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Sat, Aug

ClubsBars/Restaurants: Zahlen-Chaos

Gastronomie
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Covid-19: Zahlen zu Ansteckungsorten (Familie, Arbeitsplatz, Club/Bar/Restaurant) sind mit Vorsicht zu geniessen. Das liegt auf der Hand. Wie können Infizierte zweifelsfrei aussagen, wo sie sich infiziert haben? Ausserdem: Wie  ist es um die Ehrlichkeit der Angesteckten bestellt? Wie reagiert beispielsweise der Arbeitgeber bei einer Erkrankung, wenn Grobfahrlässigkeit des Arbeitnehmers vorliegt? Mehr...

Frühere Nachrichten über die Clubszene...

Bern - Zürich/ Die Pannen im Bundesamt für Gesundheit BAG häufen sich: Wieder falsche Angaben! Die grössten Infektionsquellen sind nicht, wie vermeldet (siehe unten), Bars und Clubs, sondern der heimische Herd. Mehr...

 

Bern - Zürich/ Erste nationale Zahlen: Covid-Ansteckungen passieren hauptsächlich im Ausgang. Bei den bekannten Orten der Infektion dominieren Discos/Clubs mit 42 Prozent, gefolgt von Bars/Restaurants mit 27 Prozent.  Ansteckungen in der Familie werden mit bloss zwölf Prozent beziffert - erstaunlich niedrig. Die Infektionen bei der Arbeit werden ferner mit knapp zwei Prozent ausgewiesen. Mehr...

Bern - Zürich/ Covid-19/Das wird sich kaum rechnen: 100 Personen bringen zu wenige Umsatz, um das Club-Geschäft gewinnbringend zu betreiben, sagte Alexander Bücheli, Sprecher der Bar&Club Kommission Zürich, an der Medienkonferenz vom 30.07. in Bern. Das sei "Konkurs auf Raten".  Mehr...

Schweiz: Covid-19: Corona-Fälle in drei Freiburger Clubs - 240 Personen in Quarantäne - Ausbruch wird mit dem Besuch einer erkrankten Person in Verbindung gebracht, die alle drei Clubs besucht hat. Mehr...

  Covid-19: Corona-Fälle in Berner Club - 450 Personen müssen in Quarantäne - Behörden überfordert -Tracing wird kritisiert -  Ruf nach Schliessung von Clubs wird immer lauter. Mehr...

Covid-19: Der Schweizer Kanton Luzern passt die Anzahl erlaubter Personen in Clubs und Bars an. Statt 300 sind ab Freitag  (17.07) nur noch 100 Personen gestattet. Mehr...
Situation in Deutschland und Österreich: Informieren Sie sich über die geltenden Regeln in Ihrem Bundesland.

Covid-19:  Partynacht im Zürcher Club Jade mit Folgen - wieder Gäste infiziert. Mehr...

Behörden reagieren - sogenannte Superspeaders unter den Partygängern als Bedrohung
- die Kantone BS, BL, AG und SO verordnen statt 300 nur noch maximal 100 Personen in Restaurants, Clubs, Bars und an Veranstaltungen. Mehr...

Zürich: Partygäste setzen bei fahrlässigem Verhalten ihren Job aufs Spiel, sagt ein Arbeitsrechtsexperte. Manche Chefs drohen mit Kündigung. Mehr...

Zürich: Die beiden von Infektionen betroffenen Clubs  Mascotte und Plaza haben sich per sofort entschlossen, vorläufig zu schliessen - in ein paar Tagen soll der Betrieb mit verschärften Vorschriften wieder aufgenommen werden. Mehr..

Zürich: Clubs und Discos müssen nach dem Flamingo-Debakel (siehe unten) Handynummer-Kontrollen vornehmen. Mehr...

Zürich: Das leichtsinnige Party-Wochenende in Clubs könnte böse Folgen haben. Der Kanton droht mit Schliessungen. Mehr...
Bern/Zürich: Clubs werden zu Corona-Hotspots - kommt die ID-Pflicht für Partygänger? Mehr...

"Mein Name ist Mickey Mouse" Zürich: Bar- und Clubbetreiber
sind mit partywütigem Volk konfrontiert, das offensichtlich ohne Rücksicht auf Verluste feiert. Statt sich an die Vorgaben zu halten, wird das verordnete Hygienekonzept von manchen Gästen verspottet. Beispielsweise mit der Angabe von falschen Namen. Auch die Veranstalter geraten wegen mangelnden Kontrollen in die Kritik. Das kann Folgen haben. Mehr...

