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Mon, Sep

Handelsgastronomie: Ikea entert die Stadtzentren

Gastronomie
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 Köttbullar sind der Knaller. Doch auch das bisher sehr erfolgreiche Möbelhaus Ikea muss sich wegen des stark wachsenden Onlinehandels neu orientieren. Mehr...

Wien: Hotelkonzept Jo&Joe (Accor) wird Ikea-Partner. Mehr...

Yep! Jetzt gibts Köttbullar mitten in der noblen Pariser City. Nächstens auch vegan (siehe unten). Im Ikea-Restaurant mit 150 Plätzen. Aber natürlich nicht nur. Längst sind auch diverse Boutique-Artikel, Küchenzubehör und Kleinmöbel Umsatzrenner, ja Kult. Die gibts im angegliederten Shop des schwedischen Möbelhauses. Oder man lässt sich die Ware nach Hause liefern. Mehr...

 

 Frühere Beiträge über Ikea, Migros, Handelsgastronomie und Shopping Center...

D/Für Ikea ist der Verkauf von Köttbullar und Lachs-Baguettes längst zu einem lukrativen Nebenerwerb geworden, der so gut funktioniert, dass die Schweden inzwischen laut darüber nachdenken, Restaurants zu eröffnen. Ganz ohne angeschlossenes Möbelhaus. Im Bereich der Systemgastronomie hat sich Ikea längst nach oben gebrutzelt. Nach Umsatz liegt Ikea im Systemer-Ranking inzwischen auf Platz 8 in Deutschland, knapp hinter Subway, aber noch vor Vapiano.Der aktuelle Jahresumsatz von Ikea Deutschland mit Lebensmitteln: 221 Mio. Euro. Mehr...

Der Möbelriese passt sein Angebot dem Zeitgeist an.  Die Nachricht ist für die Branche alles andere als eine Überraschung: Ikea-Kunden sollen neben dem Original künftig auch vegane Köttbullar geniessen können. Längst ist die Hackfleisch-Fraktion auf den Fleischlos-Zug aufgesprungen. McD und BK, aber auch eine Reihe weiterer Restaurantketten haben bereits Vegan-Burger im Angebot.
Doch jetzt kommt sie doch noch, die Überraschung: Köttbullar sind keine schwedische Erfindung, sondern sollen durch den Exilkönig Karl XII  aus der Türkei importiert worden sein! Mehr...

 

Guckt euch Ikea an - das unmögliche Möbelhaus aus Schweden ist mit seinen etwas kahlen, aber immer noch sehr beliebten Kantinen bereits unter den ersten 10 im Ranking der deutschen Restaurantketten. So weit, so bekannt. Nun will Ikea mehr - nämlich nach der grünen Wiese die Stadtzentren erobern. Zumindest bestehen Pläne. Ob sie umgesetzt werden, wird indessen von einigen Quellen bezweifelt. Mit Köttbullar, Lachsbrötchen und Hot Dogs zum Kampfpreis könnte Ikea den Unwillen der grossen Ketten auf sich ziehen, argumentiert etwa Michael Kläsgen von der Süddeutschen Zeitung. Etwa unlogisch. Seis drum. Für Ikea macht die Eroberung der Städte marketingmässig auf jeden Fall Sinn- auch wenn keine Möbel verkauft werden. Zur Erinnerung: Ikea verfügt über ein Boutique- und Haushaltwarensortiment, das Bombenumsätze generiert. Mehr...

Schweizer fahren eigens wegen des Essens in das Möbelhaus Ikea! Mehr...

Diskussionen um Quersubventionierung hin oder her - allein die Umsätze in der Gastronomie lassen vermuten, dass Ikea Deutschland nicht nur dick mit Billigmöbeln verdient, sondern auch mit Köttbullar, Kaffee und Kuchen schwarz schreibt. Derweil rückt  Ikea Gastronomie in Deutschlands Ranking der grössten Gastronomieketten auf Platz 8 vor. Mehr...

