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Blick auf die Craft-Beer-Szene

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Craft-Beer, der Überblick. Mehr...

Frühere Beiträge zum Thema Bier/Bierpreis, Craft Beer ...

Konzerne beherrschten in den Nullerjahren den Biermarkt. Die Individualität fiel  immer mehr der Massenproduktion zum Opfer. Doch dann kam der Umschwung. Vor über zehn Jahren brachten Enthusiasten mit liebevoll gebrauten Bieren in Kleinmengen den Markt in Bewegung. Daraus ist ein mächtiger Trend entstanden. Tausende Mikrobrauereien buhlen heute mit teils hochwertigen Bieren um die Gunst der Kunden - und auch die Grossen haben die Zeichen der Zeit erkannt. Mehr...

 Schaubrauerei mit Hotel-Restaurant in Ebnet/Luzern. «Es braucht ein intelligentes Konzept, um ein Restaurant zum Fliegen zu bringen», sagt Adrian Müller. Während alle Welt vom Untergang der Landbeizen spricht, will der Unternehmer aus Entlebuch den seit drei Jahren geschlossenen "Lindenhof" renovieren, erweitern und auf Vordermann bringen. Er spannt mit der Kleinbrauerei Entlebucher Bier als Mieter eines Gebäudeteils zusammen - Gasthof (B&B) und Brauerei bleiben jedoch wirtschaftlich getrennt. Eine grosse Glasscheibe erlaubt den Blick in die Produktion. Beachtenswertes Unternehmertum im Luzerner Hinterland! Mehr..

Zürichsee. Ab 29. März hätte auf der Rapperswiler Tourist Information am Fischmarktplatz zum zweiten Mal ein temporäres Pop-up-Lokal aufgehen und auch in Zürich vermarktet werden sollen. Doch wegen Einsprachen muss das geplante Craft-Beer-Festival nun verkürzt in der Stallbar in Jona stattfinden. Mehr...

München/Unterföhring.  Wirtshaus zum Föhringer Bräu soll das neue Hotel mit Gasthaus und eigener Brauerei heißen, welches den Unterföhringer Ortskern aufleben lassen soll. Der Unternehmer Martin Kemmer wolle für die Verwirklichung seines Projektes tief in die Tasche greifen: 16,5 Millionen Euro soll der (Um-)Bau kosten, so die tz München. Das dazugehörige Grundstück, auf dem ein Hotel und ein Wirtshaus stehen, habe er bereits gemietet. Der Craft-Beer-Fan will in der geplanten Brauerei unter anderem ein eigenes Unterföhringer Craft-Beer brauen.  (pd).

Columbus, Ohio, USA. Craft-Beer-Brauerei Brew Dog plant 50-Zimmer-Hotel für Bierfans. Mehr...

München. An der Tegernseer Landstraße, direkt neben dem Autobahnende in Giesing, will der Unternehmer Dietrich Sailer (60) eine neue Münchner Brauerei errichten. Mehr...

"Tellerwäscherstory": Der gebürtige Österreicher Josef Laggner (51) startete seine Karriere einst als 19-jähriger Kellner in Berlin und gebietet heute über ein kleines Gastroimperium mit 23 Betrieben, darunter mehrere Braugaststätten. Mehr...

Hiobsbotschaft für Berner Bierliebhaber - Schweizer Bier-Bar-Pionierin Erzbierschof AG befindet sich in finanzieller Schieflage. «Wir können es nicht verleugnen: Erzbierschof ist seit seinem Bestehen 2009 in der bis anhin schwersten Krise», so heisst es im Newsletter. Mehr...

Weg von der Massenware. In Berlin gibt es die Flasche Bier an jeder Ecke zu kaufen, und das auch noch viel günstiger als in anderen Hauptstädten Europas. Das Wegebier gehört zur Ausgehkultur, in manchen Bezirken fast zum Stadtbild, der „Späti“ hat es im vergangenen Jahr in den Duden geschafft. Da fällt die Nachricht schwer zu glauben, dass der Bierabsatz hierzulande im vergangenen Jahr so niedrig war wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Nach drei vergleichsweise stabilen Jahren sackte der Gesamtabsatz 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent auf 93,5 Millionen Hektoliter ab, wie das Statistische Bundesamt jetzt mitteilte. Ausserdem wird Craft Beer immer beliebter. Mehr...

