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Nestlé-Ernährungsstudie 2019: So is(s)t Deutschland

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Versuch einer Typologisierung - von unbekümmerten Vielessern zu beflissenenen, umweltbewussten Menschen, die Ernährung zur Religion erheben. Mehr...
 

 Mehr über Ernährung, Foodtrends, Vegetarismus und Veganer...

Wo bleibt das Tierwohl, wo bleibt die Reduktion von Zucker in Fertiggerichten und Getränken? Diese Fragen wirft Martin Rücker, Geschäftsführer von Foodwatch auf:  "Wir sollten die Arbeit des Ernährungsministeriums nicht an der Qualität seiner PR-Aktivitäten messen, sondern an seinem verbraucherschutzpolitischen Handeln. Die Menschen erwarten wirksame Maßnahmen für eine bessere Tierhaltung oder zur Förderung eines gesunden Lebensmittelangebots, aber gewiss keine Scheinpolitik. Frau Klöckner offenbart ein fragwürdiges Verständnis von ihrem Amt als Bundesernährungsministerin". Mehr...

Was essen die Deutschen am liebsten? Wo wird überhaupt gegessen? Und was sind Kaufanreize? Viele Fragen, der Ernährungsreport 2018 hat Antworten. Mehr...

 Achtung Studie. Diesmal von der Universität Florida. Während uns schummriges Licht dazu bringt, langsamer und damit letztlich weniger zu essen und wir die Mahlzeiten in gemütlicher Atmosphäre mehr genießen, hat offenbar auch das Essen bei hellem Licht einen Vorteil.  Mehr...

"Pegane“ Ernährung – diesen neuen Trend aus den USA kann man bald auch im Sheraton Frankfurt Airport Hotel erleben. Jean-Grégoire d’Amman, Food & Beverage Direktor des Hauses, hat mit seinen Köchen erstmals pegane Menüs kreiert, die von 30. Mai bis 3. Juli 2016 im Restaurant Flavors und im Lobby-Café The Glass House serviert werden. Pegane Speisen (vegan+Paläo = pegan) sind eine gemäss Werbetext eine gesunde Kombination aus veganem Essen und der Paläo-Diät, bei der man nur Lebensmittel isst, die es schon in der Steinzeit gegeben hat – vorzugsweise Fleisch, Fisch, Eier, Gemüse, Nüsse, Obst und Beeren. Mehr...

Essen muss heute nicht nur nähren und schmecken, sondern auch heilen. Das ist es, was Superfoods versprechen. (Übrigens sagte dies schon die berühmte Hildegard von Bingen).  Superfoods helfen gegen Übersättigung, Lustlosigkeit und überhaupt alle Beschwerden, mit denen sich die Überflussgesellschaft herumplagt. Chia-Samen und Co. haben zwei Dinge gemeinsam, die diese Sehnsucht entfachen. Erstens, sie stammen aus fernen Ländern, und zweitens, sie werden schon seit Urzeiten verwendet. Zumindest der Legende nach. Sie verheissen Exotik und Tradition in einer Zeit, in der man schon alles gesehen und sämtliche Bräuche aus dem Leben gestrichen hat. Religiös im klassischen Sinn sind wir nicht mehr, aber beim Essen gilt das absolute Reinheitsgebot. Mehr...

Sage mir wie du isst, und ich sage Dir, wie Du tickst: Vorsicht, Umfrage -diesmal von nu3. In einer Befragung hat die Ernährungsplattform nu3 rund 1 000 Verbraucher zu ihrem Ernährungsverhalten interviewt. Die beliebten Ernährungsformen Vegan, Glutenfrei, Low Carb und Paleo wurden dabei besonders unter die Lupe genommen - die Ergebnisse sind in einer Infografik dargestellt. Wohlstandsprobleme, Essen als Religionsersatz? Die nu3-Studie will den Lebensstil und das Essverhalten von Menschen analysieren, die diesen Ernährungsformen nachkommen.  Mehr...

Umfragen - mit Vorsicht zu geniessen. Mehr...

Vegetarische/Vegane Hotels, die Liste. Mehr...