 

"Unmöglich" haben sich einst die Billigheimer des Möbelhandels auf die Fahne geschrieben. Allein die Gastronomie der inzwischen weltweit tätigen Kette macht Umsätze, die Fachleute vor Neid erblassen lassen. In Deutschland sind es über 200 Millionen Euro jährlich.  Ikea reiht sich damit unter die ersten zehn Gastronomieunternehmen - noch vor Starbucks, Vapiano und Joey's. Die Restaurants seien quersubventioniert, werden jetzt Kritiker einwenden. Der Hot Dog kostet bekanntlich bloss einen Euro - wie soll da noch ein Gewinn herausspringen? Doch die Ikea-Leute waren eben schon immer clever und verstehen viel von Verkaufspsychologie. Sie würden darauf vertrauen, dass das Hot-Dog-Billig-Image auf ihr Sortiment abfärbe, wie ein Insider behauptet. Wohl eher trifft zu, dass mit allerlei nötigen und unnötigen Zusatzverkäufen am Ende doch noch Profit drin liegt.  Genau dies scheint Foodblogger zu stören. Und Allergiker beklagen sich zudem  über mangelnde Transpararenz bei der Deklaration der Speisen.  Ikea hat inzwischen zugesichert, die Vorwürfe ernst zu nehmen. Nun planen die Möbelmacher eine Nachhaltigkeitsoffensive und wollen in die Aquaponik einsteigen. Mehr...

"Unmöglich" hat sich der Batzenklemmer auf die Fahne gschrieben. Kurz: Ikea ist ein Phänomen. Allein die Gastronomie des Möbelriesen macht Umsätze, die Fachleute vor Neid erblassen lassen. In Deutschland sind es über 200 Millionen Euro jährlich.  Ikea reiht sich damit unter die ersten zehn Gastronomieunternehmen - noch vor Starbucks, Vapiano und Joey's. Die Restaurants seien quersubventioniert, werden jetzt Kritiker einwenden. Der Hot Dog kostet bekanntlich bloss einen Euro - wie soll da noch ein Gewinn herausspringen? Doch die Ikea-Leute waren eben schon immer clever und verstehen viel von Verkaufspsychologie. Sie würden darauf vertrauen, dass das Hot-Dog-Billig-Image auf ihr Sortiment abfärbe, wie ein Insider behauptet. Wohl eher trifft zu, dass mit allerlei nötigen und unnötigen Zusatzverkäufen am Ende doch noch Profit drin liegt.  Genau dies scheint Foodblogger zu stören. Und Allergiker beklagen sich zudem  über mangelnde Transpararenz bei der Deklaration der Speisen.  Ikea hat inzwischen zugesichert, die Vorwürfe ernst zu nehmen. Nun planen die Möbelmacher eine Nachhaltigkeitsoffensive und wollen in die Aquaponik einsteigen. Mehr...

Schnell und clever waren sie schon immer, die Ikea-Leute. Den Megatrend Food Truck und Food Truck Festival nutzen sie geschickt für Werbezwecke: Ein Ikea Bistro rollt ab sofort durch Deutschland. Bei dem "Schwedenbistro auf Achse" handelt es um einen grünen Doppeldecker-Bus ausgestattet mit einer Besucher- und einer Showküche. Im mobilen Bistro gibt es typisch schwedisches Essen direkt vom Grill - natürlich zu den üblichen günstigen Preisen. Man will ja schliesslich Kunden auf neue Möbleangebote aufmerksam machen. Auf dem begehbaren Dach des Busses können die Besucher eine Auszeit genießen und sich von den Einrichtungsideen für Balkon und Garten inspirieren lassen. Auch weitere Multi-Unit-Manager haben das Food-Truck-Business entdeckt. Die "Gärtnerei" (Zürich/Bern) etwa macht schon seit vergangenem Jahr mit einem knallgrünen Food Truck an Festivals mit. Mehr...

D/Das "umögliche Möbelhaus" plant Grossoffensive. Pro Ikea-Markt soll bis zu eine Million Euro in den Ausbau der Gastronomie gesteckt werden. Zu den Klassikern wie Köttbullar (Fleischklopse in Rahmsauce mit Pommes frites) sollen vermehrt vegetarische/ "gesunde" Gerichte angeboten werden. Mehr...

