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XXXLutz: Schnitzel für 2.50 Euro

Gastronomie
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 (klicken/wischen) Wien. Das Möbelhaus XXXLutz bricht in eine neue Dimension auf. Das erste XXXL-Restaurant in Wien (Bild), im Artikel als "Stand alone" bezeichnet, soll so gut laufen, dass die weitere Expansion in Angriff genommen soll. Stand Alone heisst hier: Die günstige Gastronomie dient nicht als Lockvogel, um die Leute in die insgesamt 155 Lutz- Möbelläden zu holen, sondern die Restaurants sollen sich allein behaupten, sogar gegen McD. Schnitzel zum Schleuderpreis  2.50 Euro gibts indessen nur aus dem Werbe-Gutscheinheft von XXXLutz. Mehr...

Frühere Beiträge über Migros, Coop, weitere Handelsgastronomie und Shopping Centers...

Möbelhäuser wie Ikea und XXXLutz (Bild) zeigen Gastronomen, wie man Geld verdient! Denn das Argument der "Quersubventionierung" stimmt nur bedingt. Quersubventionierung würde bedeuten, dass Erträge aus der Möbelsparte die tiefen Preise in den Möbelladen-Restaurants ausgleichen müssten. Das dürfte inzwischen weder bei Ikea noch bei XXXLutz der Fall sein. Nur nebenbei: Ikea Deutschland gehört inzwischen zu den zehn grössten Gastrounternehmen.
Unbestritten ist aber, dass die attraktiven Möbelpreise (samt Bettwaren, Deko- und Küchenartikel, etc.) die Massen anziehen, was wiederum Gastro-Umsatz generiert. Wie aus der Tischlerwerkstatt ein multinationaler Player wurden - mehr über die Expansion von XXXLutz...

Einzelhandel in der Krise - günstiges Essen muss bei zahlreichen Warenhäusern Kunden anziehen, Leben in die Bude bringen. Das Möbelhaus XXXLutz setzt noch einen drauf. Im Stil von Ikea lancieren die Heimausstatter jetzt in Wien ihren ersten Betrieb, der nur preisgünstiges Essen und Trinken anbietet: Schnitzel, Backhendl, Zanderfilet, Spaghetti Bolognese. Selbst wenn hier Quersubventionierung im Spiel ist: Ein kleines, preisgünstiges Angebot mit beliebten Gerichten weist den Weg in die Zukunft - Quereinsteiger zeigen einmal mehr, wie es geht. Mehr...

Im Einzelhandel fliegen die Späne - in  Delikatessenabteilungen von Warenhäusern wird  im grossen Stil umgebaut. Ladenflächen redimensionieren - Gastronomieangebot ausbauen - Emotionen vermitteln. Das wird als Rezept gegen schwindende Umsätze im Detailhandel herumgeboten. Mehr (registrierungspflichtig)...

Berlin: Auch traditionelle und gut etablierte Kaufhäuser müssen sich gegen den Onlinehandel wappnen. Eine Massnahme von vielen gegen den Umsatzschwund ist die Flucht in die Gastronomie. Bei KaDeWe zieht jetzt Gastro-Grossunternehmer Josef Laggner ein - gleich mit zwei Restaurants. Mehr...

Verzahnung von Handel und Gastronomie schreitet fort  -  siehe unten. Trendige Restaurant gelten besonders in Modehäusern als Geheimwaffe gegen den grassierenden Onlinehandel. Für die traditionelle Gastronomie dürfte dies Folgen haben. Mehr..

Gegen den Onlinehandel/Barcelona: H&M schenkt Kaffee aus. Mehr...

Fridel Markt&Restaurant von Globus Deutschland (nicht zu verwechseln mit Globus Zürich) trifft offenbar den Nerv der Verbraucher. Die Verantwortlichen planen die Expansion des Konzepts. Dominik Scheid, Geschäftsführer Vertrieb bei Globus in der "Backwelt": „Wir arbeiten mit Nachdruck daran, das Konzept fridel roll out-fähig zu machen. Es gilt insbesondere die Marktreife für die zwei Kernbereiche Restaurant und Markt herzustellen und die gesamte Prozesslandschaft multiplikationsfähig zu machen. Mehr...