Happy Cow, die Veggie/Vegan-Restaurant-Website. Mehr...

 

Eine neue Restaurant-App listet Österreichs vegane Lokale auf und zeigt, dass die oft mühsame Suche nach dem passenden Restaurant gar nicht so schwer sein muss. Die kostenlose App namens "vanilla bean" des Münchner Startups "Grünzeug GmbH" entstand in Kooperation mit der Veganen Gesellschaft Österreich. Mehr...

 Während sich manche Gastronomen und  Hoteliers immer noch fragen, ob vegane Kost eine Eintagsfliege sei, haben andere längst gehandelt und ihre Betriebe auf die neuen Bedürfnisse ausgerichtet (siehe auch unten). Der Medienrummel um vegane Kost und die entsprechende Lebensweise (z.B. Verzicht auf Leder) ist beträchtlich. Ob es sich um einen soliden, dauerhaften Trend handelt, ist gegenwärtig schwer zu sagen - die Experten streiten sich.  Aktuelle Umfragen weisen den Anteil der Veganer an der Bevölkerung (D, CH) immer noch im tiefen einstelligen Bereich aus.  Doch viele Veganer sind politisch aktiv und nutzen die Medien geschickt, um sich bemerkbar zu machen. Ein Beispiel: Attraktive Frauen aus der Veganer-Szene werden medienwirksam inszeniert. Die Wahl der Miss Vegan 2015, Julia Koch (Bild) ist ein Beispiel dafür. In Hollywood ist vegane Kost seit geraumer Zeit ein Thema: Prominente Anhängerinnen und Anhänger aus dem Show-Geschäft sorgen  dafür, dass das Thema im Gespräch bleibt, unterstützt von eifrigen Veganerinnen und Veganern in den Redaktionen. Sieht alles nach Eintagsfliege aus. Insgesamt sprechen jedoch gewichtige Argumente für einen Megatrend. Einerseits ist es die Tierethik: Missstände in der Fleischzucht und in der Tierhaltung halten immer mehr Menschen vom Fleischkonsum ab. Andererseits haben Veganer im Silicon Valley millionenschwere Mitstreiter gefunden. Startups, die mit High-Tech-Methoden künstliche Eier, Milch und Fleisch aus der Retorte lancieren wollen, finden unter den IT-Mogulen mühelos Geldgeber. Der wissenschaftliche Fortschritt, so folgern Veganer, erlaube es den Menschen, künftig auf tierische Produkte zu verzichten. Ferner argumentieren manche Vegan-Anhänger, dass gewisse Ernährungsmängel, die bei der veganen Kost im Körper entstehen - Stichwort Vitamin B12 - durch die moderne Medizin ausgeglichen werden können.
Und da ist noch der Buchhandel:  Autoren von Kochbüchern wie Attila Hildmann ( "Vegan - Fit for Life", etc., Gesamtauflage über 700 000) werden nicht müde zu schildern, wie schlecht sie sich vor der Umstellung auf vegane Kost fühlten. Vegane Ernährung als Lebenseinstellung, als Ersatzreligion! Andere Kochbuchautoren beschränken sich darauf, das abwechslungsreiche Gaumenerlebnis anzupreisen.
Sollen Gastronomen vegane Gerichte anbieten? In grösseren Städten, in Lokalen mit einer jungen und urbanen Kundschaft mit hohem weiblichem Anteil: unbedingt. Schon deshalb, weil  Umfragen auf eine wachsende Zahl von "Teilzeit-Veganern" hinweisen.  Das Risiko und der anfängliche Mehraufwand bewegen sich in einem vertretbaren Rahmen. Wer selbst an die Sache glaubt ("Believers"), der hat beste Voraussetzungen und dem wird die Umstellung leicht fallen.  Informationen über die Anforderungen finden Sie bei den Veganer-Verbänden. Ein Hinweis darauf, dass sich dieses Geschäft lohnen könnte, ist der Boom bei den Vegan-TK-Herstellern. Anders sieht es aus, wenn Hoteliers planen, ganze Beherbergungsbetriebe auf die neue Linie zu trimmen. Das Geschäftsrisiko ist erheblich, empfehlenswert vorläufig nur in Grossstädten und in mit der Szene gut vernetzten Ferienhotels in naturnahen Gebieten.  Mehr...

