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Sat, Dec

No Show: Ein heikles Thema

Gastronomie
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Einen Tisch für acht Personen reservieren - und dann einfach fernbleiben. In Kleinbetrieben oder Spitzenrestaurants mit einigen wenigen Plätzen kann dies empfindliche Einbussen nach sich ziehen. Anzahlung verlangen? Für manche Gastronomen  ist dies kein Tabuthem mehr. Weiter...

 

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Geplatzte Reservierungen - Ärger ohne Ende. Besonders in Spitzenbetrieben mit beschränkter Platzzahl kann unkorrektes Verhalten von Gästen, die beispielsweise für acht Personen einen Tisch reservieren und nicht auftauchen, zu empfindlichen Einbussen führen. Mehr...

 Mallorca. Zum Beispiel Tomeu Caldentey: Er war 2015  der Erste auf der Insel, bei dem gemeinsam mit der Reservierung in seinem Sternerestaurant Bou eine Anzahlung von 50 Euro pro Person fällig wurde. Wer nicht bis zu 24 Stunden vor dem Termin absagt, verliert diese Anzahlung. „Meine Gäste akzeptieren dieses Prozedere, zumal wir nur zwölf Gäste pro Abend haben und Ausfälle finanzielle Einbußen nach sich ziehen." Mehr...

Ein Zweiertisch im Restaurant, der wegen einer Absage in letzter Minute nicht vergeben werden kann, ist schon mal höchst ärgerlich. Was aber, wenn beispielsweise eine Taufgesellschaft von 80 Personen ein kaltes Buffet bestellt und einfach nicht erscheint? Mehr...

Köln/Bochum. Während die meisten Menschen bei Arztterminen pflichtbewusst absagen, vermissen immer mehr Restaurants in NRW diese Verbindlichkeit bei ihren Gästen. Gastronomen in Köln und Bochum verlangen deshalb jetzt Anzahlungen für Reservierungen. Mehr...

Heikle Sache: Werden Gäste in einigen Restaurants künftig ihren bestellten Tisch anzahlen müssen? Die Frage stellt sich, weil der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) seinen Mitgliedern einen solchen Vorschlag unterbreitet hat. Damit will man einem Ärgernis begegnen: den sogenannten No Shows. So nennt die Branche Kunden, die einen Tisch reservieren, aber dann nichts mehr von sich hören lassen. Mehr...

"No show": Anzahlung für Tischreservation. Bisher eine Tabuthema, doch ärgerliche Absagen an Spitzentagen zwingen manche Wirte zu Massnahmen. Das  Bochumer Restaurant Vitrine etwa führt die Reservationsgebühr von 25 Euro pro Person ein - vorerst an Festtagen. Man hätte die Tische mehrmals anderweitig vergeben können, so die Begründung. Mehr...