Saftladen, Sushi Station, Champagner-Bar und Burgerstand mitten im Delikatessengeschäft  oder Supermarkt -  was vor ein paar Jahren noch als exotisch betrachtet wurde, wird immer mehr zum Alltag. Doch in erster Linie setzen Einzelhändler auf verzehrfertige Salate, Säfte, Sandwiches und Früchte. Mehr....

Interspar Florisdorf: Verzahnung von Lebensmittelhandel und Gastronomie. Mit appetitlich präsentierten Fertiggerichten unter der Eigenmarke Interspar Take away, einem Restaurant, einem Hofladen, einem grosses Getränkesortiment und einem Markt für Küchenutensilien will sich Interspar künftig von Discountern abheben. Mehr...

 

Globus D -"Fridel" Markt und Restaurant. Einkauf und Restaurantbesuch in einem - Delis bieten dies schon lange.  "Katz's Deli" muss jeder Tourist in New York besucht haben. Jüdische Einwanderer brachten einst die Mischung aus Lebensmittelladen und Restaurant in die USA - und das Konzept wurde ein voller Erfolg. Inzwischen müssen manche dieser Betriebe wegen der harten Konkurrenz der Discounter um ihr Überleben kämpfen - nicht so natürlich Katz's. Die berühmte Filmszene mit Meg Ryan und Billy Crystal in "When Harry met Sally", verleiht der Location Kultstatus. Die Kombination Markt und Restaurant ist also alles andere als neu und wird von zahlreichen Luxus-Warenhäusern wie "Eataly" in der Münchner Schrannenhalle, Globus Schweiz, Jelmoli (Zürich) und Harrod's (London) und auch anderswo variantenreich umgesetzt. 
Seit 2015 erprobt auch die St. Wendeler Globus-Gruppe in Saarbrücken (nicht zu verwechseln mit Globus Schweiz) mit „Fridel – Markt & Restaurant“ ein neues Konzept. Dahinter verbirgt sich nach eigenen Angaben „eine unkomplizierte Einkaufsstätte mit einem besonderen Sortiment“ – und das gepaart mit einem Restaurant. Ziel sei, durch gutes und frisches Essen sowie schnelles und einfaches Einkaufen auf die Bedürfnisse berufstätiger Menschen einzugehen. Der Einkauf kann in der kleinen Markthalle erledigt oder online zusammengestellt werden. Die Übergänge zur Gastronomie sind fließend. So können beispielsweise die im Markt erworbenen Weine im Restaurant getrunken werden. Ausserdem können Ehemänner "zwischengeparkt" werden, während Frauen einkaufen. Es ist offensichtlich, dass der traditionellen Gastronomie zusätzliche Konkurrenz erwächst. Mehr...

Manor: "Manora fresh to go". Den Schweizer Einzelhandelsketten setzen gleich drei Phänomene gleichzeitig zu: Internethandel, Einkaufstourismus und der schwindende "Stomach Share". Darunter versteht man den Anteil an Lebensmitteln im Detailhandelsumsatz. Immer mehr Menschen verpflegen sich auswärts, der Ausserhauskonsum (Take away, Fast Food) nimmt in nahezu allen Industrieländern seit Jahren zu - der Umsatz von rohem Fleisch und weiteren Lebensmitteln in den Läden nimmt ab, während das Snack-Sortiment (Sofortverzehr) bei vielen Einzelhändlern immer wichtiger wird. Von US-amerikanischen Verhältnissen sind wir indessen noch weit entfernt: Dort wird bereits jede zweite Mahlzeit unterwegs eingenommen. Die Warenhauskette Manor trägt der Entwicklung mit einiger Verspätung Rechnung und investiert künftig an Verkehrs-Hotspots wie an Bahnhöfen in das neue Format "Manora fresh to go" . Im Angebot: Produkte zum Sofortverzehr (Snacks, Salate, Sandwiches, Verkauf ab Food-Theken). Zudem will Manor seine Manora-Restaurantkette (44 Standorte) ausbauen. Im Laufe des Jahres 2016 kommen neu Chur, Bachenbülach, Fribourg und Hinwil hinzu.  2017 ist eine weitere Expansion geplant. Mehr...