Startups mit High-Tech-Methoden: Künstliche Eier, Milch und Fleisch aus der Retorte - finanziert von den Veganern unter den IT-Mogulen. Mehr...

Vegane Tiefkühlprodukte in der Gastronomie: Hersteller wie die österreichische Meisterfrost rechnen mit grossen Zuwachsraten bei Veggie- und veganen TK-Fertigprodukten. Mehr...

Demo in Bern: 700 Veganer fordern die Schliessung aller Schlachthöfe. Mehr...

FBMA startete Umfrage bei Gastronomen: Ist die Nachfrage nach veganer Kost eine Eintagsfliege? Mehr...

Als "ziemlich wohlschmeckend" beschreibt Redakteur Michael Kammler den Vegan-Burger beim neu gegründeten Burgerladen "Bunte Burger" in Köln-Ehrenfeld. Statt Hack und knusprigen Schinken gibts Saitan-Schnitzel und  Koriander-Chashew-Pesto, Mangostücke oder Rucola zwischen die Brötchenhälften. Mehr...

hotel.de und Vebu (Vegetarierbund Deutschland) publizieren eine gemeinsame Umfrage. Und was kommt heraus? Für Vegetarier und Veganer sind passende Angebote im Hotel wichtig: 67 % sind nicht bereit, auf Reisen Abstriche bei der Ernährung in Kauf zu nehmen. Was das vegetarische Angebot anbetrifft, haben Hoteliers und Gastronomen längst gehandelt und ihre Angebote angepasst. Denn: Rund acht Millionen Menschen in Deutschland lebten 2014 vegetarisch, 900 000 vegan (1,1 Prozent der Bevölkerung). Diese Zahlen ermittelte das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD).  Während Vegetarier-Bestellungen im Restaurant der Branche kaum Probleme bereiten, liegt der Fall bei veganer Kost komplizierter. "Hardcore"-Veganer verlangen eine getrennte Produktion, was erhebliche Investitionen in den Betrieben nach sich zieht. Ist die in der Öffentlichkeit sehr aktive vegane Bewegung bloss eine Modeerscheinung? Diese Frage hat einige Bedeutung für die Gastronomie. (Siehe unten).  Zur Umfrage von hotel.de und VEBU...

 artichox-Dossier: Umfragen - mit Vorsicht zu geniessen. Mehr...

Laut einer Erhebung von Biovista soll der Verkauf von vegan gekennzeichnete Produkte im Jahr 2014 stark zugenommen haben. Zahlen sind jedoch mit Vorsicht zu geniessen - zu gross sind die Unterschiede bei den Erhebungen.  Nichtsdestotrotz: Arcotel  reagiert auf die offensichtlich steigende Nachfrage. Die Hotelkette bietet Frühstück für Veganer und vegane Menüs. Ausserdem organisieren Arcotel-Köche Veranstaltungen, wie z.B. veganes Grillen im Wiener Arcotel Kaiserwasser. Mehr...

Lebensmittelchemiker und Ernährungsspezialist Udo Pollmer: "Vegetarier behaupten, etwas Besseres zu sein" Und: "Sie machen mehr Lärm als ein Froschteich zur Paarungszeit". Mehr...

Schweiz: Bei allen Vorbehalten bezüglich Umfragen - Zahl der Flexitarier nimmt zu. Nur rund zwei Prozent der Befragten bezeichnen sich jedoch als  "echte" Veganer. Mehr...

Sattgrün - bereits drei Filialen in Düsseldorf. Vegane Restaurants sind das neue Lieblingsthema auf Redaktionen. Entsprechend günstig fallen die Berichte aus. Und immer wieder wird beschworen, wie schnell die Gruppe der Veganer wachse. Umfragen zeichnen jedoch ein wesentlich anderes Bild - besonders die "Flexitarier" (jene, die ab und zu auf Fleisch verzichten) nehmen stark zu (s.unten). Mehr...

