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Sat, Jan

Schweiz: Mehr Logiernächte

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Friede, Freude, Sommerhitze - die  Saison 2018 war Spitze. Mehr...

Mehr über Tourismus, Konjunktur, Gesetze und Politik in der Schweiz...

Die rund 4000 Hotelbetriebe haben im Mai 2018 insgesamt 2,9 Millionen Übernachtungen verzeichnet, was gegenüber dem entsprechenden Vorjahrsmonat einem Plus von 2,6 Prozent entspricht. Für die ersten fünf Monate des laufenden Jahres resultiert damit ein Anstieg um 3,6 Prozent auf knapp 14,8 Millionen Logiernächte. Mehr...

Volksinitiative "Faire Preise": Bundesrat präsentiert Gegenvorschlag. Mehr...

Tierschutz-, Tierrechts- und Umweltorganisationen lancieren eine Volksinitiative gegen die Massentierhaltung. Bis zum 12. Dezember 2019 müssen sie die benötigten 100'000 Unterschriften beibringen, was ihnen voraussichtlich locker gelingen wird. Angesagt sind  heisse Diskussionen über ein Thema, das uns alle betrifft, aber die Gastronomie ganz besonders.  Mehr...

Logiernächte Q1 2018: "Oster-Effekt" - aber nicht nur.  Der Osterfeiertage begannen 2017 bekanntlich mit Karfreitag, den 14. April.  2018 hatten wir "frühe" Ostern, der Karfreitag fiel auf den 30. März. Somit wurden in zahlreichen Ländern Europas die Osterferien vorverschoben. Das hat sicherlich einen gewissen Einfluss auf die heute veröffentlichen Quartalszahlen des BFS.
Anyway, hier die Facts: Für die ersten drei Monate des laufenden Jahres resultiert gemäss BFS ein Anstieg um 4,8 Prozent bzw. um 424'000 Logiernächte auf 9,3 Millionen (gegenüber derselben Vorjahresperiode). Für März 2018 wird ein Plus von 4,9 Prozent ausgewiesen. Das ist erfreulich, aber kein Grund zur Euphorie, denn, wie man weiss, ist mehr Umsatz  leider nicht immer mit mehr Gewinn gleichzusetzen. So äusserte sich beispielsweise Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer mit Hinweis auf sinkende Preise skeptisch zu der Steigerung der Logiernächte. 
Zweifelsfrei begünstigt im laufenden Jahr die Währungssituation den Geschäftsgang gewisser Hotels. Und noch etwas: Die schwindenden Preisdifferenzen bei Hotelübernächtungen gegenüber dem Ausland, bedingt durch den Vormarsch der Budgetketten in Agglomerationen, machen das Tourismusland Schweiz einen Tick attraktiver. Aktuelles Beispiel: Das neue Hotel Ibis Neuenhof bei Baden operiert mit Zimmerpreisen von 80 Franken - auch bei Doppelbelegung. Mehr...

Ferien auf dem Bauernhof: Agrotourismus Schweiz lanciert myfarm.ch. Die neue Website soll das agrotouristische Gesamtangebot bündeln. Total wurden im Jahr 2017 181'000 Logiernächte mit einem Gesamtumsatz von 5'309'000 Franken erzielt. Ferien auf dem Bauernhof sind bei den Feriengästen weiterhin sehr beliebt. Es sind vor allem Schweizer (85 Prozent ,Deutsche (11 Prozent) sowie Franzosen und Holländer (je 2 Prozent), die Erlebnis und Erholung auf einem Bauernhof suchen. Mehr...

Schweizer Hotels empfangen wieder mehr Gäste - viele wirtschaftliche Schwierigkeiten der Branche bestehen jedoch weiter, schreibt die NZZ. Mehr...

Die Schweizer Milchproduzenten (SMP) schlagen vor, das Cassis-de-Dijon-Prinzip für Lebensmittel abzuschaffen anstatt ein Meldeverfahren für Lebensmittel einzuführen, die nicht Schweizer Recht entsprechen. Mehr...

Das Schweizer Stimmvolk wird sich über die Initiative für faire Preise für Importprodukte äussern können. Die Bundeskanzlei gab am Freitag (19.01.2018) bekannt, dass die Initiative mit 107'889 gültigen Unterschriften formell zustande gekommen ist. Mehr...