"Yo Bar by Emmi". Der Schweizer Milchverarbeiter Emmi will am boomenden Take- und  Fast-Food-Markt teilhaben. Emmi bietet künftig in 80 m2 grossen Bars nicht nur Emmi Caffè Latte und Joghurt, sondern auch Bagels und Salate an. Der Start soll in Luzern erfolgen. Eine Filiale in Zürich ist bereits fest eingeplant. Falls sich das Konzept als erfolgreich herausstelle, stehe einer Expansion nichts im Weg, sagte Konzernchef Urs Riedener an der kürzlich abgehaltenen Medienkonferenz. Mehr...

Einkaufstourismus, Online-Handel - Schweizer Shopping Centers geraten immer mehr in die Defensive - reichhaltiges Gastronomie-Angebot soll Attraktivität erhöhen.  Das Shopping Tivoli in Spreitenbach bei Zürich investiert jedoch weiter und will seinen Besuchern ein breit gefächertes Gastronomienangebot bieten. Zuvor hatte schon das Shopping Center Westside bei Bern umgerüstet. Frei werdende Flächen gingen an die Gastronomie: Statt einer Automobilausstellung gibt es dort jetzt Mexican Food und eine Sports Bar. Auch das Tivoli wertet gastronomisch auf. Ab dem Sommer 2016 lockt in Spreitenbach ein Food Court der neusten Generation auf über 800 zusätzlichen Quadratmetern im "Tivolifirst" mit gleich vier neuen Food-Konzepten: Italianità, Salads & frische Burger, Wok und Sushi sollen das bestehende kulinarische Angebot aufpeppen. Mehr...

Erst essen, dann shoppen. Erfolgreiche Ladenketten und  Warenhäusern pflegen ihr Gastronomieangebot. Ihre Verantwortlichen wissen, wie stark sich das Gastronomiegeschäft auf die Ladenumsätze auswirkt. Ikea, Migros, Coop, Jelmoli, Globus und auch Edeka oder Harrods in London pflegen damit nicht nur ihr Image, sondern profitieren vom Zustrom der Einkaufswilligen. Nun liefert eine Handelskette aus Singapore Zahlen: Mit einer kulinarischen Idee für das Einkaufserlebnis soll der japanische Einzelhandelsriese Muji den Umsatz in seinem Flagshipstore http://cafemeal.muji.com im Shopping-Center Paragon in Singapur gewaltig gesteigert haben. Seit der Eröffnung eines "Café & Meal" in der Filiale vor zwei Monaten, stiegen die Verkaufserlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um satte 40 Prozent. Mehr...

 Coop Schweiz lanciert  im Bahnhof Stadelhofen Zürich ein neues Ladenformat. Halb Mini-Shop, halb Fast-Food-Bude - das heisst, mehr Konkurrenz für die traditionelle Gastronomie. Schlägt das neue Konzept ein, will Coop dieses Konzept schweizweit ausrollen. In fünf Jahren sollen rund 50 Coop-to-go-Läden entstehen - manche mit Sitzpläten.  Auf kleinen Flächen in Innenstädten und bei Bahnhöfen sollen künftig selbst warme Mahlzeiten angeboten werden. Frische Sandwiches, Snacks, Früchte und Getränke – auch alkoholische – runden das Angebot ab. "Blick" kann sich einen Seitenhieb nicht verkneifen: "Da hat Coop wohl in Deutschland bei Rewe Inspiration geholt. Der Einzelhandelsriese nennt seine kleinen Verpflegungsshops schon seit geraumer Zeit «Rewe to go»". Beide  grossen Schweizer Einzelhandelsunternehmen, die ewigen Rivalen Migros und Coop, bauen demnach die Sparte Fast Food gezielt aus. Stichworte: Schwindender "stomach share" (siehe auch unten, Kunden verpflegen sich zunehmend ausser Haus und kaufen weniger Lebensmittel ein), generell schwindende Einzelhandesumsätze durch Konkurrenten wie Aldi und Lidl, Auslandeinkäufe und den Onlinehandel. Mehr...