Jung, gebildet, urban, politisch eher links von der Mitte: Das ist das typische Profil der Veganer. Auffallend ist der hohe Anteil Frauen. "Veganer halten sich für etwas Besseres, sind unrealistisch, verleugnen die wissenschaftlich erhärteteTatsache, dass Menschen Allesesser sind", so lautet die gängigen Kritik der Normalesser. Zudem streiten manche Veganer ab, dass Fleisch und weitere tierische Produkte wie Milch, Butter und Eier essentiell für die menschliche Ernährung sind. So gleichen Fleischgegner heimlich ihre ernährungsbedingten Defiizite wie Vitamin-B12-Mangel mit Pharmaprodukten aus. Der Weisheit letzter Schluss? Ernst zu nehmen ist die Veganer-Bewegung trotzdem, selbst wenn Umfragen immer wieder  Zweifel aufkommen lassen, wie stark die Bewegung tatsächlich ist. Jeder soll auf seine Façon glücklich werden. Wem das Tierwohl am Herzen liegt, der verdient Respekt - und Gastronomen tun gut daran, den Gästen diejenige Kost anzubieten, die gewünscht wird. Mehr über Veganismus als das neue Statussymbol...

Berlin: Neuer Veganer. Anderswo, etwa in Bern (s.unten), diskutieren Gastronomen, ob sie vegane Kost anbieten sollen. In Deutschlands Metropole ist Vegan längst Teil des urbanen Lebensverständnisses . "Bowl" heisst das Restaurant, das sich voll und ganz dem “Clean-Eating-Konzept” verschreibt, und die Pforten in diesen Tagen öffnet. Es liegt an der Warschauer Straße 33 in den Räumen des ehemaligen Mio Matto. Mehr...

Berner Wirte diskutieren, ob sich ein veganes Angebot im Restaurant lohnt. Wie zu erwarten, ein polarisierendes Thema. Mehr...

Vegan - reine Modesache? Björn Moschinski,ein begabter Veganer am Herd, ist überzeugt: "Du musst, um den Geschmack zu befriedigen, kein Tier töten". Das sitzt. Mehr...

Eigentlich wolle der Kunde mit veganer Kost nur sein schlechtes Gewissen beruhigen, sagt Trendforscherin Karin Tischer am Rande der Internorga 2015. Möglicherweise sei die "vegane Welle" bloss ein kurzfristiger Trend. Eine ziemlich gewagte Meinung. Stichwort Tierwohl. Vegane Energydrinks  sowie fleisch- und sojafreie Burger waren auf der diesjährigen Internorga jedenfalls unübersehbar. Veganerinnen und Veganer protzen gerne, wie gross ihre Bewegung schon sein. Bei aktuellen Hochrechnungen kommen jedoch die wahren Verhältnisse heraus: 800 000 reine Veganer (ohne Vegetarier!) - meist weiblich, um die 30, urban, gut vernetzt - sollen es gegenwärtig in Deutschland sein. Das ist rund ein Prozent der Bevölkerung. Allerdings: Stimmt diese Annahme, dann hat sich die Zahl in annähernd zwei Jahren glatt verdoppelt. 2013 wiesen die Universitäten Göttingen und Hohenheim in einer Studie zum Fleischkonsum in Deutschland noch eine Zahl um 400 000 nach.  Mehr über Trends auf der Internorga...

Veganer beklagen sich: Sie sind oft Zielscheibe des Spotts. Mehr...

Medienrummel um fotogene Veganerin. Einen Tag vor dem Weltvegantag (1. November) öffnet heute Freitag das erste vegane Hotel und Restaurant in Hamm offiziell seine Pforten. Aus dem Hotel Breuer an der Ostenallee wird "Veganalina". Geführt wird es von Alina Rüter (30), die 2014 von der Tierschutzorganisation Peta zur „Germany‘s Sexiest Vegan“ gekürt wurde. Mehr...

Arcotel und Robinson Club bieten bereits vegane Gerichte - weitere dürften folgen. Mehr...

Arcotel: Vegan-Food auf Facebook...