Bern. Hobbybrauer machen der Branche Konkurrenz: Die Schweiz ist zum Land der Kleinbrauereien geworden. Ab Mitte Januar schenken wieder ein paar Enthusiasten eigenes Bier aus. Mehr...

Schweiz:  Feldschlösschen-Bier im Fass  wird um 4,5 Prozent teurer – der Liter kostet die Wirte neu 3.47 Franken.  Fast jedes zweite Bier, das in der Schweiz gezapft wird, stammt aus dem Hause Feldschlösschen beziehungsweise von dessen dänischem Mutterkonzern Carlsberg. Die Wirte sind besorgt. Weil die Kosten steigen, werden einige Betriebe ihre Preise erhöhen - doch die Mehrzahl wird wegen der ungünstigen Marktsituation wohl darauf verzichten müssen.
Pikantes Detail: Feldschlösschen kündigte die Preiserhöhung per 1. Juli 2017 mit dem Hinweis an, dass Biere in "Einweggebinden" nicht teurer werden. Im Klartext: Die Discounter werden den halben Liter Bier in der Aludose weiterhin für ein paar Rappen verramschen. Der eklatante Preisunterschied zum Fassbier wird die Grossbrauereien jedoch zunehmend in Erklärungsnotstand bringen. Rechtfertigt die Feinverteilung / Lieferung des (zugegebenermassen) frischen Fassbieres im Grossgebinde an die Gastronomie wirklich einen Aufschlag von nahezu Faktor 4 im Vergleich zu Dosenbier im Laden? Verkaufspreis, wohlverstanden. Da ist die Marge des Discounters noch gar nicht eingerechnet.  Und dann wären da noch die Mehrkosten für das Abfüllen des Gerstensafts in Kleingebinde: Der Aufwand für Aludosen oder Glasflaschen, Maschineneinsatz, Verteilung  - diese Kosten sind schliesslich kein Pappenstiel.
Zunehmend können Grossbrauereien ihre Marktmacht in der Gastronomie ausspielen: Sie haben es in den letzten Jahren verstanden, manche Wirte mit allerlei Zuschüssen und preisgünstiger Verleihung oder Gratisabgabe von Ausschankanlagen in ein Abhängigkeitsverhältnis zu manövrieren.  Eine unrühmliche Rolle spielt auch die Mehrzahl der Gastronomiefachpresse, die es aus naheliegenden Gründen mit den Brauriesen nicht verderben will. Dabei wäre es Aufgabe dieser Medien, auf Missstände aufmerksam zu machen, Gastronomen vor Abhängigkeiten zu warnen und Alternativlösungen wie die Berücksichtigung lokaler Kleinbrauereien vorzuschlagen.
Fairerweise muss man noch anfügen: Die geradezu lächerlichen Dosenbierpreise in den Discountläden sind vornehmlich auf den harten Preiskampf der international agierenden Konzerne zurückzuführen. Nahezu alle Global Players machen jedoch mit, allenfalls mit Zweitmarken. 

Alkoholfreie Craftbiere sind schwer im Kommen. Gäste erwarten mit Recht, dass Gastronomen auf Qualität bedacht sind und ihre Getränke sorgfältig auswählen, auch wenn sie nicht zu den Kassenschlagern gehören. Macht man in Sachen Alkfrei-Bier die Probe aufs Exempel, ist man eher vom Gegenteil überzeugt! Da kommt dieser Test gerade recht: Die Berner Biersommeliers Pierre Dubler, Anna Rohrbach und Mich Gfeller degustierten sechs alkoholfreie Biere nach vier Kriterien: Nase, Gaumen, Farbe/Schaum und Gesamteindruck. Das ist die Rangliste: 1. Nanny State Hoppy Ale (Craft) aus Schottland, 2. Eichhof (Luzern) alkoholfrei , 3. Erdinger alkoholfrei, 4. "Schümli" von der Berner Brauerei Felsenau, 5. Leermond Bier aus Appenzell, 6. Feldschlösschen alkoholfrei. Mehr (kostenpflichtig)...