Coop-Chef Joos Sutter im Interview. Mehr...

Coop to go: Fast-Food-Boom ungebrochen. Wer Erfolg haben will, muss sich vom Standard abheben, sagt Trendforscherin  Bettina Höchli vom (Migros-nahen) GDI. Mehr...

 "Stomach Share": Im TV Kochsendungen gucken - und beim Fast-Food-Stand zulangen oder Pizza online bestellen: so läuft es doch. Die sinkenden Umsätze der Einzelhändler bei unverarbeiteten Lebensmitteln zeigen es.  Die Detailhandelsbranche muss zunehmend Anstrengungen unternehmen, um den schwindenden "Stomach Share" in den Läden zu kompensieren. (Wenn immer weniger Leute Mehl, Eier, unverarbeitetes Gemüse und rohes Fleisch kaufen, muss der Umsatz irgendwie wettgemacht werden. Das versteht man unter dem schwindenden "stomach share"). Diesem Phänomen stehen nahezu alle Detaillisten gegenüber.

Migros lanciert Fast-Food-Pilotbetrieb: "My Way". Der Detailhandelsriese Migros hat in den Lokalitäten der früheren Americano Bar, in der Spitalgass-Passage in der Berner City, ein neues Lokal eröffnet. Es heisst «My way»  und bietet rasch zubereitetes Essen zum Mitnehmen an. Man wolle sich aber mit dem neuen Lokal von den herkömmlichen Take-Away- und Fast-Food-Angeboten abheben, sagt Mario Runco, der bei der Migros Aare für Neuentwicklungen zuständig ist. Bei «My way» kann die Kundschaft ihre Menus, ihre Salate oder ihre Sandwiches selber zusammenstellen. Alles wird frisch vor ihren Augen zubereitet und zudem werden alle paar Wochen neue Zutaten angeboten. Pikant: Wieder mal hat man bei Migros keine glückliche Hand bezüglich Marke/Namensgebung - "m-way", also ganz ähnlich, heissen die Migros-Läden, die Elektrofahrräder und -roller vertreiben. Mehr...

Gastronomie in Innenstädten und Einkaufszentren: Der Siegeszug des Onlinehandels  macht sich bereits bemerkbar – allerdings anders als erwartet. Während Marktforscher seit Jahren das Veröden der Innenstädte vorhersagen, weil die Kunden lieber mit der Maus als zu Fuß einkaufen, geschieht in einigen europäischen Metropolen genau das Gegenteil. Die Innenstädte brummen. Der Grund: Schlecht vermietete Einzelhandelsflächen werden in auffällig großem Umfang in Gastronomieflächen umgewandelt. Auch Einkaufszentren wie das Berner Westside haben das Gastronomieangebot vergrössert - mit Erfolg. Mehr über das wachsende Gastronomieangebot in Einkaufszentren...

 

D/Boomender Internet-Handel schwächt Warenhäuser - und das hat Konsequenzen für die Gastronomie in den Stadtzentren. Warenhäuser galten bisher als Magneten für ganze Strassenzüge. Gemäss Warenhaus-Experte Gerd Hessert sind jedoch gegen 90 Standorte von rund 200 Warenhaus-Filialen in Deutschland bedroht. Die Schliessung der einen oder anderen Filiale dürfte sich demnach auf die Bonität der Lage in der Nachbarschaft auswirken. Wer für Gastronomiebetriebe Standorte sucht, muss sich also vorsehen. Mehr...

