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Fri, Jan

Cloud/Ghost/Dark Kitchens: Uber-Gründer plant "Cloud"

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(Auf Bild klicken/wischen)Uber-Gründer Travis Kalanick machte Kasse. Er hat nämlich 90 Prozent seiner Aktien an dem Fahrdienstvermittler seit dem Ende seiner Zwangshaltefrist am 6. November 2019 verkauft. Gegenwert: Rund 2,5 Milliarden Dollar. Nun will er mit einem neuen Projekt durchstarten. Das heisst Cloud Kitchen. Für Kalanik ist es eine klare Sache. Dark Kitchens, auch Ghost Kitchens genannt, sind das nächste grosse Ding. Diese Produktionsstätten agieren meist in Industriegebieten. Lagerhallen-Chic statt Polstersessel! Von Gästen keine Spur. Doch es ist genügend Platz da, damit die Kuriere per Roller, Fahrrad oder Auto andocken können - es sind nur noch auf schnelle Abwicklung getrimmte Betriebe, um Essen für die Lieferdienste bereitzustellen. An der US-Westküste sind bereits mehrere Dark Kitchens in Betrieb - es herrscht Goldgräberstimmung. Mehr...

 

 

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Frühere Nachrichten über Lieferdienste, Fast Food und -Ketten..

Der boomende Delivery-Markt ruft nach neuen Geschäftsmodellen. In den USA gehen Ketten dazu über, eigene Stützpunkte zu errichten, um die meist per Smartphone eintreffenden Aufträge korrekt abzuwickeln. Das bedeutet: Anpassung an die Produktionsinfrastruktur, beispielsweise mit Echtzeit-Auftragsübermittlung via Screen direkt an den Herd - und vor allem genügend Raum für die Kuriere, sei es per Roller, Auto oder per Fahrrad. Man nennt diese Produktionsküchen Ghost Restaurants, weil weit und breit keine Gäste zu sehen sind. Wobei: Dieci Pizza beispielsweise hat dieses Modell in der Schweiz  längst ausgerollt.  Mehr...

Alarm -  US-Studie sagt geradezu dramatische Umsatzsteigerung für Delivery voraus: Bis 2022 soll der Food-Belieferungsmarkt in den Vereinigten Staaten von aktuell 43 Mia. auf 76 Mia. Dollar steigen. Drängende Frage: Worauf müssen Gastronomen achten, wenn Sie sich mit einem Lieferdienst zusammentun? Mehr bei Restaurant News...

USA. Was ist ein "virtuelles Restaurant? Home Delivery/Essenslieferdienst ist der weltweit am schnellsten wachsende Absatzkanal der Branche. Die zunehmende Digitalisierung ermöglicht eine schnelle und effiziente Abwicklung von Aufträgen - Stichwort Smartphone-Verbreitung. Das Nadelöhr liegt jedoch bei den einzelnen Restaurants. Grosse Bestellungseingänge können Betriebe an den Rand des Chaos bringen. Abhilfe wollen US-Ketten mit der Konzipierung von zusätzlichen Produktionsküchen schaffen, die sich voll auf die Delivery ausrichten, wobei der Augenmerk  auf der effizienten Abwicklung von elektronischen Aufträgen und auf den Empfang der Kuriere gerichtet ist. Eine US-Studie sagt übrigens gewaltige Verschiebungen zu Gunsten der Delivery voraus: Innert fünf Jahren sollen Full Service Restaurants, QSR und Fast Casual empfindliche Umsatzeinbussen hinnehmen müssen. Mehr...

 

Kundenvermittler wie eat.ch und foodarena.ch kopieren die Websites ihrer Partner-Restaurants, um zusätzliche Provisionen zu erhalten. Mehr...

Lieferdienste wie Foodora, Deliveroo, Lieferheld und Uber verzeichnen Traumzuwachsraten. Warum dieser Boom? Das liegt auf der Hand. Fast jeder hat ein Smartphone, und die neuen Vermittler bieten erstklassige Software. Online die Mahlzeit auswählen, bestellen, bezahlen. Disruption nennt man dies. Das heisst, herkömmliche Geschäftsmodelle werden durch die technische Entwicklung geradezu pulverisiert, wie es bei Buchungsplattformen für Hotelzimmer, Airbnb, Uber Taxidenst usw. zu beobachten war. Clevere Investoren haben den Boom schon vor Jahren vorausgesehen und riesige Summen investiert.
Bei den Mahlzeitenlieferungen geht es ja um mehr als nur um die Zeitersparnis rund ums Kochen. Dies tut man auch nach einem langen Arbeitstag vielleicht gerne. Doch damit ist es bekanntlich nicht getan: Lebensmittel einkaufen, Pfannen reinigen, aufräumen und Küche putzen muss man eben auch noch. Und: Überhöhte Getränkepreise in Gaststätten sprechen ebenfalls für die Home Delivery - unter  50 Franken gibts in Zürich kaum mehr eine Flasche Wein im Restaurant. Also alles bestens für die Lieferhelde? Alerte Wirte profitieren davon, dass Kuriere den Job übernehmen, könnte man meinen. Hohe Provisionsforderungen der Lieferdienste dürften indessen manche Gastronomen auf den Boden der Realität zurückholen. Das haben wir schon früher angesprochen (s.unten). Doch jetzt melden sich auch kritische Konsumenten, welche die Abläufe bemängeln: Engpässe und Durcheinander vor Restaurantküchen, Lieferzeiten werden nicht eingehalten, das Essen ist vielleicht kalt und vom Fahrradkurier  "durchgeschüttelt".  Mehr..