Ohio, USA: Brauerei Brew Dog plant eine Brauerei mit angeschlossenem  50-Betten-Themenhotel. Das Unternehmen will das Projekt durch Crowdfunding finanzieren. Mehr...

Hotels, die sich ganz dem Bier verschrieben haben: Es gibt Hotels mit eigener Brauerei, mit Zapfhähnen auf den Zimmern, mit urigen Biergärten und speziellen Bier-Menüs. In einem Hotel in Thüringen können Bierfreunde ihr Wissen bei einem „Bierathlon“ testen, in Bayern bietet ein Hotel Brauerei-Seminare an und an der Nordsee sitzen Gäste unter Kronleuchtern aus Jever-Flaschen. Mancherorts können Gäste ihren Bierrausch sogar ganz stilecht in zu Betten umgebauten Bierfässern ausschlafen. Die Hotelsuche Trivago hat zwölf deutsche Hotels gefunden, in denen sich alles ums Bier dreht. Mehr...

Schweiz. Am 18.02. 2017 fand in Zürich die 2. Schweizer Meisterschaft der Bier-Sommeliers statt. Es kämpften 33 Bier-Sommeliers um den Titel. Patrick Thomi aus Winterthur setzte seine Kenntnisse rund ums Bier meisterhaft ein und überzeugte die Expertenjury im spannenden Finalkampf. Patrick Thomi darf sich nun Schweizermeister der Bier-Sommeliers nennen und wird zusammen mit den Zweit- bis Viertplatzierten Fabian Albrecht, Martin Droeser und Kurt Althaus die Schweiz an den Weltmeisterschaften vom 10. September 2017 in München vertreten. Mehr...

Deutschland. Frank Lucas heisst der Sieger der Deutschen  Meisterschaft für Biersommeliers. Mehr...

Österreich. Der  österreichische Staatsmeister heisst Michael Leingartner (35) und kommt aus Wien. Mehr...

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Diplom fürs Zapfen und für das Wissen über Bier: In der Schweiz haben 54 Bier-Sommeliers ihre Ausbildung beendet. Organisiert werden die Kurse von Gastrosuisse und dem Schweizer Brauerei-Verband. Mehr...

Schweiz/Braujahr 2016. Ist es der verregnete Frühling und Frühsommer? Der Bierkonsum in der Schweiz ist weiter gesunken. Mit 55 Litern erreichte der Pro-Kopf-Konsum im vergangenen Braujahr einen neuen Tiefstand. Im Vorjahreszeitraum war es noch ein halber Liter mehr gewesen. Insgesamt rannen im vergangenen Braujahr noch 462 Millionen Liter Bier durch Schweizer Kehlen. Dies sind rund 0,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Bierbrauereien, meist Mikrobrauereien, steigt indessen stark an. Mehr...

Mikrobrauerei für Testzwecke oder Spezialitäten! Wer gerne experimentiert, kann jetzt auf ein High-Tech-Gerät zurückgreifen. "Brewie" ist aber eher für Hobbybrauer und für den Heimgebrauch konzipiert, da die Kapazität auf 20 Liter beschränkt ist.  Mehr...

SA: New Bohemia "Wurst+Bier Haus". Während manche Kulturkritiker den Vormarsch der US-Ketten in Europa kritisieren, macht sich hier und dort eine bescheidene Gegenbewegung bemerkbar. New Bohemia betreibt bereits fünf Einheiten und will weiter ausbauen. Im Angebot: Craft Beer, allerlei Bratwürste und Hot Dogs sowie als Spezialität Würste mit mitunter auch exotischer Zusammensetzung. Kaninchen-, Antilopen- und Schweinefleisch sind beispielsweise die Zutaten für die Jackalope-Wurst. Daneben zieren Elch- Alligator- und Entenwürste die Karte. Mehr...

New Bohemia - die Speisekarte. Mehr...

Bier: 500 Jahre Reinheitsgebot. Mehr...