Die Schweizer Hotelbetriebe haben im November 2017 deutlich mehr Übernachtungen verzeichnet als im Jahr davor. Insgesamt lag die Zahl der Logiernächte bei 1,97 Mio, was einem Plus von 4,8% entspricht. Die Zahl der Logiernächte von Januar bis November 2017 erhöhte gegenüber der Vorjahresperiode sich um 1,6 Mio. Logiernächte, wobei der Grossteil des Anstiegs bei den ausländischen Touristen auf das Konto der Gäste aus Asien ging. Einen bemerkenswerten Zuwachs an Logiernächten verzeichnete trotz Verhüllungsverbot das Tessin - ein Plus von fast 8 Prozent. Mehr...

Die Schweizer Hotelbetriebe haben im November 2017 deutlich mehr Übernachtungen verzeichnet als im Jahr davor. Insgesamt lag die Zahl der Logiernächte bei 1,97 Mio, was einem Plus von 4,8% entspricht. Die Zahl der Logiernächte von Januar bis November 2017 erhöhte gegenüber der Vorjahresperiode sich um 1,6 Mio. Logiernächte, wobei der Grossteil des Anstiegs bei den ausländischen Touristen auf das Konto der Gäste aus Asien ging. Einen bemerkenswerten Zuwachs an Logiernächten verzeichnete trotz Verhüllungsverbot das Tessin - ein Plus von fast 8 Prozent. Mehr...

Credit-Suisse-Ökonomen: Klasse statt Masse. Der Tourismus im Schweizer Alpenraum erholt sich nur langsam. Gemäss den Ökonomen der Credit Suisse dürften Gruppenreisende aus asiatischen Ländern auch künftig einen wesentlich geringeren Beitrag zur Wertschöpfung dieses Sektors leisten als Individualtouristen. Statt den Massentourismus zu forcieren, sollte daher die Attraktivität der Destination Schweiz für asiatische und andere Individualtouristen gefördert werden. Mehr...

Gastrosuisse: Der Wirteverband zeigt sich enttäuscht, dass in den Umsetzungs-Verordnungen zur "Masseneinwanderungsinitiative" wichtige Forderungen im Vernehmlassungsverfahren und die Empfehlungen derSPK-N nicht aufgenommen wurden. Die Umsetzung des Bürokratiemonsters werde gerade die personalintensiven Branchen wie das Gastgewerbe einiges kosten, schreibt die Schweizer Branchenorganisation in einer Medienmitteilung. Mehr...

Besonders Wirte und Hoteliers schauen misstrauisch auf das Jahr 2018: Dann dürfte die Masseneinwanderungs-Initiative umgesetzt werden mit dem «Inländervorrang light». Hat eine Branche eine Arbeitslosenquote von über fünf Prozent und gleichzeitig überdurchschnittlich viele Ausländer, müssen offene Stellen zuerst den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldet werden. So bekommen Arbeitslose fünf Tage Vorsprung vor anderen Bewerbern aus dem In- und Ausland. Auch weitere Branchen haben grosse Mühe mit dieser Umsetzung. Mehr...

"Demontage des Arbeitnehmerschutzes". Travail Suisse schreibt in einer Medienmitteilung: "Die Wirtschaftskommission des Ständerates hat die Umsetzung der beiden parlamentarischen Initiativen Graber (16.414) und Keller-Sutter (16.423) gutgeheissen und damit einen Frontalangriff aufs Arbeitsgesetz gestartet. Damit sollen die Arbeitszeiterfassung ausgehebelt, die Begrenzung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit aufgehoben und die Ruhezeiten verkürzt werden. Für die Gesundheit der Arbeitnehmenden ist dies ein ungeniessbarer Cocktail. Travail Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, kann diese Demontage des Arbeitnehmerschutzes nicht hinnehmen und wird sie weiterhin vehement bekämpfen". Mehr...

Bundesrat: Kein Handlungsbedarf bei Fair Food. Die Landesregierung hält das Anliegen für unnötig und sieht in ihm eine Gefahr für den internationalen Handel. Mehr...