Beispiel Ikea: Das clevere Gastronomiekonzept der Möbelhändler macht dermassen Furore, dass es die Ikea Restaurants regelmässig unter die zehn umsatzstärksten Gastronomieunternehmen Deutschland schaffen! Ein klarer Fall, sagen Kritiker: Quersubventionierung. Doch das ist wohl nur die halbe Wahrheit. Manche Systemgastronomen könnten eine Menge von Ikea lernen - wenn sie nur wollten. Discounter aller Sparten, doch vor allem der Lebensmittelhandel  graben der Gastronomie zunehmend das Wasser ab. Dabei reagieren die Einzelhändler bloss auf den massiven Wandel im Essverhalten und die ständig steigende Nachfrage in Ballungszentren nach günstigem, gesundem und schmackhaftem Essen rund um die Uhr. Der Rückgang des sogenannten "stomach share" (Anteil Lebensmittel) im Sortiment der Detaillisten schrumpft seit Jahren. Die  Ursache liegt auf der Hand: Die stark steigendenen Umsätze der Ausserhausverpflegung. Mehr...

Ikea: Vergessen ist der Pferdefleisch-Skandal: Pro Jahr verkauft Ikea seinen 600 Millionen Gästen eine Milliarde Fleischbällchen. Ja, sicher, Billy Regale und Klippan Sofas gehören zu den Bestsellern. Doch auch mit Essen und Trinken wird bei Ikea Umsatz gebolzt. Jährlich setzt das " unmögliche Möbelhaus" in seinen Restaurants, Snack Bars und Lebensmittelshops 1,46 Milliarden Euro um. Wer an Ikea Restaurants denkt, denkt an «Kötbullar», wie die Fleischbällchen in Sauce auf Schwedisch heissen: Es ist das beliebteste Gericht, in allen Märkten, in allen Ländern, bei allen Altersschichten - der weltweiter Favorit. Mehr...

Ikea - die unmögliche Gastrokette. Es gibt Leute, die machen alles zu Geld, was sie anfassen. So auch Ikea-Gründer Ingvar Kamprad (und seine Nachfolger). Selbst wenn dem unmöglichen Möbelhaus aus Schweden Quersubventionierung in der Gastronomie nachgesagt wird: Es lohnt sich allemal, das Ikea-Gastrokonzept unter die Lupe zu nehmen, denn inzwischen haben die Ikea-Restaurants  gar einen festen Platz unter den grössten Restaurantketten Deutschlands erobert. Mehr...

"Blick": Coop Schweiz lanciert  im Bahnhof Stadelhofen Zürich ein neues Ladenformat. Halb Mini-Shop, halb Fast-Food-Bude - das heisst, mehr Konkurrenz für die traditionelle Gastronomie. Schlägt das neue Konzept ein, will Coop dieses Konzept schweizweit ausrollen. In fünf Jahren sollen rund 50 Coop-to-go-Läden entstehen - manche mit Sitzpläten.  Auf kleinen Flächen in Innenstädten und bei Bahnhöfen sollen künftig selbst warme Mahlzeiten angeboten werden. Frische Sandwiches, Snacks, Früchte und Getränke – auch alkoholische – runden das Angebot ab. "Blick" kann sich einen Seitenhieb nicht verkneifen: "Da hat Coop wohl in Deutschland bei Rewe Inspiration geholt. Der Einzelhandelsriese nennt seine kleinen Verpflegungsshops schon seit geraumer Zeit «Rewe to go»". Beide  grossen Schweizer Einzelhandelsunternehmen, die ewigen Rivalen Migros und Coop, bauen demnach die Sparte Fast Food gezielt aus. Stichworte: Schwindender "stomach share" (siehe auch unten, Kunden verpflegen sich zunehmend ausser Haus und kaufen weniger Lebensmittel ein), generell schwindende Einzelhandesumsätze durch Konkurrenten wie Aldi und Lidl, Auslandeinkäufe und den Onlinehandel. Mehr...

Coop-Chef Joos Sutter im Interview. Mehr...

Coop to go: Fast-Food-Boom ungebrochen. Wer Erfolg haben will, muss sich vom Standard abheben, sagt Trendforscherin  Bettina Höchli vom (Migros-nahen) GDI. Mehr...