Schweiz. Bar- und Clubbetreiber sind wütend: Die im Rahmen der Corona-Massnahmen verordnete Polizeistunde um Mitternacht für Restaurants und Clubs sei ein Schuss in den Ofen. Das könne sich niemals rechnen. Die grossen Umsätze werden dort bekanntlich nach Mitternacht gemacht. Nach der Polizeistund würden die Gäste so oder so weiterfeiern  - auf der Strasse oder privat, illegal und ungeschützt. So sei eine Rückverfolgung unmöglich. Mehr...

Büdchbier? Diesen Ausdruck muss man Leuten südlich des Spätzlegürtels zuerst erklären. Das heisst: Dosenbier vom Kiosk oder vom Discounter am Bahnhof. Mit dieser Konkurrenz haben Wirte, besonders Club-Besitzer in Sous-Sols, zunehmend ein Problem. Wer will schon an einem schönen Sommerabend in stickiger Luft  abhängen und für Getränke stolze Beträge ausgeben, wenn draussen endlich eine kühle Brise aufkommt? Und  obendrein das Bier im Büdchen für ein paar Cents erhältlich ist? Das sagen sich immer mehr Leute, je länger die Schönwetterperiode dauert. Manche Clubs müssen mit argen Einbussen rechnen. Mehr...

"Ist Luisa hier?" Mit diesem Codewort wollen Clubs, Bars und Discos künftig Frauen vor Belästigungen schützen. Die Idee kommt aus Münster/Westfalen. Fühlt sich eine Frau belästigt oder bedroht, ist es wichtig, dass sie rasch aus dieser Situation entkommen kann. Um gezielt Hilfe zusichern zu können, soll nun auch in weiteren Städten die Initiative „Luisa ist hier!“ eingeführt werden. Mehr...

Crossover-Konzepte (Chamäleon-Konzepte, Hybridkonzepte, Multifunktionskonzepte, wandelbare Konzepte) federn Risiken ab. Bekanntlich sind Nachtclubs eine Hochrisikogeschäft - nicht nur Moden, sondern auch Discos kommen und gehen. Nur ganz wenige Lokale können sich in dieser volatilen, von vielen Faktoren abhängigen Szene über Jahre behaupten. Warum also nicht den Markt testen und versuchen, die bestehende Infrastruktur  besser auslasten? Der bekannte Zürcher Gastrounternehmer Rolf Hiltl  (Hiltl Vegi, Tibits) hat deshalb vor einiger Zeit im Stammhaus nahe der Bahnhofstrasse Vorkehrungen getroffen, damit er seine Bar nach den abendlichen Essenszeiten in einen Club verwandeln kann. Nun will er das offensichtlich erfolgreiche Unterfangen auf weitere Hiltl-Betriebe ausdehnen. Mehr...Mehr über Chamäleon- oder Hybridkonzepte...

Mehr über Chamäleon- oder Hybridkonzepte...

Die internationale Clubszene blickt nach Ibiza: Dort macht das kürzlich eröffnete Crossover-Konzept aus Club, Top-Restaurant und Performance namens Heart von sich reden. Mit von der Partie ist Superstar Ferran Adrià, dessen Bruder Albert und der Cirque du Soleil von Guy Laliberté. Mehr...

Baur au Lac, Zürich. Einer der ältesten und legendärsten Clubs in Zürich schliesst Ende April 2016 seine Tore. Der frühere exklusive Memberclub und das ab 2012 für jeden zugängliche Tanzlokal des Club Baur au Lac’s, der „Club Diagonal“, öffnete seine Türen 1972 und war während Jahrzehnten das Inlokal der Zürcher Partyszene. Mehrere Generationen erinnern sich gerne an aufregende, gesellige und spannende Begegnungen. 
Die Besitzerin der Liegenschaft Villa Rosau AG mit Charles Roulet an der Spitze übergab 2012 das Clubmanagement an die Zürcher Gastronomen Marco Pero, Nicolas J. Maeder, Patrik Bruderer zusammen mit Tobias Gnehm. Diese führten bis Ende 2013 regelmässige Anlässe und ab dann noch einzelne spezielle Clubevents durch. Im Mai 2016 wird die Villa Rosau AG parallel mit dem Neubau für ein neues Geschäftshaus auf dem Parkplatzareal die herrschaftliche Villa Rosau und den Club Baur au Lac einer kompletten Sanierung unterziehen. Dabei werden die Räumlichkeiten des Clubs Diagonal zur Küche für den Restaurationsbetrieb des exklusiven Clubs Baur au Lac umgebaut. (pd)

