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Mon, Nov

Wien/Gault Millau: Filippou rückt zur Spitze auf

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Gault Millau Österreich. Insgesamt dürfen sich nun fünf österreichische Lokale mit vier Hauben schmücken;  Lukas Mraz ist Newcomer des Jahres. Es läuft gut in diesem Jahr für Spitzenkoch Konstantin Filippou und sein gleichnamiges Restaurant in der Wiener Innenstadt: Im Frühling gab es für ihn von Michelin den zweiten Stern, im aktuellen Gault-Millau ist der Koch des Jahres 2016 zur Spitze und damit den vier Hauben aufgerückt. Österreich verfügt nun über fünf Lokale, die mit 19 Punkten bewertet sind und sich mit vier Hauben schmücken dürfen. Neben Filippou sind Heinz Reitbauer (Restaurant Steirereck, Wien), Simon Taxacher (Restaurant Simon Taxacher, Kirchberg in Tirol), Karl und Rudolf Obauer (Obauer, Werfen) sowie Silvio Nickol (Silvio Nickol Gourmetrestaurant, Wien). Mehr...

Gault Millau Österreich 2016. Vier Hauben haben weiterhin die Brüder Rudolf und Karl Obauer, Heinz Reitbauer mit dem Steirereck und Simon Taxacher mit dem Restaurant Rosengarten. Der Newcomer des Jahres – eine der neuen Kategorien von Hohenlohes Gault Millau – ist Fabian Günzel im " Das Loft" im Wiener Hotel Sofitel; der ehemalige Sous-Chef von Silvio Nickol steigt mit 16 Punkten und zwei Hauben ein. Im nächsten Jahr, prognostizieren die Herausgeber, könnte es im Vier-Hauben-Bereich durchaus Bewegung geben: „Die Dreihauber geben wirklich Gas, da stehen einige in der Pole Position für die vierte Haube.“ Extrem beeindruckt zeigt sich Co-Herausgeberin Martina Hohenlohe heuer etwa von Thomas Dorfer im Landhaus Bacher, von Andreas Döllerer oder Harald Irka in der Sazianistub'n, der von 17 auf 18 Punkte aufgestiegen ist. Mehr...

Der Restaurantführer Gault Millau und Agrana Austria küren den 35-Jährigen Konstaninos Filippou von der "Dominikanerbastei" in Wien zum "Koch des Jahres 2016". Aus der Laudatio für den Sohn einer österreichischen Mutter und einem griechischen Vater: "Sein kreativer Durchbruch kam mit seinem eigenen Lokal, in einem fast irrwitzigen Tempo legte er los. Mit sicherer Hand kombiniert er Außergewöhnliches wie Entenzungen, Austern und Rettich und macht daraus ein kreatives Kunstwerk. Überzeugend. So sehr, dass wir in ihm einen überaus würdigen 'Koch des Jahres' fanden." Noch hält der Spitzenkoch 18 von 20 möglichen Punkten – im Oktober gibt Gault Millau jedoch "die Noten" für 2016 bekannt. Mehr...

Viel Geld in die Hand nehmen für Investitionen - ein sicherer Weg, den GM-Preis für das "Hotel des Jahres" einzuheimsen, schreibt die NZZ. Ob da nicht ein wenig Neid im Spiel ist? Bekanntlich vermarktet das Medienhaus Ringier - ein unliebsamer Konkurrent  der NZZ  - die Gault-Millau-Pfründe mit viel Getöse.  Mehr über das "Hotel des Jahres" 2014 und das Parkhotel Vitznau...