 "Stomach Share": Im TV Kochsendungen gucken - und beim Fast-Food-Stand zulangen oder Pizza online bestellen: so läuft es doch. Die sinkenden Umsätze der Einzelhändler bei unverarbeiteten Lebensmitteln zeigen es.  Die Detailhandelsbranche muss zunehmend Anstrengungen unternehmen, um den schwindenden "Stomach Share" in den Läden zu kompensieren. (Wenn immer weniger Leute Mehl, Eier, unverarbeitetes Gemüse und rohes Fleisch kaufen, muss der Umsatz irgendwie wettgemacht werden. Das versteht man unter dem schwindenden "stomach share"). Diesem Phänomen stehen nahezu alle Detaillisten gegenüber.

"Blick": Coop Schweiz lanciert  im Bahnhof Stadelhofen Zürich ein neues Ladenformat. Halb Mini-Shop, halb Fast-Food-Bude - das heisst, mehr Konkurrenz für die traditionelle Gastronomie. Schlägt das neue Konzept ein, will Coop dieses Konzept schweizweit ausrollen. In fünf Jahren sollen rund 50 Coop-to-go-Läden entstehen - manche mit Sitzpläten.  Auf kleinen Flächen in Innenstädten und bei Bahnhöfen sollen künftig selbst warme Mahlzeiten angeboten werden. Frische Sandwiches, Snacks, Früchte und Getränke – auch alkoholische – runden das Angebot ab. "Blick" kann sich einen Seitenhieb nicht verkneifen: "Da hat Coop wohl in Deutschland bei Rewe Inspiration geholt. Der Einzelhandelsriese nennt seine kleinen Verpflegungsshops schon seit geraumer Zeit «Rewe to go»". Beide  grossen Schweizer Einzelhandelsunternehmen, die ewigen Rivalen Migros und Coop, bauen demnach die Sparte Fast Food gezielt aus. Stichworte: Schwindender "stomach share" (siehe auch unten, Kunden verpflegen sich zunehmend ausser Haus und kaufen weniger Lebensmittel ein), generell schwindende Einzelhandesumsätze durch Konkurrenten wie Aldi und Lidl, Auslandeinkäufe und den Onlinehandel. Mehr...

Coop-Chef Joos Sutter im Interview. Mehr...

Coop to go: Fast-Food-Boom ungebrochen. Wer Erfolg haben will, muss sich vom Standard abheben, sagt Trendforscherin  Bettina Höchli vom (Migros-nahen) GDI. Mehr...

 "Stomach Share": Im TV Kochsendungen gucken - und beim Fast-Food-Stand zulangen oder Pizza online bestellen: so läuft es doch. Die sinkenden Umsätze der Einzelhändler bei unverarbeiteten Lebensmitteln zeigen es.  Die Detailhandelsbranche muss zunehmend Anstrengungen unternehmen, um den schwindenden "Stomach Share" in den Läden zu kompensieren. (Wenn immer weniger Leute Mehl, Eier, unverarbeitetes Gemüse und rohes Fleisch kaufen, muss der Umsatz irgendwie wettgemacht werden. Das versteht man unter dem schwindenden "stomach share"). Diesem Phänomen stehen nahezu alle Detaillisten gegenüber.

Migros lanciert Fast-Food-Pilotbetrieb: "My Way". Der Detailhandelsriese Migros hat in den Lokalitäten der früheren Americano Bar, in der Spitalgass-Passage in der Berner City, ein neues Lokal eröffnet. Es heisst «My way»  und bietet rasch zubereitetes Essen zum Mitnehmen an. Man wolle sich aber mit dem neuen Lokal von den herkömmlichen Take-Away- und Fast-Food-Angeboten abheben, sagt Mario Runco, der bei der Migros Aare für Neuentwicklungen zuständig ist. Bei «My way» kann die Kundschaft ihre Menus, ihre Salate oder ihre Sandwiches selber zusammenstellen. Alles wird frisch vor ihren Augen zubereitet und zudem werden alle paar Wochen neue Zutaten angeboten. Pikant: Wieder mal hat man bei Migros keine glückliche Hand bezüglich Marke/Namensgebung - "m-way", also ganz ähnlich, heissen die Migros-Läden, die Elektrofahrräder und -roller vertreiben. Mehr...