Köttbullar statt Billy-Regale: Restaurant in der Ikea-Filiale Hamburg-Altona boomt. Das Angebot der Ikea-Gastronomen ist ein Lehrstück für Systemer.  Da werde  "quersubventioniert", merken manche Kritiker an. Mag sein. Doch die Quereinsteiger haben nicht nur den Möbelhandel revolutioniert, sie bringen auch frische Ideen auf den Teller.  Inzwischen gehören die Köttbullar-Brater zu den erfolgreichsten Verpflegungsbetrieben Deutschlands, dicht hinter den grossen Ketten! Günstige Food-Angebote wie das schwedische Kultmenu locken zahlreiche Gäste in die Läden, auch in die bisher einzige Stadtfiliale des Möbelkonzerns in Hamburg-Altona. Dort liegt der Möbelverkauf allerdings noch hinter den Erwartungen zurück. Das dürfte sich schnell ändern - denn auch das Boutique-Sortiment (Dekoration, Geschirr, Küchenutensilien, etc.) ist Ziel vieler Schnäppchenjäger. Und den Hot Dog für einen Euro grabscht man sich im Vorbeigehen. Mehr...

Zürich. "Wir haben McDonald’s überholt», sagt Hansueli Siber, Marketingchef der Migros. Die Einzelhandelskette habe 2014 im Gastronomiebereich täglich 350'000 Gäste begrüsst und insgesamt 765 Millionen Franken erwirtschaftet – also 30 Millionen mehr als McDonald’s. Mehr...

Migros ist beliebtestes Unternehmen der Schweiz. Mehr...

Gediegen essen zwischen den Regalen: Bei Eataly Mailand, Globus und Jelmoli Zürich, Harrod`s  in London längst Alltag. Nun folgt auch EDEKA. Ein gehobenes Restaurant in einem Supermarkt zu etablieren hört sich nach einer Schnapsidee an - das täuscht aber. Einkaufen und essen, freilich in der gehobenen Art, bringt Frequenzen und Kauflaune. Die Führungsleute von grossen Warenhäusern wissen dies längst. "Gourmet Bistro" nennt etwa EDEKA  die Gastro-Inseln zwischen den Regalen. Mehr...

Pläne für Take-away-Konzept "My Way" der Migros Aare schreckt Alkoholgegner auf: Neu sollen Bier und andere alkoholhaltige Getränke angeboten werden. In den Migros-Filialen sind Bier- und Weinverkäufe immer noch ein Tabu, das einst von Gründer Gottlieb Duttweiler festgeschrieben wurde. Via Firmenkäufe wie Globus und Denner hat das Unternehmen jedoch längst ein starkes Bein im Bier-,Wein- und Spirituosengeschäft. Der Start für das erste Berner "My Way" ist im Frühling vorgesehen.  Mehr...


Migros Zürich: Roll-out des Asia-Konzepts "Thai Curry". Es laufen bereits je einThai-Outlet im Migros City Löwenstrasse und im Migros Stadelhofen. Die Tester der Züritipp-Redaktion sind zufrieden: Das Fleisch im beschriebenen Betrieb (Migros City)  wird von Thailänderinnen frisch zubereitet und schmeckt authentisch. Gemäss Züritipp soll die Münchner Kaimug das Konzept geliefert haben. Mehr...