Bewährtes Konzept, erstklassiger Brand, echt bayrisches Bier:  Die Gaststätte des  Bismarckbahnhofs in Hannover wird zum Hofbräuhaus. Sechs Ableger der Münchener Gaststätte mit dem klangvollen Namen – alle gehören dem Gastrounternehmer Frank Blin – gibt es bereits; drei in Hamburg, zwei in Berlin und eines im Snow-Dome in Bispingen. Mehr...

Hotels, die sich ganz dem Bier verschrieben haben: Es gibt Hotels mit eigener Brauerei, mit Zapfhähnen auf den Zimmern, mit urigen Biergärten und speziellen Bier-Menüs. In einem Hotel in Thüringen können Bierfreunde ihr Wissen bei einem „Bierathlon“ testen, in Bayern bietet ein Hotel Brauerei-Seminare an und an der Nordsee sitzen Gäste unter Kronleuchtern aus Jever-Flaschen. Mancherorts können Gäste ihren Bierrausch sogar ganz stilecht in zu Betten umgebauten Bierfässern ausschlafen. Die Hotelsuche Trivago hat zwölf deutsche Hotels gefunden, in denen sich alles ums Bier dreht. Mehr...

Bern: Kleinbrauereien sorgen zunehmend für Biervielfalt. Wer hätte dies gedacht? Bis um die Jahrtausendwende fand im Schweizer Braugewerbe eine beispiellose Konzentration statt - es erfolgte eine Fusion nach der anderen. Nun findet eine Gegenbewegung statt:  Klein- und Kleinstbrauereien, oft auch Hobbybetriebe,  werden am laufenden Band gegründet. Im Kanton Bern sind über 100 Brauereien gemeldet, so viel wie in keinem anderen Kanton. Die Vielfalt lebt – doch den Löwenanteil brauen ein paar wenige Grosse. Mehr...

AB Inbev (Beck's, Bud) mit empfindlichem Umsatzrückgang im zweiten Quartal.: minus 9,4 Prozent. Nun soll ein Angriff auf die prosperierende Craft-Beer-Szene die Situation retten. Mehr...

Deutsche trinken weniger Bier. Nach dem Ausnahmejahr - Stichwort Fussball-WM -  2014 haben die deutschen Brauereien in diesem Jahr von Januar bis Juni weniger Bier verkauft. Der Absatz gegenüber dem ersten Halbjahr 2014 sank um eine Million Hektoliter oder 2,1 Prozent. Mehr...

Neuer Biersommelier-Weltmeister. Am 18. Juli 2015 traf sich die Weltelite der Biersommeliers, um den besten unter ihnen zu finden. Im Rahmen der Brasil Brau und der Degusta Beer&Food in São Paulo traten 53 Biersommeliers aus neun Nationen an und stellten ihr Können bei der vierten Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier (WMSB) unter Beweis. In Disziplinen wie einer Bierstil-Blindverkostung, einer sensorischen Beschreibung eines Bieres, Beer&Food Pairing sowie einer Theorieprüfung konnten sich insgesamt sechs Biersommeliers für das Finale qualifizieren. Im großen Finale auf der Bühne der Degusta Beer&Food setzte sich der Italiener Simonmattia Riva gegen seine fünf Konkurrenten durch und wurde von der sechsköpfigen Jury zum neuen Weltmeister der Sommeliers für Bier gekürt. Mehr...

Bayreuth. In den historischen Mauern der Brauerei Gebr. Maisel entsteht die „Maisel & Friends Brauwerkstatt“ – ein Kreativbrauhaus, das in seinem Gesamtensemble in Deutschland einzigartig ist. Neben einer Schaubrauerei im Restaurant wird es Bäckerei, Brennerei, Veranstaltungsräume und einen modernen Gastrogarten geben. Direkt angeschlossen ist das Maisel’s Brauereimuseum, das als „umfangreichstes Biermuseum der Welt“ ins Guinness-Buch der Rekorde eingetragen wurde. Die Eröffnung ist für Anfang 2016 geplant. Mehr...

Deutschland ist das Land der Biergärten, der Gasthausbrauereien, der Braustuben. Oberfranken beispielsweise hat die grössten Brauereidichte der Welt - rund 200 Braumeister buhlen um ihre Kundschaft. Das Magazin Feinschmecker bewertet in seiner August-Ausgabe die besten Braugasthäuser der Nation. Mehr...