Neues Kochbuch aus dem Hause Hiltl/Tibits - 80 Rezepte - erscheint im Okober. Mehr...

Vegan-Koch Björn Moschinski: Gulasch ohne Fleisch - 88 Prozent der Esser glaubten, Fleisch zu essen. Bekannt geworden ist der gelernte Grafikdesigner Björn Moschinski durch raffinierte Vegan-Kombinationen und mit seiner Aktion “Gulasch Moschinski”. Wobei er ohne Wissen der Studierenden in der Kantine der Uni Bochum Gulasch ohne Fleisch aufgetischt hat. 88 Prozent  der Konsumenten sollen dabei nicht bemerkt haben, dass das Gulasch vegan war. Mehr...

Halten sich Veganer für  bessere Menschen? Das denken manche Fleischesser, die mit Spott auf die neue Ernährungsgewohnheit reagieren. Vegan.eu befragte 1071 vegan lebende Personen im Alter von 16 bis 83 Jahren, unter ihnen 70 Prozent Frauen und 30 Prozent Männer, ob sie bereits Ausgrenzungen oder Diskriminierungen wegen ihrer veganen Ernährungen erlebt hätten. Lediglich 7,3 Prozent der Befragten vegan lebenden Personen verneinten diese Frage. Demgegenüber gaben entsprechend mehr als 92Prozent der befragten Veganer an, Ausgrenzung oder Diskriminierung zu kennen. Am häufigsten beklagt wurden Verspottung (92,1Prozent, der Vorwurf des Extremismus (71,7 Prozent und die Forderung, ein nicht veganes Gericht zu essen (48,5 Prozent). Seltener berichtet wurde über allgemeine Beschimpfungen (24,9Prozent),  sowie Kontaktabbrüche oder Ausladungen (17,8 Prozent). Demgegenüber schilderten nur sehr wenige der Befragten Bedrohungen (2,1 Prozent) oder gar körperliche Angriffe (0,3 Prozent%). Mehr...

Schweiz: Warnschuss für Veganer-Eltern. Das Bundesamt für Gesundheit und die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung warnen:  In der Schweiz verzichten heute rund 80'000 Menschen auf sämtliche tierische Produkte, vor zehn Jahren waren es noch 20'000. Wer vegan lebt, dem wird ein gesunder Lebensstil attestiert. Die Vegane Gesellschaft Schweiz (VGS) geht davon aus, dass auch immer mehr Kinder auf tierische Produkte verzichten. Doch für diese kann der Lebensstil gefährlich werden. Dann nämlich, wenn es zu einer Unter- oder Nichtversorgung mit dem Vitamin B12 kommt, das bei einer gemischten Ernährung über tierische Produkte aufgenommen wird. Mehr...

Schweiz. Jung, gebildet, urban, links-grün und zudem politisch aktiv: Das ist das typische Profil von Anhängern der Vegetarier/Vegan-Bewegung. Nun fordern deren Exponenten mehr entsprechende  Kost in Mensa, Personalrestaurant und Kantine. Bürgerlichen stösst dieser Aktivismus auf - und auch der Branche dürfte besonders die tierproduktfreie,vegane Kost Sorgen bereiten. Bei deren korrekten Zubereitung werden nämlich gesonderte Produktionsabläufe gefordert. Mehr über die Forderungen der Aktivisten...

Gesundes Essen als "Ersatzreligion"...

Uni Hamburg: Falafel und Bulgur als Kassenschlager

WDR-Sendung: Vegane Ernährung gilt als einer der Megatrends in Sachen Essen - manche grossen Restaurantketten wollen den Trend nicht verpassen.  Auch die Gemeinschaftsverpflegung ist gefordert.  Jüngste Umfragen gehen davon aus, dass es sich bei konsequenten Veganern um einen Bevölkerunganteil im unteren einstelligen Prozentbereich handelt. Doch die Gruppe scheint schnell neue Anhänger zu gewinnen. Ausserdem nimmt die Zahl der "Flexitarier" ("nicht immer, aber immer öfter...") markant zu. Veganer sind gut gebildet, politisch aktiv und verstehen es, die Medien zu mobilisieren. Im Alltag begegnet man Veganern immer noch viel Skepsis. Simone Sombecki, Moderatorin der WDR-Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“, lebt selbst vegan. Doch sowohl Fleischesser als auch Wissenschaftler zweifeln. Wie gesund ist vegane Ernährung wirklich? Bedeutet vegan automatisch Verzicht? Mehr...

