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Wed, Nov

Handelsgastronomie: Satte Zuwächse

Gastronomie
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D/Die fünf grössten Handelsgastronomen Ikea, Le Buffet, Globus, Dinea und XXLutz erzielten 2017 einen Umsatz von über einer halben Milliarde Euro. Mehr bei Statista...

Wien. Der neue Innenstadt-Ikea soll ein bahnbrechendes Konzept umsetzen. Erstmals sollen alle Artikel auch mitten in der City angeboten werden können. Selbstbedienungshalle gibt es aber keine, alles wird den Kunden nach Hause geliefert. Schlechte Nachricht für Gastronomen, besonders Systemer: Nicht fehlen dürfen nach ersten Presseberichten auch ein Café und ein SB-Restaurant. Geplante Eröffnung: 2021. Die Ikea- Preise für Hot Dogs und Köttbullar kennen Sie bestimmt. Na dann, Prost. Mehr...

Ranking 2017: Ikea D mit 230 Mio. Euro Jahresumsatz vor Vapiano und Backwerk. Mehr...

Mehr über Ikea

Köttbullar-Gastronomie - flächendeckend. Die Gerüchte verdichten sich. Ikea will den Schwung seine wie irr laufenden Restaurants mitnehmen. Obschon ab und zu  das Gefühl aufkommt, in einer Betriebskantine zu sitzen: Mit Köttbullar, Schnitzel und Gravad Lachs erzielt Ikea mittlerweile allein in Deutschland einen Jahresumsatz von fast 1,6 Milliarden Euro. Und der Möbelriese will weiterwachsen und vor allem McDonald's und Backwerk in die Karten spielen. Mehr...

Kommt der Insekten-Köttbullar? Ikea macht Versuche mit Algen und Mehlwürmern. Mehr...

Verbraucher attestieren dem schwedischen Möbelhaus bestes Preis-/Leistungsverhältnis: Ikea wurde mit seinen Restaurants Kategorie-Sieger in der Abteilung Gastronomie beim jüngsten Preis-Leistungs-Ranking von YouGov. Basis sind Umfrageergebnisse des YouGov Brandindex. Das Marktforschungsunternehmen erhob in Kooperation mit dem Handelsblatt Bestenlisten in insgesamt 37 Kategorien. Ikea siegt vor Nordsee, L'Osteria, und Tchibo. Mehr...

Ein Konkurrent mehr für die traditionelle Gastronomie: Das schwedische Möbelhaus Ikea will seine inzwischen 1,8 Mia. $ erwirtschaftende Gastronomie weiter ausbauen. Im Fokus: Köttbullar und Hot Dogs. Mehr...

Ikea neu in der Hamburger City - "Koettbuller" zum Discountpreis (Bild). Stadtzentren stehen vor riesigen Veränderungen. Der Onlinehandel bedrängt sowohl traditionelle Warenhäuser als auch beispielsweise  Mode- und Spezialgeschäfte. Jeans- oder Musikladenbesitzer können ein Lied davon singen. Wer nicht persönlich vom Strukturwandel betroffen ist, hat gut lachen. Nur, wer ist das schon? Früher oder später wird das Internet nahezu sämtliche Bereiche menschlichen Handels erreichen. Günstige, freiwerdende Lokalitäten in Stadtzentren bieten Unternehmen, die bisher vornehmlich auf der grünen Wiese agierten, neue Chancen. "Flagship Stores" an guter Passantenlage machen für sie gleich in mehrfacher Hinsicht Sinn. Auch Lidl und Aldi wagen den Sprung in die Innenstädte - mit massgeschneiderten, besonders auch auf Take-Away ausgerichteten Sortimenten lassen sich bestimmt gute Umsätze machen. Bei Ikea liegt der Fall  ein wenig anders: Sperrige Möbel wird man in der Regel wohl auch künftig lieber am Stadtrand abholen. Neben Möbel verfügen die Schweden auch über ein umsatzträchtiges Boutique- und Haushaltsartikel-Sortiment, das sehr wohl in die City passt. Ausserdem dient Firmen mit Online-Shops wie Ikea das Standbein im Zentrum künftig auch als Show-Room. Manche Kunden wollen eben die Waren begutachten, bevor sie online bestellen. Doch das ist noch nicht alles: Ikea generiert bekanntlich auch hohe Umsätze in der Gastronomie. Das wird manche Wirte nicht freuen. Denn das schwedische Möbelhaus hält sich auch beim Menuangebot an "unmögliche Preise", wobei im Falle Hamburg City noch offen ist, ob ein grosses Restaurant eingerichtet wird. Sicher scheint lediglich, dass beim Eingang der Ikea wohl der übliche Stand mit günstigen Snacks stehen wird. Hot Dog für einen Euro? Clevere Hausfrauen decken sich gleich mit 30 Stück für die Kinderparty ein. Mehr...

Werbefachmann Lukas Cottrell: Was Aldi und Ikea in der Innenstadt wollen. Mehr...