 Go Euro Bierpreisindex: Genf am teuersten. Für den Vergleich ermittelte Go Euro.ch die Supermarktpreise für eine 33cl-Flasche von fünf internationalen Biermarken sowie die einer regionalen Sorte. Ins Ranking floss darüber hinaus der durchschnittliche Preis an der Hotelbar mit ein. In Krakau kann man sich demnach am billigsten an Bier laben. Bloss 2.41  Euro kostet durchschnittlich ein Glas Bier in der Bar. In Genf legt man dafür gemäss Go Euro 9.62 Euro auf den Tisch. Errechnet wird der Bierpreisindex aus Ladenpreisen und jenen in den Bars. Wer die Verhältnisse in Genf mit seinen Bars in Luxushotels kennt, wird seine Zweifel an der Berechnungsmethode anmelden. Die Rangliste ist nur bedingt aussagekräftig. Mehr...

blick.ch: Kleinbrauereien schiessen wie Pilze aus dem Boden. Mehr...

23. 04. bis 25. 04. 2015: Solothurn im Zeichen der neuen Biervielfalt. Mit zahlreichen Neuerungen warten die Organisatoren der 13. Solothurner Biertage auf. Das Fest findet nach einem Ausflug auf die Chantierwiese wieder in der sogenannten Rythalle statt. Das kulinarische Angebot wurde erweitert und die Anzahl Sitzplätze erhöht. Ein Brauereizelt und ein Biergarten sollen jetzt dafür sorgen, dass sowohl Publikum als auch Fachleute die Biere von rund 30 Schweizer Brauereien - vornehmlich "handwerklich" gebraut - in gelöster Atmosphäre verkosten können. Auch im 13. Jahr verzichten die Veranstalter der Biertage darauf, mit dem modischen Ausdruck "Craft Beer" (s.unten) für ihre Getränke zu werben. Mehr...

Tag des Schweizer Bieres.  Am 24. April zelebrierte die Brauwirtschaft ihr Getränk und will auf diese Weise jährlich  „Bierkultur sowie Brauereitradition“ erlebbar machen.  So warteten die Brauereien des Schweizer Brauerei-Verbandes mit verschiedenen Aktivitäten auf, öffneten nicht selten die Türen ihrer Betriebe und wollten das jahrtausendealte Handwerk der Braukunst und das Bier mit seiner ganzen Vielfalt als Kulturgut der Bevölkerung näherbringen. Mehr...

23. April. Dieser Tag steht in Deutschland traditionell im Zeichen des Bieres. Denn am 23. April 1516 wurde das deutsche Reinheitsgebot proklamiert, und seitdem gilt per Gesetz: In das deutsche Bier gehört nur Wasser, Hopfen und Gerste (die Hefe wurde erst später erwähnt, als man in der Lage war, Hefe herzustellen). Dieses älteste Lebensmittelgesetz der Welt feiern die deutschen Brauer Jahr für Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen und Festen im ganzen Land. Mehr...

 SWR: Bier erlebt eine Renaissance. Mehr...

Schweizer Bier entgeht "Swissness"-Hammer! Hopfen und Malz aus dem Ausland, Schweizer Wasser: Laut «Swissness»-Regeln wäre das kein Schweizer Bier mehr gewesen. Die Bierbrauer protestierten – erfolgreich. Das ist eigentlich logisch. Wo käme da man hin? Die Hauptzutat der berühmten Schweizer Schokolade ist schliesslich auch Kakao. Und die Kakao-Pflanze wächst bekanntlich nur in heissen Ländern. Doch wie stehts  mit Fruchtsaft, der in der Schweiz verdünnt wurde?. Mehr...

 

Ist das die Antwort einer Grossbrauerei auf die überschäumende Craft-Beer-Welle? Feldschlösschen lanciert gemäss Medienmitteilung "die Bierinnovation des Jahres, kreiert von jungen Braumeistern" und heisst Braufrisch - "ein trübes Bier, unfiltriert und naturbelassen". Mehr...

Zürich: Bierbar Erzbierschof eröffnet - 26 Zapfhahnen sorgen für Nachschub. Mehr...