Migros/Chickeria: Ausbau. Die Genossenschaft Migros Ostschweiz plant, auf Ende des Jahres 2015 in Wangs SG ein «Chickeria restaurant & takeaway» zu eröffnen. Bei der Gemeinde Vilters-Wangs hat sie ein entsprechendes Baugesuch eingereicht. Wenn alle weiteren Schritte reibungslos verlaufen, können die Bauarbeiten im Mai 2015 starten. Das tönt recht gut -  Migros bringt es wohl endlich fertig, ein eigenes Konzept zum Blühen zu bringen. Anleihen bei  (bis vor kurzem) erfolgreichen Fastfoodern sind trotzdem sofort ersichtlich: Chicken Fries und Pouletburger-Menus beispielsweise gibts seit längerer Zeit bei McD oder BK. Für Migros macht die Spezialisierung Sinn: Pouletfleisch ist relativ billig, bekömmlich und schmeckt Alt und Jung. Doch von der Kehrseite sprechen wir gleich. In Sachen Namensgebung hat man es auch gecheckt. Das anfängliche Pouletc. tönte zu kompliziert, so hat man die beiden ersten Pouletbeizen in der Ostschweiz kurzerhand auf "Chickeria" umbenannt. Wobei: Die Idee für die Namensgebung ist vermutlich wieder mal nicht auf dem Mist der Migros gewachsen, siehe Chickeria Kaiserslautern. Doch lassen wir das. Hoffentlich richten jetzt die Migros-Verantwortlichen das Augenmerk auf ein ernsthafteres Problem. Aufgrund der hohen, oft präventiv verabreichten Antibiotikagaben bei vielen Pouletmästern sind die Konsumenten verunsichert; Ärzte schlagen wegen der wachsenden Antibiotikaresistenz der Patienten Alarm. Mehr über das Projekt...

Migros: Chickeria ist bereit zum Abheben. Mehr...

Kaspar Wittwer heisst der neue Coop-Gastronomie-Chef. Mehr...

Coop: Umsatzrückgang alarmiert Konzernspitze. Fast Food, Fast Casual, Take away - ein boomender Markt - aber nicht für Coop, die bisherige Nummer zwei in der Schweizer Einzelhandelslandschaft. Offenbar schädigen die neuen Anbieter wie Subway, "Gärtnerei", etc.  nicht nur die traditionelle Gastronomie. Auch das angejahrte Coop-SB-Konzept ist betroffen. Ausserdem frisst das hauseigene Take-Angebot Umsatz weg. In den letzten drei Jahren ist der Umsatz der Coop-Restaurants um drei Prozent gesunken. Rivale Migros hat schon vor fünf Jahren bei problematischen Gastronomieangeboten - etwa bei überdimensionierte SB-Restaurants in Quartieren - die Reissleine gezogen. Doch auch Migros hat seine Mühe mit dem schwierigen Gastronomiegeschäft: In der Vergangenheit produzierten die Migros-Leute die eine oder andere Bauchlandung mit glücklosen Konzepten. Seit Monaten sucht Coop nun einen valablen Nachfolger für den bisherigen Gastronomie-Chef Mirko Schwarz, der die hauseigene Marché-Kette übernahm. Mehr...

Rewes neues Gastrokonzept - die Bilder

Rewe  will ins Restaurantgeschäft einsteigen

"Stomach Share"/Schweizer Detailhandelsriese Migros verstärkt Position mit neuem Take Away  in der Berner City. Im TV Kochsendungen gucken - und beim Fast-Food-Stand zulangen: so läuft es doch. Die sinkenden Umsätze der Einzelhändler bei unverarbeiteten Lebensmitteln zeigen es.  Die Detailhandelsbranche muss zunehmend Anstrengungen unternehmen, um den schwindenden "Stomach Share" in den Läden zu kompensieren. (Wenn immer weniger Leute Mehl, Eier, unverarbeitetes Gemüse und rohes Fleisch kaufen, muss der Umsatz irgendwie wettgemacht werden. Das versteht man unter dem schwindenden "stomach share"). Diesem Phänomen stehen nahezu alle Detaillisten gegenüber. Migros baut deshalb seine Take-Aways konsequent aus. Mit entsprechenden  Folgen für die traditionelle Gastronomie.  Mehr...

Ikea - die unmögliche Gastrokette. Es gibt Leute, die machen alles zu Geld, was sie anfassen. So auch Ikea-Gründer Ingvar Kamprad (und seine Nachfolger). Selbst wenn dem unmöglichen Möbelhaus aus Schweden Quersubventionierung in der Gastronomie nachgesagt wird: Es lohnt sich allemal, das Ikea-Gastrokonzept unter die Lupe zu nehmen, denn inzwischen haben die Ikea-Restaurants  gar einen festen Platz unter den grössten Restaurantketten Deutschlands erobert. Mehr...