"Kapitel", Bern. Multifunktionaler Betrieb bewährt sich nicht in der Praxis. Wir von artichox nennen diese Konzepte auch "Chamäleon-Betriebe". Und es ist interessant, die Entwicklung des durch Auszeichnungen landesweit bekannten Berner Kapitels zu vefolgen. Vom ursprünglichen. vor rund fünf Jahren entworfenen Konzept Restaurant - Club - Disco nehmen die Betreiber jetzt Abschied. Per Mitte Juli stellen die Kapitel-Inhaber den Restaurantbetrieb ein. Es dürfte das erste und einzige Restaurant in der Stadt Bern sein, das ohne finanzielle Not geschlossen wird. Denn über zu wenig Gäste konnten sich die Wirte weder mittags noch abends beklagen. Mit Reto Wälti, der im Arcadia in Ittigen 14 «Gault Millau»-Punkte erkocht hatte, hatten die Betreiber einen namhaften Küchenchef verpflichtet.  Warum also die Schliessung des Restaurants? «Am Anfang war es aufregend, die drei Kerngeschäfte des Betriebs aneinander vorbei zu koordinieren», sagt Co-Geschäftsführer Diego Dahinden. «Doch in letzter Zeit hatten wir den Eindruck, dass sie sich gegenseitig in der Entwicklung blockieren.» Im Klartext: Auch wenn es viele Essensgäste schätzten, mit geschenktem Stempel nahtlos in die Tanznacht übergehen zu können – ausgedehntes Dinieren war im Kapitel nicht möglich. Aufwendige Dekorationen für den Club mussten die Betreiber unterlassen, um den Restaurantbetrieb nicht zu behindern. Der Aufwand der Umräumarbeiten – DJ-Pult einrichten, Stühle verschwinden lassen, Tische wegräumen – nahm täglich viel Zeit in Anspruch. Mehr...

Der Fortbestand dreier Basler Clubs scheint vorerst gesichert. Die Finanzierung des «Kuppel»-Neubaus wird durch Private ermöglicht; das «Nordstern» bleibt in Basel und das «Schiff» soll näher zur Dreirosenbrücke rücken: In der Basler Club- und Gastroszene kommt einiges in Bewegung. Strippenzieher ist immer der Gleiche: Der Basler Gastro-Unternehmer Simon Lutz. Mehr...

Heart Club Ibiza: Prominente Namen. Die jüngste Neugründung auf Ibiza ist ein Club-Restaurant namens Heart. Und die hat es in sich. Die Idee des Clubs: ein dreifaches Erlebnis aus Essens, Tanz- und Musik. Die Macher im Hintergrund: Albert und Ferran Adrià, die Chefköche, die für ihr mit drei Michelin-Sternen dekoriertes Restaurant elBulli berühmt geworden sind und Guy Laliberté, der Gründer des Cirque du Soleil. Mehr...

Die "Hybriden" kommen! Oder man kann sie auch Chamäleon-Lokale nennen.  Morgens Kaffee und ausgiebiges Frühstück, mittags Pizza, weiteres Käse- und Fruchtgebäck, nachmittags monströse Kaffee-Kuchen-Combos, abends gehts von neuem mit Pizza los - die US-Kette Corner Bakery als Hybrid-Betrieb-Kette hat es drauf und erarbeitet Jahr für Jahr eine solide Rendite. Warum nicht noch am späteren Abend bei gedämpftem Licht und geeignetem Sound die Cocktails schütteln? So weit sind die Corner-Bakery-Leute noch nicht. Doch genau dies will jetzt Felix Daetwyler vom gleichnamigen Café in Zürich: Spätabends soll das "Felix" zum Nachtlokal werden. Eine Handvoll agiler Zürcher Wirte haben bereits Erfolg mit Multi-Konzept-Betrieben. Allerdings sind attraktive Veranstaltungen unerlässlich, um das Partyvolk zu gewinnen. Mehr...

Man sitzt auf Autositz-Kunstleder:  Neue Lounge "Paddock" im Euro Palace, Wiesbaden Die Theke der kleinen Bar verfügt über Sensoren, die die Bewegungen der Gäste mit Licht nachzeichnen. Große Wandbildschirme ergänzen das Lichtkonzept. Mehr...

Kaufleuten Zürich: Fredi Müller verkauft, Goldbach-Vize Marcel Bosshard ist neuer Mehrheitsaktionär. Er hält neu 66 Prozent der Aktien, Müllers vormalige Juniorpartner Marc Brechtbühl und Mark Röthlin 24 beziehungsweise 10  Prozent.  Dem angekündigten Exklusivgespräch mit dem Tagesanzeiger kam eine Insider-Meldung über die neuen Besitzverhältnisse  an die Gratiszeitung 20 Minuten zuvor.  Mehr...

Club Liquid Bern heisst neu Rondel. Geschäftsführer Stephan Zesiger gibt die Führung an ein Zürcher Trio ab. Die früheren Inhaber des Lokals Alte Börse, Leandro Fina, Pius Portmann und Gregory Schmid, beteiligen sich neu mit 50 Prozent der Anteile am Liquid. Die restlichen 50 Prozent behält Zesiger. Mehr...