"Konsumenten wollen essen wie im Restaurant, aber sie sparen Zeit und Kosten, wenn sie sich das Essen nach Hause liefern lassen", sagte Bonnie Riggs, NPD-Restaurant-Analyst, schon vor Jahren richtig voraus. Hunderte Millionen Dollar investierten Anleger in den letzten Jahren in Lieferdienste wie Deliveroo, Foodora und UberEats. Allein die Samwer-Brüder butterten über eine halbe Milliarde Euro in Lieferheld.  Manche rieben sich die Augen ob der Goldgräberstimmung. Doch die Börsianer liegen wieder mal richtig - das Marktforschungsinstitut NPD liefert  die neusten Zahlen dazu aus Grossbritannien. Im Königreich setzen Lieferdienste bereits 3,6 Milliarden Pfund jährlich um. Das Wachstum dürfte im gleichen Stil weitergehen, mit zweistelligen Zuwachsraten. 2016 waren es zehn Prozent. Mehr...

USA/NPD-Studie: Boom bei Lieferdiensten und Take away. Acht von zehn Mahlzeiten essen Amerikaner heute zuhause, so Harry Balzer vom Marktforschungunternehmen NPD Group. Im Schnitt ging 2014 jeder Amerikaner 74-mal ins Restaurant – so selten wie seit drei Jahrzehnten nicht mehr. Was die Investoren aber wirklich elektrisiert: „Wir essen mehr zuhause, aber es werden deshalb nicht mehr Mahlzeiten gekocht“, so Balzer zu den Ergebnissen der Studie. Nach Schätzungen von Grubhub aus Chicago haben US-Bürger 2013 rund 70 Milliarden Dollar nur für Mitnahme-Essen in Restaurants ausgegeben. Mehr...

Deutschland:  Fast Food ist ein Milliardengeschäft -   die zwölf grössten Ketten setzen 12 Milliarden Euro um. Doch der Markt ist im Wandel. Neue ("Hans im Glück") und traditionelle Anbieter wie Metzgereien und Bäckereien setzen den Platzhirschen wie McD und BK zu - Nordsee will sich angesichts der Vegan-und Bio-Welle neu positionieren. Mehr...

Fast Food: Trend ungebrochen - aber möglichst direkt vom Bio-Bauernhof. Bettina Höchli, Trendforscherin am Gottlieb-Duttweiler-Institut in Rüschlikon/Zürich antwortet auf die Frage, ob wir das ständig wachsende Fast-Food-Angebot tatsächlich brauchen:  "Unser Alltag ist immer weniger strukturiert. Tempo prägt den Tagesablauf, Flexibilität ist gefragt. Auch das Essen wird unregelmässiger. Gerade wenn für das Essen nicht viel Zeit bleibt, entsteht bei Konsumenten ein gewisses Romance-Bedürfnis: Man wünscht sich gesundes, frisches Essen – am liebsten direkt vom Bauernhof". Mehr...

USA: 191 Mia. Dollar setzte die Fast-Food-Industrie 2013 um. Für 2018 wird ein Überschreiten der 210-Milliarden-Marke vorausgesagt. 2013 zählte man USA-weit 232 000 Betriebe, die insgesamt 3,5 Mio. Beschäftigte aufwies. Mehr...

US-Studie: Fast Food ist gesünder als Essen im Restaurant. Wem jedoch seine Gesundheit am Herzen liegt, sollte daheim essen - so das Fazit der Untersuchung der University of Illinois. Mehr...

Klammheimlich holen Bäckereien auf: Viele traditionelle Läden - nicht nur Bäckereien, sondern auch Lebensmittellläden und Metzgereien - sind über die Bücher gegangen und bieten zunehmend Sandwiches, Pizza, Canapés, diverse Süssigkeiten - und natürlich auch Getränke an. Und selbst das Coffee-to-Go-Geschäft ist in den Läden angekommen. Das setzt den Branchenriesen wie McD und BK zu: Totgeglaubte leben länger. Mehr...