Gastronomie in Innenstädten und Einkaufszentren: Der Siegeszug des Onlinehandels  macht sich bereits bemerkbar – allerdings anders als erwartet. Während Marktforscher seit Jahren das Veröden der Innenstädte vorhersagen, weil die Kunden lieber mit der Maus als zu Fuß einkaufen, geschieht in einigen europäischen Metropolen genau das Gegenteil. Die Innenstädte brummen. Der Grund: Schlecht vermietete Einzelhandelsflächen werden in auffällig großem Umfang in Gastronomieflächen umgewandelt. Auch Einkaufszentren wie das Berner Westside haben das Gastronomieangebot vergrössert - mit Erfolg. Mehr über das wachsende Gastronomieangebot in Einkaufszentren...

Migros:  Ein Hybrid-Brötchen, knusprig wie ein Croissant und rund wie ein Bagel ist ab sofort in ausgewählten Take-Aways und Restaurants erhältlich. Das von der konzerneigenen Jowa-Bäckerei entwickelte Brötchen wird mit diversen Zutaten wie ein Sandwich gefüllt. Der Name Le Loop setzt sich aus zwei verschiedenen Sprachen zusammen. Mit Le wird an das französische Croissant und mit Loop (= Kreis) an den amerikanischen Bagel verwiesen. Vor zwei Jahren erregte der New Yorker Bäcker Domique Ansel mit einer süssen Gebäck-Variante weltweit Aufsehen. Um einen "Cronut" (Hybrid-Gebäck, Croissant und Donut) zu ergattern, standen die Menschen jeden Tag Schlange vor Ansels Bäckerei.  Mehr zu Le Loop...

Mehr Chickerias. Migros Ostschweiz  lässt sich offensichtlich vom hohen Frankenkurs und vom Einkaufstourismus nicht einschüchtern. Im Gegenteil - das Detailhandelsunternehmen setzt auf Angriff: In grenznahen Gebieten, von Schaffhausen bis ins Bündnerland, werden Millionenprojekte lanciert – auch in Triesen, Buchs und Wangs sind grössere Bauvorhaben geplant. Das konzerneigene Konzept Chickeria wird künftig forciert. Mehr...

U-Bahnstation statt Autobahnkreuz: Ikea sucht City-Standorte mit Anschluss an den Öffentlichen Verkehr. Auch der Kult-Köttbuller in den Ikea-Restaurnts erhält Konkurrenz - das junge, urbane Publikum liebt  Gemüsebällchen. Mehr...

D/Boomender Internet-Handel schwächt Warenhäuser - und das hat Konsequenzen für die Gastronomie in den Stadtzentren. Warenhäuser galten bisher als Magneten für ganze Strassenzüge. Gemäss Warenhaus-Experte Gerd Hessert sind jedoch gegen 90 Standorte von rund 200 Warenhaus-Filialen in Deutschland bedroht. Die Schliessung der einen oder anderen Filiale dürfte sich demnach auf die Bonität der Lage in der Nachbarschaft auswirken. Wer für Gastronomiebetriebe Standorte sucht, muss sich also vorsehen. Mehr...

Köttbullar statt Billy-Regale: Restaurant in der Ikea-Filiale Hamburg-Altona boomt. Das Angebot der Ikea-Gastronomen ist ein Lehrstück für Systemer.  Da werde  "quersubventioniert", merken manche Kritiker an. Mag sein. Doch die Quereinsteiger haben nicht nur den Möbelhandel revolutioniert, sie bringen auch frische Ideen auf den Teller.  Inzwischen gehören die Köttbullar-Brater zu den erfolgreichsten Verpflegungsbetrieben Deutschlands, dicht hinter den grossen Ketten! Günstige Food-Angebote wie das schwedische Kultmenu locken zahlreiche Gäste in die Läden, auch in die bisher einzige Stadtfiliale des Möbelkonzerns in Hamburg-Altona. Dort liegt der Möbelverkauf allerdings noch hinter den Erwartungen zurück. Das dürfte sich schnell ändern - denn auch das Boutique-Sortiment (Dekoration, Geschirr, Küchenutensilien, etc.) ist Ziel vieler Schnäppchenjäger. Und den Hot Dog für einen Euro grabscht man sich im Vorbeigehen. Mehr...

