Willi Pavan, Multitalent und Absolvent der Hotelfachschule Luzern, heute als Kunstmaler tätig, durchkreuzte vier Jahre lang als Reiseleiter Europa per Bus. Einige humorvolle Episoden jener Zeit erzählt Willi Pavan im neu erschienenen Buch „Hallo, Reiseleiter“, (Verlag united-pc.eu, im Buchhandel unter der Nummer „ISBN 978-3-7103-0513-9" oder direkt via Mail bei Willi Pavan erhältlich). Mehr...

Leseprobe aus dem Buch von Willi Pavan „Hallo, Reiseleiter“

„Scusate – Hotel besetzt!“ - Improvisation ist angesagt…

Zwei spezielle Missgeschicke die weder Gigino (unser Busfahrer) noch ich vergessen werden, waren folgende Debakel die sich in Rom und deren Umgebung abspielten.

Hier die erste “Unannehmlichkeit“. Als wir nachmittags in einem Hotel nahe den Stadtmauern des Aurelius in Rom ankamen, meinte der Besitzer, er hätte leider keinen Platz für unsere 40 Personen. Und dies in der Hauptsaison! (Hatte wohl die Zimmer zum dreifachen Preis vermietet...). Zur Beruhigung teilte er mir mit, dass er ein feines Hotel, “leicht“ ausserhalb Roms (Ostia!) für uns reserviert habe. Zu den enttäuschten Gästen sagte ich, wir würden nun zu dem angegebenen Hotel fahren und ihnen als “Zucker“ die drei Stadtrundfahrten bedeutend ausführlicher gestalten. Okay! Während der Zimmerverteilung wurde uns ein freundlicher Aperitif kredenzt. Was für eine Überraschung beim Betreten der Zimmer: Einige waren so genannte “gefangene“ Zimmer, d.h. vier Räume hintereinander und jeweils durch eine Tür verbunden. Der Gipfel jedoch bestand darin, dass sich hinter dem letzten Schlafraum die Toilette befand! Da nun wenige Reisende miteinander verwandt waren, war es nicht einfach die Zimmereinteilung vorzunehmen/durchzusetzen. Wieder hatte ich eine Gruppe, die das nächtliche Treiben durch die Räumlichkeiten mit Humor ertrug.

Nun zu der zweiten “Unannehmlichkeit“. Bei einer meiner ersten Busreisen mit etwa 35 Personen, wurde uns ein Hotel ausserhalb Roms, durch die Schreibtischstrategen der Gesellschaft für eine Nacht reserviert. Bei der Ankunft am Mittag, teilte uns ein Angestellter des Hotels mit, dass das Mittagessen gleich serviert werde. Da alle hungrig waren und ich mir dadurch genügend Zeit für die Zimmerzuteilung versprach, bat ich alle in dem schönen, sehr modernen Restaurant Platz zu nehmen. Als ich Mitte der Mahlzeit nach einem Verantwortlichen verlangte, sagte man mir, dies sei schon ein Hotel, allerdings seien die Gästezimmer noch nicht bezugsbereit, beziehungsweise seien sie noch gar nicht gebaut! Danke, “Oberplaner“ der Zentrale.

Nun finden Sie, liebe Leser, eine bezahlbare Pension oder Hotel in der Hochsaison in Rom oder Umgebung!

Kriegsrat mit Luigi, meinem damaligen Chauffeur. Kurze Rücksprache mit dem “Hauptquartier“. Natürlich war niemand zuständig oder erreichbar, keiner konnte mir weiterhelfen. Als meine Leute mir die Aufregung ansahen, wollten sie wissen, was mich beschäftige. “Volere, nolere“ ich musste ihnen die Lage darlegen. Da kam ein Reisegast, Mr. “Sonny Brainstorm“, auf eine glorreiche Idee: Nie hätte ich gewagt, diese den anderen Reisenden vorzuschlagen.

Mr. Brainstorm besprach sich kurz mit mir und ich machte der Gruppe auf meine Verantwortung folgendes Angebot:

- Die Gesellschaft übernimmt die Kosten der drei Standardausflüge (Nachmittag-, Abend- und Morgenrundfahrt in der ewigen Stadt), alle kommen mit, ich organisiere nach Mitternacht ein Lokal das bis zum Morgengrauen offen bleibt, zusätzlich ein Abendessen, und wir verzichten alle auf die Nachtruhe -. Der Tour Operator sparte immerhin 35 Übernachtungen.

Ihr werdet es kaum glauben:  Der Heilige der Reisenden, Christophorus, hatte ein Einsehen und die ganze Gruppe zeigte sich, einige leicht zähneknirschend, einverstanden!

(Ende Auszug aus dem Buch "Hallo, Reiseleiter")

 

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