kam so richtig Bewegung in den deutschen Markt. Der nächste Schub stehe unmittelbar bevor, sagt beispielsweise  Jitse Groen von lieferservice.de  Mehr..