Zürich. "Wir haben McDonald’s überholt», sagt Hansueli Siber, Marketingchef der Migros. Die Einzelhandelskette habe 2014 im Gastronomiebereich täglich 350'000 Gäste begrüsst und insgesamt 765 Millionen Franken erwirtschaftet – also 30 Millionen mehr als McDonald’s. Mehr...

Migros ist beliebtestes Unternehmen der Schweiz. Mehr...

Gediegen essen zwischen den Regalen: Bei Eataly Mailand, Globus und Jelmoli Zürich, Harrod`s  in London längst Alltag. Nun folgt auch EDEKA. Ein gehobenes Restaurant in einem Supermarkt zu etablieren hört sich nach einer Schnapsidee an - das täuscht aber. Einkaufen und essen, freilich in der gehobenen Art, bringt Frequenzen und Kauflaune. Die Führungsleute von grossen Warenhäusern wissen dies längst. "Gourmet Bistro" nennt etwa EDEKA  die Gastro-Inseln zwischen den Regalen. Mehr...

 Migros verwendet in ihren Gastronomie-Betrieben ausschliesslich Schweizer Fleisch. Gemäss Medienmitteilung werden in den M-Restaurants und Take-aways seit Januar 2015enur noch Poulets und Poulet-Teile aus der Schweiz verkauft. Bei Rind, Kalb und Schwein werde schon länger nur einheimisches Fleisch verwendet. Geplant ist ferner, bis 2020 die hohen Schweizer Tierwohl-Standards auch bei allen Produkten aus dem Ausland einzuführen. Der Migros-Führung bietet sich jetzt die Chance, vorerst im Inland die Produktionsmethoden weiter zu beeinflussen. Besonders der unkontrollierte, oft präventive Einsatz von Antibiotieka in Pouletställen wird von Ärzten und Konsumentenorganisationen angeprangert. Die wachsende Antibiotikaresistenz bei Patienten in Spitälern wird auch von der Bevölkerung als Bedrohung wahrgenommen. Verbesserungen in diesem Bereich würden Migros einen grossen Wettbewerbsvorteil bringen.  Mehr...

Pläne für Take-away-Konzept "My Way" der Migros Aare schreckt Alkoholgegner auf: Neu sollen Bier und andere alkoholhaltige Getränke angeboten werden. In den Migros-Filialen sind Bier- und Weinverkäufe immer noch ein Tabu, das einst von Gründer Gottlieb Duttweiler festgeschrieben wurde. Via Firmenkäufe wie Globus und Denner hat das Unternehmen jedoch längst ein starkes Bein im Bier-,Wein- und Spirituosengeschäft. Der Start für das erste Berner "My Way" ist im Frühling vorgesehen.  Mehr...


Migros Zürich: Roll-out des Asia-Konzepts "Thai Curry". Es laufen bereits je einThai-Outlet im Migros City Löwenstrasse und im Migros Stadelhofen. Die Tester der Züritipp-Redaktion sind zufrieden: Das Fleisch im beschriebenen Betrieb (Migros City)  wird von Thailänderinnen frisch zubereitet und schmeckt authentisch. Gemäss Züritipp soll die Münchner Kaimug das Konzept geliefert haben. Mehr...