 Roger Brügger heisst der neue Biersommelier-Schweizermeister. Mehr...

Sophia Wenzel - "Biersommelière des Jahres" 2014 –  arbeitet in Tim Mälzers Braugasthaus "Altes Mädchen". Die Gaststätte an der Hamburger Lagerstrasse hat sich dem Craft Beer (s.unten) verschrieben, wie einige andere auch. Überhaupt, es tut sich seit geraumer Zeit etwas in Deutschlands Bierszene, die sich zu lange auf ihrem Deutschen Reinheitsgebot ausgeruht hat in der Annahme, allein dadurch das verbrieft beste Bier der Welt zu brauen. Währenddessen hat in England, in den USA und in Skandinavien die "Craft Beer"-Bewegung mit ihren "Micro-Breweries" eine neue Klientel für handgemachte Biere herangezogen. In den hintersten Winkeln Deutschlands wie dem Odenwald, in Bern oder mitten in Berlin gibt es mittlerweile "Craft Beer"-Brauereien, deren Biere mit den Massenprodukten der Brauereikonzerne nur noch wenig gemein haben. Parallel dazu hat sich eine eigene Gastronomielandschaft entwickelt, in der ebendiese Biere ausgeschenkt werden. Mehr...

Barbière in Bern: Früher Apotheke - jetzt Bierlokal mit Craft Beer. Die Bilder...

Barbière in Bern: Bieridee ist wahr geworden. Mehr...

Craft Beer? Brauchen wir diesen neuen Ausdruck? Die Internorga-Leitung meint ja und macht 2015 Craft Beer zum Thema einer Sonderschau. Doch Bier-Enthusiasten sind in zwei Lager geteilt. Neumodischer Unsinn, meinen die einen. Auf diesen Anglizismus habe man nicht gewartet. Zumal es längst einen deutschen Ausdruck dafür gebe: Handwerklich hergestelltes Bier. Handwerklich hergestelltes Bier? Da haben wirs - eine hakelige Wortkombination. Da tönt Craft Beer eben viel griffiger.  Die  Franzosen haben es besser. Dort ist längst ein passendes Ausdruck gang und gäbe - "bière artisanale" (handwerkliches Bier). Doch auch im französischen Sprachraum wird nach und nach die Bezeichnung Craft Beer gebräuchlich. Nicht zuletzt wegen der Einprägsamkeit des Ausdrucks und der weltweiten Verbreitung sind  Befürworter überzeugt, dass sich das Wort Craft Beer über kurz oder lang auch im deutschen Sprachraum durchsetzen wird. Wie definiert einer Craft Beer, der es wissen muss?

"Früher redete man von Bier aus Mikrobrauereien, doch auch in der europäischen Braubranche bürgert sich zunehmend der englisch-amerikanische Ausdruck Craft Beer ein“, sagt Stephen Hart. Der aus Neuseeland stammende Chemiker und Gründer der Bier Factory AG in Rapperswil am Zürichsee (BF) ist alles andere als ein Quereinsteiger, wie man sie in der Szene hie und da antrifft. Als Bier-Enthusiast hat der 58-Jährige einst das Handwerk „on the job“ in grossen Schweizer Brauereien erlernt, jedoch ohne die herkömmliche Ausbildung zum Braumeister zu absolvieren. Seine Definition von Craft Beer: „Es handelt sich um ein handwerklich hergestelltes Bier, wobei es nach amerikanischer Lesart nicht zwingend um Kleinstmengen und Bierspezialitäten geht. Im Vordergrund steht der Wille des Braumeisters, ein qualitativ hoch stehendes Bier nach allen Regeln der Braukunst anzubieten“. Das pure Gegenteil davon seien die aus Grossbrauereien stammenden Massenprodukte, führt Stephen Hart weiter aus: „Dort beschäftigen sich die Brauer und Braumeister eher mit Verfahrenstechnik als mit Braukunst“. In Grossbetrieben werde möglichst wenig riskiert und ungern experimentiert – ganz im Gegensatz zu den innovativen und kreativen Craft-Beer-Herstellern, die mit Begeisterung immer wieder neue Biervarianten ausprobierten.Von einem eigentlichen Craft-Bier-Boom - trotz der Aufregung in Bierliebhaberkreisen um den Ausdruck - möchte er dennoch nicht sprechen. Das Publikumsinteresse sei indessen geweckt. So ziehe das von ihm ins Leben gerufene Craft Beer Festival im Rapperswiler Schlosshof inzwischen über 2000 Neugierige an (jeweils Ende August/Anfang September).