 Gmür Zürich ("Food for Winners") präsentiert eine Reihe von veganen Tiefkühlgerichten und Zutaten wie Auberginen-Dip, Gemüse- und Maisbällchen, Kichererbsenbällchen und türkisches Püree.Mehr...

Die SV Group Schweiz erweitert im Rahmen einer exklusiven Kooperation mit Hiltl die Zusammenarbeit, wie es in der Medienmitteilung heisst. "Win-Win-Situation": Vegi-Pionier Hiltl (Hiltl Zürich, Tibits) bietet den SV-Köchen in erweitertem Masse Kurse im Hiltl Kochatelier an. Unter anderem führt ein "Advanced Kochkur in die vegane Küche ein. Mehr...

La joia, Milano - einziges Sternerestaurant mit vegetarischer Küche.  Küchenchef Pietro Leemann begeistert seine Gäste mit dem vollen Programm: Vegetarisch, Bio, Regional. Mehr...

Basel. Sentience Politics lanciert eine Volksinitiative für fleischlose Ernährung. Das Volksbegehren verlangt vom Kanton namentlich ein Leitbild, das die Auswirkungen des Tierproduktekonsums auf Klima, Ressourcen- und Landverbrauch, Gesundheit und Tierwohl aufzeigt. Zudem soll das Leitbild Empfehlungen abgeben zur Senkung des Konsum tierischer Produkte und zur Erhöhung des Anteils vegetarischer und veganer Menüs. An einer Pressekonferenz am Mittwoch wurde das Projekt Sentience Politics der Giodarno Bruno Stiftung Schweiz (GBS) vorgestellt. Mehr...

D/Die Zahl der Vegetarier und Veganer nimmt zu - ist aber gemäss aktuellen Umfragen immer noch im einstelligen Prozentbereich. "Dabei machen sie einen Lärm wie ein Froschtümpel zur Paarungszeit", sagt etwa Ernährungsspezialist Udo Pollmer (siehe unten). 25 Prozent der Bevölkerung achten  jedoch zunehmend darauf, unter welchen ökologischen und sozialen Bedingungen Lebensmittel produziert werden – und sie sind bereit, dafür auch mehr zu zahlen. Diese "bewussten Esser", geben sieben Prozent mehr für Fleisch und Wurstwaren aus. Sie legen größeren Wert auf Qualität, dafür essen sie bewusst weniger und verzichten an einigen Tagen in der Woche ganz auf Braten oder Burger. Flexitarier heißt diese neue Bewegung, die bereits einen Anteil von fast zwölf Prozent hat und damit deutlich größer ist als die der Vegetarier. Weitere zehn Prozent der Bevölkerung, so hat eine Fleischkonsum-Studie gezeigt, haben vor, in Zukunft weniger Fleisch zu essen. Der jährliche Pro-Kopf-Verzehr in Deutschland liegt seit Jahren relativ konstant bei etwa 60 Kilogramm – und damit deutlich über dem, was Ernährungsexperten für gesund halten. Mehr...

Mesa, Zürich: "Grüne Revolution" in der Spitzenküche

Stuttgart: Veganes Restaurant Körle&Adam ständig (nach eigenen Angaben) ausgebucht. Mehr...

Lebensmittelchemiker und Ernährungsspezialist Udo Pollmer: "Vegetarier behaupten, etwas Besseres zu sein". Mehr...

Vegetarisch, vegan, die Begriffe...

Da platzt der Vegetarierin der Kragen: Spinat-Ricotta-Ravioli als Standard-Vegi-Gericht in Restaurants hängen ihr zum Hals heraus

Bild: Miss Vegan Germany 2015 Julia Koch