Bern. Eine breite politische Allianz will mit einer Initiative das hohe Preisniveau in der Schweiz bekämpfen. Unter anderen kämpfen Konsumentenschutz und Gastrosuisse in dieser Sache Seite an Seite. Die kürzlich lancierte «Fair-Preis-Initiative» will missbräuchliche Schweiz-Zuschläge in Zukunft unterbinden und so im Inland für günstigere Preise sorgen. Die Schweiz sei seit langer Zeit eine Hochpreisinsel; für identische Importprodukte müsse oft deutlich mehr  im benachbarten Ausland bezahlt werden, so die Initianten. Mehr....

Städte und grössere Orte wie Genf, Montreux und Interlaken sind bei Gästen aus den Golfstaaten sehr beliebt. Bergregionen dagegen werden als  unattraktiv eingestuft. Warum? Grössere Schweizer Seen üben auf Touristen aus dem arabischen Raum geradezu eine magische Anziehungskraft aus. Säumen zudem Luxusboutiquen die Strassen in der näheren Umgebung der Hotels, ist das Glück für diese Gäste perfekt:  Für die Schweiz handelt es sich um einen hochwillkommenen, stark wachsenden Markt, der die schwindenden Touristenzahlen aus dem EU-Raum etwas abfedert. 2016 wird voaussichtlich die Zahl der Übernachtungen arabischer Gäste erstmals die Millionenmarke übersteigen - Minarettverbot hin oder her. Angesichts des drohenden Verhüllungsverbots in der gesamten Schweiz müssenTourismusverantwortliche und Hoteliers in den betroffenen Orten über die Bücher. Die günstige Entwicklung im Tessin  - seit Juli 2016 gilt das Verhüllungsverbot bereits -  lässt  jedoch hoffen. Arabische Gäste scheinen die neuen Vorschriften ohne Widerstand zu respektieren. Mehr über Islam-Tourismus in der Schweiz..

 Augenschein im Tessin: Verhüllungsverbot bringt keine grossen Probleme. Mehr...

Terrorgefahr in Europa - Asiaten meiden zunehmend die Schweiz. Ein gemischtes Bild:  Während beispielsweise Luzern einen Rückgang bei asiatischen Gästen beklagt, legen einige Destinationen zu. Mehr...

Von der Geschichte nichts gelernt - Versuch, den Sozialismus durch die Hintertür einzuführen. Gastrosuisse ist zu Recht beunruhigt: Besonders Niedriglohnbranchen wie das Gastgewerbe dürften bei Annahme des bedingungslosen Grundeinkommens (Abstimmung vom 5. Juni 2016) förmlich umgepflügt werden. Gastrosuisse schreibt: "Die sozialistische Utopie, dass der Staat jedem erwachsenen Bürger bedingungslos 2'500 Franken in die Hand drücken kann, würde ein übergrosses Loch in den Staatshaushalt reissen. Steuern müssten erhöht werden und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz würde leiden. Der Leistungsgedanke und die Motivation einer Arbeit nachzugehen, würden dadurch untergraben. Das Gastgewerbe, als personalintensive Branche, ist auf seine rund 210'000 Mitarbeitenden angewiesen".
"Einkommen muss verdient sein! Das Gastgewerbe ist auch auf arbeitendes Inländerpotenzial angewiesen und es kann nicht sein, dass man fürs Nichtstun belohnt wird", mahnt Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer weiter, und empfiehlt ein Nein zur Initiative. Mehr...

Fachkräftemangel. Im Bergtourismus rückt die Sommersaison näher, und das scheint Hoteliers sowie Gastronomen dieses Jahr besonders unter Druck zu setzen. Reihum klagen Patrons, es sei nochmals schwieriger geworden, Fachkräfte zu finden. Viele Stellen seien noch unbesetzt. Es mangle an ausgebildeten Köchen, Receptionistinnen und Serviceangestellten, sagt beispielsweise der Unterengadiner Hotelier Kurt Baumgartner. Die Lage hat sich angeblich nochmals verschärft, seitdem der Fremdenverkehr in Deutschland boomt und Fachkräfte dort leicht eine Stelle finden. Mehr...

Schweiz Tourismus (ST)  landet Werbecoup in den USA: Über die Website myswitzerland.com hat ST "Liebesgeschichten mit der Schweiz" lanciert, die Anklang findet. Mehr...