Internorga macht Craft Beer zum Thema. Mehr...

Schweiz: Bierabsatz gestiegen - Heimkonsum  immer stärker! Mehr...

Brügge/B: Minimierung des LKW-Verkehrs - Brauerei De halve Man plant Bierleitung durch historische Altstadt! Mehr...

 Bierkonsum wächst im ersten Halbjahr 2014 um 6 Prozent - "Fussball-WM-Faktor". Mehr...

Weltneuheit: Studenten der Fachhochschule Flensburg wollen beim 5. Internationalen Braucontest in Hamburg (5.bis 7. September 2014) eine Flasche präsentieren, die zwei verschiedene Biere enthält. Mehr...

Unglaublich, zu welchen Exploits Bastler fähig sind: Ein Bierliebhaber funktioniert den Billig-PC Rasperry Pi zu einem präzisen Steuergerät für seine Hobby-Brauerei um! Mehr...

Eine der aktivsten Craft-Brauerei in den USA, Stone Brewing Co., will in einem historischen Gaswerk in Marienpark/Berlin eine Produktionsbrauerei errichten und ein Restaurant eröffnen. Stone rechnet damit, dass die Eröffnung Ende 2015 oder Anfang 2016 erfolgen wird. 25 Millionen Dollar sollen insgesamt in Renovation, Produktion und Gaststätte investiert werden, damit Bierliebhaber den Gerstensaft gleich am Produktionsort degustieren können. Mehr...

Was ist Craft Bier? Gar nicht so einfach zu definieren...

Bier-Nachschub wird automatisch bestellt. Swisscom hat in Zusammenarbeit mit Feldschlösschen ein bodenloses Fass erschaffen. Hierfür wurde ein Bierfass mit Sensoren ausgestattet und diese messen den herrschenden Füllstand, den Druck und die Temperatur. Über die Applikation "myBeer" kann der Wirt die Informationen seines Gerstensafts abrufen. Mehr...

Barbière Bern: nicht nur das Wortspiel ist ein Volltreffer. Als alles andere als eine Eintagsfliege entpuppt sich das neue Bierlokal Barbière mit eigener Kleinbrauerei in der "Garage". Die "Beiz" (schweizerdeutsch: Kneipe) im Berner Breitenrein-Quartier schenkt selbstgebrauten Gerstensaft aus und zieht Bierliebhaber aus der Region an. Mehr...

Biersommelier-Ausbildung: Interesse nimmt zu

Reiseportal Goeuro nimmt Bierpreise in 40 Metropolen unter die Lupe. Polen und Deutschland sind am billigsten. Zu den teuersten Städten zählt Rio de Janeiro: Umgerechnet 1,73 Euro kostet die Flasche. Starke Discounter tragen offensichtlich viel zum Preisniveau von Flaschenbier bei. Interessanter für Gastronomen wäre der Fassbierpreis-Vergleich -  doch wegen der  höchst unterschiedlichen Lieferbedingungen und der teilweise weitreichenden Leistungen der Brauereien ist ein solches Ansinnen wohl zwecklos.  Mehr...

D/Mineralwässer und Biere sind teilweise mit mikroskopisch kleinen Fasern aus Plastik verunreinigt. Dies haben Recherchen des NDR Wirtschafts- und Verbrauchermagazins "Markt" ergeben. Es besteht der Verdacht, dass diese Fasern von Textilien aus sogenanntem Fleece-Material stammen können. Die Plastikfasern können beim Waschen über das Abwasser in die Umwelt gelangen. Dort verteilen sie sich und können vermutlich im Zusammenhang mit der Produktion in die Getränke gelangen. Bei den analysierten Mineralwässern und Bieren handelt es sich um die in Deutschland meistverkauften Marken. Alle enthielten Mikroplastik. Mehr...