Migros/Chickeria: Ausbau. Die Genossenschaft Migros Ostschweiz plant, auf Ende des Jahres 2015 in Wangs SG ein «Chickeria restaurant & takeaway» zu eröffnen. Bei der Gemeinde Vilters-Wangs hat sie ein entsprechendes Baugesuch eingereicht. Wenn alle weiteren Schritte reibungslos verlaufen, können die Bauarbeiten im Mai 2015 starten. Das tönt recht gut -  Migros bringt es wohl endlich fertig, ein eigenes Konzept zum Blühen zu bringen. Anleihen bei  (bis vor kurzem) erfolgreichen Fastfoodern sind trotzdem sofort ersichtlich: Chicken Fries und Pouletburger-Menus beispielsweise gibts seit längerer Zeit bei McD oder BK. Für Migros macht die Spezialisierung Sinn: Pouletfleisch ist relativ billig, bekömmlich und schmeckt Alt und Jung. Doch von der Kehrseite sprechen wir gleich. In Sachen Namensgebung hat man es auch gecheckt. Das anfängliche Pouletc. tönte zu kompliziert, so hat man die beiden ersten Pouletbeizen in der Ostschweiz kurzerhand auf "Chickeria" umbenannt. Wobei: Die Idee für die Namensgebung ist vermutlich wieder mal nicht auf dem Mist der Migros gewachsen, siehe Chickeria Kaiserslautern. Doch lassen wir das. Hoffentlich richten jetzt die Migros-Verantwortlichen das Augenmerk auf ein ernsthafteres Problem. Aufgrund der hohen, oft präventiv verabreichten Antibiotikagaben bei vielen Pouletmästern sind die Konsumenten verunsichert; Ärzte schlagen wegen der wachsenden Antibiotikaresistenz der Patienten Alarm. Mehr über das Projekt...

Migros: Chickeria ist bereit zum Abheben. Mehr...

Kaspar Wittwer heisst der neue Coop-Gastronomie-Chef. Mehr...

Coop: Umsatzrückgang alarmiert Konzernspitze. Fast Food, Fast Casual, Take away - ein boomender Markt - aber nicht für Coop, die bisherige Nummer zwei in der Schweizer Einzelhandelslandschaft. Offenbar schädigen die neuen Anbieter wie Subway, "Gärtnerei", etc.  nicht nur die traditionelle Gastronomie. Auch das angejahrte Coop-SB-Konzept ist betroffen. Ausserdem frisst das hauseigene Take-Angebot Umsatz weg. In den letzten drei Jahren ist der Umsatz der Coop-Restaurants um drei Prozent gesunken. Rivale Migros hat schon vor fünf Jahren bei problematischen Gastronomieangeboten - etwa bei überdimensionierte SB-Restaurants in Quartieren - die Reissleine gezogen. Doch auch Migros hat seine Mühe mit dem schwierigen Gastronomiegeschäft: In der Vergangenheit produzierten die Migros-Leute die eine oder andere Bauchlandung mit glücklosen Konzepten. Seit Monaten sucht Coop nun einen valablen Nachfolger für den bisherigen Gastronomie-Chef Mirko Schwarz, der die hauseigene Marché-Kette übernahm. Mehr...

Rewes neues Gastrokonzept - die Bilder

Rewe  will ins Restaurantgeschäft einsteigen

"Stomach Share"/Schweizer Detailhandelsriese Migros verstärkt Position mit neuem Take Away  in der Berner City. Im TV Kochsendungen gucken - und beim Fast-Food-Stand zulangen: so läuft es doch. Die sinkenden Umsätze der Einzelhändler bei unverarbeiteten Lebensmitteln zeigen es.  Die Detailhandelsbranche muss zunehmend Anstrengungen unternehmen, um den schwindenden "Stomach Share" in den Läden zu kompensieren. (Wenn immer weniger Leute Mehl, Eier, unverarbeitetes Gemüse und rohes Fleisch kaufen, muss der Umsatz irgendwie wettgemacht werden. Das versteht man unter dem schwindenden "stomach share"). Diesem Phänomen stehen nahezu alle Detaillisten gegenüber. Migros baut deshalb seine Take-Aways konsequent aus. Mit entsprechenden  Folgen für die traditionelle Gastronomie.  Mehr...

Ikea - die unmögliche Gastrokette. Es gibt Leute, die machen alles zu Geld, was sie anfassen. So auch Ikea-Gründer Ingvar Kamprad (und seine Nachfolger). Selbst wenn dem unmöglichen Möbelhaus aus Schweden Quersubventionierung in der Gastronomie nachgesagt wird: Es lohnt sich allemal, das Ikea-Gastrokonzept unter die Lupe zu nehmen, denn inzwischen haben die Ikea-Restaurants  gar einen festen Platz unter den grössten Restaurantketten Deutschlands erobert. Mehr...