Terrorangst lässt auf mehr Inlandgäste hoffen: Manche Schweizerinnen und Schweizer ändern ihre Ferienpläne und planen Ferien in der Schweiz- Hotelplan beispielsweise verzeichnet mehr Inlandbuchungen gegenüber dem Vorjahr. Bei der zur Hotelplan-Gruppe gehörenden Interhome lagen die Buchungen von Schweizer Gästen für Ferienwohnungen in der Schweiz bis Ende März 19 Prozent über jenen des Vorjahres. Gar 50 Prozent mehr Buchungen verzeichnet der Ferienwohnungsvermittler bislang für Graubünden. Das Tessin und Wallis verzeichnen ein Plus von über 20 Prozent. Mehr...

BFS, Neuenburg. Während Österreich boomt, ist in der Schweiz die Zahl der Logiernächte im Februar 2016 zurückgegangen. Besonders europäische Gäste blieben der Schweiz fern. Doch es gab auch Lichtblicke für die gebeutelte Hotelierbranche. Insgesamt ging die Zahl der Logiernächte um 1,3 Prozent auf 3,1 Millionen zurück. Dabei hat die inländische Nachfrage allerdings um 2,7 Prozent auf 1,6 Millionen Logiernächte zugenommen. Die Übernachtungszahlen der ausländischen, besonders der deutschen Gäste (- 34 000/ - 9,4 Prozent), gingen dagegen insgesamt um 5,3 Prozent zurück, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilt. Mehr...

Anschläge in Paris, Brüssel und Istanbul haben auch böse Folgen für der Schweiz.  Für die bereits vom starken Franken arg gebeutelte Schweizer Reisebranche sind das Bad News: Denn wer meint, nun kämen mehr Touristen in unser Land, hat sich vielleicht getäuscht. Zwar ist die Schweiz eines der sichersten Reiseländer überhaupt. Doch die Folgen der jüngsten Terrorwelle werden auch hier spürbar. «Es wird sicher eine negative Auswirkung auf das Geschäft aus Asien haben», sagt Urs Kessler, Chef der Jungfraubahnen. Der Grund: Viele Touristen aus Asien kombinieren ihre Europareise mit einem Abstecher in die Schweiz. Bleibt die Hoffnung, dass manche Europäer islamische Länder meiden (s.unten) und vermehrt Ferien im eigenen Land oder in sicheren Nachbarländern verbringen. Mehrüber asiatische Gäste...

Tourismuskanton Bern: Made in BE! Damit etabliert die Berner Werbeagentur Republica die von BE! Tourismus entwickelte Strategie des House of Brands mit einem verbindenden Absender für alle touristischen Angebote und Produkte, aber ohne zentrale Markenführung, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Kanton Bern ist eine der wichtigsten und grössten touristischen Regionen der Schweiz. Die Marketingorganisation BE! Tourismus bündelt die Basiskommunikation für die Berner Tourismusdestinationen und deren Angebote. Mehr...

Mehr über BE! www.madeinbern.com

Take away: Entwicklung durch die Nachfrage getrieben

MwSt-Initiative. Der Nationalrat wird heute Mittwoch, 11. Dezember, als Erstrat über die Volksinitiative "Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes!" beraten. Mit der Initiative setzt sich GastroSuisse für die gleiche Besteuerung von gleichen Produkten ein. Das geltende Mehrwertsteuergesetz sei nicht mehr zeitgemäss und müsse korrigiert werden. Es verzerrt den Wettbewerb. Restaurantleistungen werden gegenüber Takeaway-Produkten benachteiligt. Diese Ungleichbehandlung treffe ganz direkt auch den Gast.

Halal-Tourismus: Vor allem in Interlaken, Genf und Zürich steigen die Gästezahlen aus dem arabischen Raum kontinuierlich an (trotz Minarettverbot!). Eine gewisse Anpassung der Hotels und Restaurants an arabische Sitten und Gebräuche gehört zum Selbstverständnis des guten Gastgebers. Zu bedenken ist jedoch, dass  im umgekehrten Fall  sich Reisende aus Europa in islamischen Ländern teilweise  an strengeRegeln zu halten haben. Deshalb sollte man als Hotelier nicht einen totalen Kniefall vor dem Mammon machen: Unsere Gesetze, beispielsweise das Schächtungsverbot in der Schweiz, sind zu respektieren. Ausserdem sollte frühzeitig eine Strategie entwickelt werden, damit das drohende Burkaverbot nicht zum Hindernis für den Tourismus wird. Mehr über arabische Touristen...