Deutschland: Zum siebten Mal in Folge Absatzschwund -  Bierabsatz geht um 2 Prozent zurück

Brew Berlin: Plattform für Bier-Interessierten und -Liebhaber

Bier. Verbotene Absprachen - neue Enthüllungen.  Das deutsche  Bundeskartellamt holt zum nächsten Schlag gegen die Bierbranche aus. „Wir werden das Verfahren binnen weniger Wochen zum Abschluss bringen“, sagte Kartellamts-Präsident Mundt der F.A.Z. Die Bußgeldsumme werde erheblich steigen. Mehr...

bild.de: Ist das die Bier-Kartell-Strafe? Ist die Erhöhung der Bierpreise eine Racheaktion? 105 Millionen Euro Bußgeld hat das Bundeskartellamt wegen illegaler Preisabsprachen einigen Großbrauereien aufgebrummt, weitere Ermittlungen laufen.Jetzt holen sich die Brauer die Kohle beim Biertrinker zurück! Mehr...

 

Braujahr 2012/2013: In der Schweiz ist im Braujahr 2012/13 weniger Bier getrunken worden. Der Gesamtkonsum nahm um 0,9 Prozent auf 457,97 Millionen Liter ab. Das lag laut dem Schweizer Brauerei-Verband vor allem am nasskalten Frühling. Stark gesunken ist die inländische Bierproduktion. Der Inlandausstoss der Brauereien in der Schweiz fiel um 4,1 Prozent auf 338,6 Millionen Liter. Ihr Marktanteil schrumpfte damit von 76,3 auf 73,9 Prozent.
Der Kostendruck in Produktion und Vertrieb sei nach wie vor hoch und der Einkaufstourismus angesichts der anhaltenden Euroschwäche ungebrochen, heisst es in der Pressemitteilung. Erschwerend komme hinzu, dass die Stammtischkultur an vielen Orten nicht mehr wie früher gepflegt werde. Daran hätten die Rauchverbote einen nicht zu unterschätzenden Anteil. Die Tendenz weg von der Gastronomie hin zum Heimkonsum habe sich abermals bestätigt. Mehr...

European Beer Star 2013: Deutsche Brauer sind Weltspitze

Charakterbiere. Ob der Trend tatsächlich ursprünglich aus den USA kommt, wie es der "Feinschmecker" behauptet, bleibe dahingestellt. Schon seit Jahrzehnten bieten beispielsweise  belgische Brauereien mit allerlei Zutaten angereicherte, parfümierte Biere an. Nun, richtig ist zweifellos, dass in den USA eine regelrechte Szene rund um das "craft brewing" entstanden ist. Mehr...

 

Bier. Na ja, Gerstensaft gehört seit jeher zum Wirtshausangebot. Und beim Discounter um die Ecke gibts Bier in Dosen zum Tiefpreis - von Monat zu Monat billiger, scheint es. Wir wollen ehrlich sein: Nicht jedes Billigbier ist schlecht. Doch zwischen einem frisch gezapftes Meisterbräu und dem üblichen Massenangebot liegen Welten. Genau diesem Umsatand nimmt sich Seibl an. Mehr...

Schweiz: Zunehmender Bierimport

Berlin: Bereits sechs Wirte brauen eigenes Bier

Burgdorf BE: Erfolgreiche einheimische Brauerei als Identitätsstifterin

Burgdorf BE: Gasthausbrauerei baut kräftig aus

Bern: Gasthausbrauerei Altes Tramdepot - weitere Erfolgsstory

Hohe Bierpreise: Basler Wirte kontern mit Parallelimporten

Während die meisten Fachmedien brav kuschen, nimmt artichox kein Blatt vor den Mund: Seit Jahren erhitzt der Bierpreis in der Gastronomie die Gemüter. "Ça décoiffe", wenn man die Fassbierpreise mit den Preisen von Dosenbier beim Discounter um die Ecke vergleicht. Mehr...

Dauerärgenis hohe Fassbierpreise: In den meisten Restaurants  ist nur das Bier einer einzigen Brauerei erhältlich. Und das zu einem stolzen Preis. Grund sind die von den Brauereien diktierten Bier­lieferungsverträge, sagt K-Tipp. Mehr...